Audio-Docking-Stationen von Samsung vorgestellt, iPhone, iPad sowie Samsung S-Serie werden unterstützt

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Gestern stellte Samsung in München seine neuen Audio Docks vor. Wir durften die Röhren sowie das Schwergewicht, den knapp zehn Kilogramm schweren E760, ausprobieren. Dabei überraschten speziell die unterschiedlichen Abspielmöglichkeiten wie Airplay, Bluetooth 3.0 sowie das Dock selbst. Neben Tablet und Android-Smartphone darf auch das iPhone angesteckt werden.  

Stylisch sind sie ja. Gestern Abend stellte Samsung in München seine neuen Soundmonster vor. Ach ja, kein geringerer als DJ  Luke4000 von Seeed, Produzent und selbsternannter Audio-Tester, präsentierte dazu seine persönlichen Testergebnisse. Dabei vergaß er nicht, auch die Schwächen der Geräte zu nennen. „Die Docks überzeugen, können allerdings keine hochwertige Heimanlage ersetzen.“ Dafür verschwinden die Docks im Gehäuse. Zumindest beim rechteckigen Formfaktor.

Schwergewicht Samsung DA-E760: Röhren- und Digitalverstärker für 20 Quadratmeter Wohnfläche

Das Schwergewicht, die 2.1-Dockingstation Samsung DA-E760 inklusive Subwoofer verfügt über ausreichende 100 Watt Gesamtleistung. Das Gehäuse gibt es im glänzenden Holzdesign oder im Klavierlack-Look. Samsung betonte bei der Präsentation, dass das Zusammenspiel aus Röhren- und Digitalverstärker eine kraftvolle Klangeinheit bilde – in der Praxis konnte das allerdings nur bedingt erfüllt werden. Immerhin wird das Gerät für zirka 500 Euro über den Ladentisch gehen – dafür war der Sound gerade mal so in Ordnung. Geschlossene Zimmer (20 Quadratmeter) werden allerdings gut beschallt.

Vergisst der Musikliebhaber den Preis, kann die Samsung DA-E760 überzeugen. Warum? Das Dock lässt sich mit iPod, iPhone, iPad und Geräten der Galaxy-S-Serie verwenden. Über USB oder Audio-Cinch werden Dateien als MP3, WMA oder WAV wiedergegeben. Wer möchte, darf auch per Bluetooth Audiodateien auf das System streamen. Was gefällt: Die DA-E760 unterstützt Apple AirPlay und Samsung AllShare. Natürlich können auch externe Festplatten oder USB-Sticks angeschlossen werden. Wer über genügend Geld verfügt und beispielsweise die Küche oder einen kleinen Raum mit Musik ausschmücken möchte, sollte sich das Schwergewicht einfach mal anschauen.

Light, aber weniger Sound

Wer es etwas leichter mag, für den ist die Light-Version das Richtige. Sie ist vom Formfaktor ähnlich, allerdings verfügt sie über keinen Röhrenverstärker und vertraut auch „nur“ auf 40 Watt Gesamtleistung. Das spiegelt sich natürlich auch im Sound wieder. Dennoch, für den kleinen Raum sollte auch dieses Dock ausreichen.

Etwas stylischer kommen da die Röhren daher. Das E660-Audio-Dock bietet 40 Watt Gesamtleistung und dürfte speziell für Studenten geeignet sein. Das Gerät spielt ebenfalls WAV-, MP3- sowie WMA-Dateien ab. Zudem verfügt die Docking-Station über einen Power-Bass und separaten Verstärker – dennoch ist der Sound lediglich akzeptabel. Mehr als ein Radioersatz ist nicht drin. Aber auch bei dieser Röhre sind wieder die Anschlussmöglichkeiten das Besondere: Egal ob die Galaxy-S-Serie, iPhone, iPod touch, USB-Direkt-Play (Festplatte oder ähnliches) oder Bluetooth 3.0, für die geschwungenen Anlage kein Thema. Auch diese gibt es natürlich in einer schlankeren Ausführung. Nettes Feature: SGS3 sowie das iPhone konnten gleichzeitig im Dock aufgeladen werden.

Preislich bewegen sich die Geräte von 120 Euro bis hin zu den erwähnten 500 Euro (Ladentischpreise)

Bilder: Markus Henkel – alle unbearbeiteten Bilder auf Flickr.

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