10 Gründe fürs Lernen mit Videotrainings: Ein neuer Trend in der betrieblichen Weiterbildung

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Derzeit ist einiges in Bewegung im Bereich der Weiterbildung: Immer mehr Unternehmen greifen auf neue und innovative E-Learning-Inhalte und -Methoden zurück, um ihre Mitarbeiter schneller, effizienter und nicht zuletzt auch kostengünstiger zu schulen. Insbesondere Videolearning, also die Wissensvermittlung mittels Videos, setzt sich immer stärker durch. Wie kommt das?

Das liegt zum einen an den neuen technischen Möglichkeiten – den Übertragungsraten von Intranet und Internet, die noch vor wenigen Jahren undenkbar waren. Heute ist es möglich, qualitativ hochwertige Schulungsfilme performant, schnell, dezentral und über jedes Device zur Verfügung zu stellen: Ein Abruf über den Arbeits-PC oder -Laptop ist ebenso möglich wie über ein Tablet oder sogar ein Smartphone. Bill Gates nannte dies den „Beginn einer Revolution“, denn Trainingsinhalte können heute allen, an jedem Ort, zu jeder Zeit zur Verfügung gestellt werden.

In der Praxis setzen viele Unternehmen Videotrainings entweder ein, um ausgewählte Mitarbeiter gezielt zu bestimmten Themen zu schulen. Aber auch immer mehr Arbeitgeber buchen eine „Bildungs-Flatrate“ für ihre Angestellten und ermöglichen ihnen so den selbstständigen Zugriff auf eine größere Auswahl von Weiterbildungs-Themen, so dass Wissen abgerufen werden kann, wenn es einen bestimmten, konkreten Bedarf gibt. Ein Beispiel: Ein Projektleiter muss eine wichtige Präsentation vor dem Kunden halten und holt sich vorab wichtige Tipps über ein Videotraining zum Thema „Wirkungsvoll präsentieren“.

10 Gründe fürs Lernen mit Videotrainings: Ein neuer Trend in der betrieblichen WeiterbildungDer Videolearning-Anbieter Pink University, der im Bereich Business-Videotrainings führend ist, nennt im Folgenden die aus seiner Sicht zehn wichtigsten Vorteile, die für den Einsatz von Videos in der Weiterbildung sprechen.

1. Videolearning ist effektiv: Wichtige und grundlegende Inhalte werden einmal sorgfältig erarbeitet und sind dann unabhängig von Ort und Zeit verfügbar. Somit stehen die besten Trainingsinhalte und das Wissen der Dozenten allen zur Verfügung.

2. Videolearning ermöglicht nachhaltiges, individuelles Lernen: Jeder kann in seinem eigenen Lerntempo lernen. Der Lernstoff kann so oft wiederholt werden, bis er sitzt.

3. Videolearning ermöglicht die optimale Nutzung der Face-to-Face-Time. Wenn Videotrainings in Blended-Learning-Szenarien verwendet werden, können Trainer in Präsenzzeiten individuell auf die Teilnehmer eingehen und Sachverhalte praktisch einüben. Denn die Vermittlung von Fachwissen findet vorab per Videolearning statt – dieses didaktische Konzept heißt „Flipped Learning“ oder „Umgedrehter Unterricht“.

4. Videolearning ist effizient: Derzeit beanspruchen indirekte Kosten wie Abwesenheitszeiten, Reisen und Übernachtungen einen großen Teil des Weiterbildungsbudgets. Diese Kosten entfallen beim Einsatz von Videolearning.

5. Videolearning ist schnell und überall verfügbar: Unternehmenswirklichkeiten verändern sich immer schneller. Langfristig gebuchte Trainings können am Ende oft nicht durchgeführt werden: Die Teilnehmer sind vielleicht längst in einer anderen Abteilung mit anderen Anforderungen oder sie sind durch Krankheit verhindert. Videotrainings können dagegen bei Bedarf schnell eingesetzt werden.

6. Videolearning richtet sich nach den Zeitplänen der Teilnehmer: Einmal zur Verfügung gestellt, stehen Videotrainings den Teilnehmern rund um die Uhr zur Verfügung. Damit passt sich Videolearning dem Workflow der Teilnehmer an und nicht umgekehrt.

7. Videolearning erfüllt einen Lernbedarf sofort: Verschiedene wissenschaftliche Untersuchen haben bewiesen: Die wichtigste Motivation zur Weiterbildung ist der konkrete Bedarf, und dann ist die Behaltungsleistung auch am größten – Wissen, das genau dann zur Verfügung steht, wenn der Bedarf danach besteht, wird nachweislich am besten verankert.

8. Videolearning ist vielfältig: Die Wissensinhalte werden nicht an das Format angepasst, sondern das Format wird an das zu vermittelnde Wissen angepasst. Eingesetzt werden können eine Vielfalt von Formaten, zum Beispiel Spielszenen, animierte Grafik, Slides, Screencaptures, Studioaufnahmen oder „on location“ gedrehte Filme. Zudem können Parallelmedien wie Arbeitsblätter-pdfs oder Lernkontrollen genutzt werden, um beispielsweise Aufgaben zu lösen.

9. Videolearning ist überprüfbar: Automatisierbare Tests ermöglichen die objektive Kontrolle der Lernfortschritte und des Lernerfolgs in der Form der Selbstkontrolle oder auch zur Überprüfung durch Dritte.

10. Videolearning spricht das sensorische Gedächnis an: Gute Videolearnings aktivieren die Teilnehmer auf der auditiven und auf der visuellen Ebene. Viele Sachverhalte können durch Bewegtbild wesentlich lebendiger, attraktiver und anschaulicher dargestellt werden als durch bloße Worte und Texte. Damit genießt Videolearning auch aus Sicht der Anwender eine hohe Akzeptanz als Lernmedium.

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