Arbeitseffizienz steigern – 4 konkrete Tipps für das Lesen mit Highspeed

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„50% Lesezeit einsparen? Wie soll das gehen?“

Speed Reading 2.0 steigert Ihre Lesegeschwindigkeit durch die Integration unterschiedlicher Techniken in Ihren Leseprozess. All diese Techniken bauen auf den Grundlagen des klassischen Speed Readings auf.

Bereits die Grundlagen des Speed Readings verbessern Ihr Lesetempo enorm – Steigerungen von mehr als 50 Prozent sind schon an dieser Stelle eher die Regel als die Ausnahme. Dabei umfassen die Grundlagen nicht allein neu zu erlernende Techniken, sondern auch das Abgewöhnen kontraproduktiver Gewohnheiten, die wir alle seit Schulzeiten praktizieren, ohne sie zu hinterfragen.

So zeichnet sich das Leseverhalten wirklicher Hochgeschwindigkeitsleser durch folgende Faktoren aus:

  1. gezielter Einsatz einer Zeigehilfe
  2. bewusstes Durchführen von Rücksprüngen bei Verständnisproblemen
  3. zielgerechtes Subvokalisieren des Gelesenen
  4. Vornehmen visueller Einsparungen

 und natürlich

  • ein enorm hohes Tempo

Tipp1: Gezielter Einsatz einer Zeigehilfe

Nicht nur Schulkinder in den ersten Jahren sondern selbst Erwachsene führen ihre Augen in verschiedenen Situationen mit dem Finger. Vermutlich kennen Sie das: Wenn Sie das Kleingedruckte in Verträgen studieren, in der unübersichtlichen Speisekarte des asiatischen Lieferservice ein Gericht auswählen oder in einer ausgedruckten Excel-Tabelle etwas Bestimmtes suchen. In all diesen Fällen stellen Sie mit Ihrem Finger oder einem Stift sicher, dass Ihre Augen nicht die Orientierung verlieren.

Der Grund dafür, dass wir uns in vielen Fällen mit einer derartigen Zeigehilfe leichter tun, liegt in der Beschaffenheit und Leistungsfähigkeit unserer Augen begründet. Diese sind vor allem zu zwei beeindruckenden Leistungen fähig:

1. Mit Ihren Augen können Sie ein Objekt sehr genau fixieren, selbst wenn dieses sich sehr schnell bewegt. Tennis- und Eishockeyspiele lassen grüßen!

2. Außerdem gelingt es Ihren Augen, ein Objekt selbst dann genau zu fixieren, wenn dieses sich in weiter Ferne befindet.

So toll und beeindruckend diese Fähigkeiten bei genauerem Nachdenken auch sind, so wenig helfen diese beim Lesen: Unbeweglich und direkt vor uns verlangen Texte, dass unsere Augen sich darüber hinweg bewegen. Dies jedoch bereitet dem menschlichen Auge Probleme. Hier schaffen wir gezielt Abhilfe.

Darüber hinaus nutzt der Einsatz einer Zeigehilfe den Urinstinkt des Menschen, sich unbewusst auf Bewegungen zu fokussieren.

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Tipp 2: Rücksprünge – aber gezielt

Der Leseprozess verläuft normalerweise nicht einfach kontinuierlich, sondern ist vielmehr geprägt von einer Vielzahl an Rücksprüngen. Diese kosten Zeit, sind jedoch meist unnütz: So haben Untersuchungen ergeben: 80 Prozent aller bewussten und unbewussten Rücksprünge tragen nichts zur Steigerung des Textverständnisses bei!

Hier ansetzen zu wollen wirkt auf den ersten Blick geradezu lächerlich, da ein kurzer Blick zurück ja nun nicht wirklich viel Zeit zu kosten scheint. Geht man allerdings von einer einzigen Sekunde aus, die ein Zurückgehen kostet, und setzt die bei unseren Teilnehmern beobachteten typischen zwei Rücksprünge pro Zeile an, so verlieren Sie pro Seite etwa 80 Sekunden und somit über eine Minute. Auf diese Art kommen gerade bei umfangreichen Texten und dicken Fachbüchern schnell einige Stunden zusammen.

Speed Reading sorgt einerseits dafür, dass unbewusste und unnötige Rücksprünge aus Ihrem Leseprozess entfallen, und stellt andererseits sicher, dass Sie von den wenigen bewusst durchgeführten Rücksprüngen auch tatsächlich maximal profitieren.

Tipp 3: Subvokalisieren

Das Subvokalisieren – also das innere Mitsprechen des Gelesenen – bremst Ihr Lesetempo enorm. Deutlich merken Sie dies an Hörbüchern, die viel langsamer gesprochen werden, als Sie den identischen Text lesen könnten. Vielleicht aber kennen Sie es auch vom gemeinsamen Brainstorming mit Kollegen, wenn Ihnen neue Ideen so schnell zu fliegen, dass Sie diese gar nicht schnell genug artikulieren und aussprechen können.

Das Subvokalisieren gänzlich abzustellen wäre nicht zielführend – zu stark würde Ihr Textverständnis darunter leiden. Gezielt eingesetzt jedoch bietet es den Vorteil einer höheren Lesegeschwindigkeit ohne Verständnis und Behaltensleistung negativ zu beeinflussen.

Hochgeschwindigkeitsleser subvokalisieren lediglich zentrale, besonders wichtige Begriffe, während die anderen lediglich visuelle aufgenommen und verarbeitet werden.

Tipp 4: Visuelle Einsparungen

Das Vornehmen von Einsparungen an den Zeilenränder stellt eine wirklich einschneidende Veränderung Ihrer Lesegewohnheit dar. Denn hier geht es eben gerade nicht darum, einfach erstes und letztes Wort einer jeden Zeile wegzulassen, um Zeit zu sparen. Eine derartige Vorgehensweise wäre eher ein Überfliegen des Texts (und zwar nicht die effizienteste Variante). Speed Reader überfliegen nicht, sondern erfassen wirklich den gesamten Text – hier helfen Ihnen verschiedene Übungen mit Zeigehilfe und Blick Einsparungen vorzunehmen und trotzdem mit Hilfe Ihres peripheren Sehvermögens den gesamten Text zu erfassen.

Tempo, Tempo und …

… nochmals Tempo! Das ist bei Speed Reading 2.0 natürlich unser primäres  Ziel. Die einzelnen Grundlagentechniken bilden hierzu die Basis, ausgewählte Übungen wie 3-2-1-Übung oder die Arbeit mit dem Metronom helfen, sich schrittweise an ein höheres Lesetempo zu gewöhnen.

Link zu unserem offenen Seminarhttp://www.eulenkamp-fuehrungstraining.de/seminare/uebersicht/speed-reading-20.html

Link zum gratis Webinar: https://www.xing.com/events/kostenfreies-webinar-speed-reading-2-0-1697950

http://www.eulenkamp-fuehrungstraining.de/artikel/detail/arbeitseffizienz-steigern-4-konkrete-tipps-fuer-das-lesen-mit-highspeed.html

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