Acer vs. Microsoft: „Die Redmonder können keine Hardware“

1

Acer spricht gegenüber der Financial Times (ft.com) über die Auswirkung der Pläne von Microsoft, das eigene Tablet Surface auf den Markt zu bringen. Die Taiwanesen sind darüber nicht erfreut und warnen nun öffentlich den Softwarehersteller, „sich diesen Schritt zweimal zu überlegen“.

Acer CEO JT Wang nahm gegenüber der Financial Times (leider Paid Content) kein Blatt vorm Mund. „Microsoft solle sich das Vorhaben Surface zweimal überlegen“, so Wang. Die Entscheidung von Microsoft, ein eigenes Tablet auf den Markt zu bringen, hat einen bitteren Beigeschmack für viele Computer-Hersteller hinterlassen. In dem Interview kommt auch Campbell Kan, Chefmanager für den Bereich Personal Computer, zu Wort. „Sollte Microsoft seine Pläne in die Realität umsetzen, müssten wir uns gegebenenfalls nach einer Alternative umschauen.“

„Microsoft kann keine Hardware“

Dabei überrascht CEO Wang mit dem Lob, dass Microsoft mit Windows 8 die Verbindung von Touch- und Tastatur-Eingabe gelungen ist. Microsoft ist es allerdings von Anfang an klar gewesen, dass man sich mit dem Surface-Tablet keine Freunde macht. Damit dürften die Redmonder speziell die Hardware-Partner gemeint haben. Dennoch, Microsoft ist sich sicher, dass das Tablet den Markt nicht negativ beeinflussen wird.

Gegenüber der Financial Times betonten Wang und Co. zudem, dass Microsoft „keine Ahnung von Hardware-Produkten habe“. Das lassen wir mal so stehen.

Via: TheVerge

Share.

1 Kommentar

  1. Pingback: Microsoft Surface für 199 US-Dollar? “Shut up and take my money!” | MIT

Eine Antwort verfassen