Auf Daten-Entdeckungsreise nach Mustern und Auffälligkeiten

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Im Zeitalter von Big Data nimmt mit steigendem Datenvolumen auch die Komplexität der Daten zu. Angesichts dieser Datenflut stellt sich vielen Unternehmen die Frage: Wo lohnt es sich, genauer hinzusehen?

Vergleichen von Gruppen, Finden von Auffälligkeiten im Hinblick auf den jährlichen Umsatz oder das Analysieren von Komponenten aus der Industrie sind nur einige der Aspekte, bei denen BI-Software in diesem Zusammenhang zum Einsatz kommt. Auch im Kontext von Datensicherheitsskandalen und der Notwendigkeit zu Kosteneinsparungen gewinnen BI-Lösung in der Erkennung und Prävention von Betrug heute immer mehr an Bedeutung.

Datenqualität bestimmt die Aussagekraft der Ergebnisse

Um zufriedenstellende Analyseergebnisse zu erzielen, muss die Qualität der darunterliegenden Daten den Anforderungen genügen – und genau da liegt oftmals die Crux. Eine Vielzahl von Unternehmen kämpfen schon lange mit mangelnder Datenqualität. Früher ließen sich kleinere Datenmengen mit unzulänglicher Beschaffenheit noch einfacher ignorieren oder sogar korrigieren. Doch heute, im Zeitalter von Big Data, ist dies nicht mehr zu bewerkstelligen, denn: Je mehr Daten und Komplexität, desto mehr potentielle Fehlerquellen und Inkonsistenzen herrschen vor.

Auf die Sicherung der Datenqualität und die Etablierung der BI-Strategie, folgen dann oft weiterführende Analysen. So kann ein Tool, das Muster und Auffälligkeiten erkennt, z. B. zur Betrugserkennung und -prävention eingesetzt werden. Mit dem Fokus auf diesen neuen Anspruch verlagern sich jedoch auch die Verantwortlichkeiten innerhalb des Unternehmens: Während im Zuge der Sicherung von Datenqualität noch die IT im Mittelpunkt stand, werden zur Betrugserkennung und -prävention jetzt auch die Fachbereiche in die Pflicht genommen. Mithilfe von BI-Lösungen kann jeder User in den relevanten Fachbereichen nicht nur den Unternehmensdatenbestand, sondern auch eigene Daten auf Auffälligkeiten überprüfen.

BI-basierte Lösungen machen Mustererkennung erst möglich

Doch wie werden BI Lösungen in der Praxis eingesetzt? Welche Muster und Auffälligkeiten spielen überhaupt eine Rolle? In der diskreten Fertigung wird Mustererkennung häufig eingesetzt, um z. B. die Verteilung der Produktion zu überwachen. Wird die Distribution von Aufträgen kontrolliert, können schnell Auffälligkeiten ermittelt und Konsequenzen eingeleitet werden. Viele produzierende Unternehmen streben nach einer optimalen Werksauslastung, um Aufträge schnell bearbeiten zu können und so die Kundenzufriedenheit zu steigern. Langfristig kann dies auch zu einer Überprüfung der Rentabilität eines bestimmten Werkes führen, um so ein passendes Standortkonzept aufzustellen.
In der diskreten Fertigung werden BI-Tools regelmäßig für Just-in-Time und Produktanalysen – auch über Stücklisten und damit individuelle Komponenten – in Fachbereichen eingesetzt, mittels derer relevante Informationen im operativen und strategischen Entscheidungsprozess ad hoc ermittelt werden können. Für eine optimierte Mensch-Maschine-Interaktion werden so Muster und Auffälligkeiten hinsichtlich des Verbrauchs der verschiedenen Komponenten, der Lagerauslastung und des Abverkaufs einzelner Produkte visualisiert – nach z. B. Regionen, Zeitspannen oder Käufergruppen aufgeschlüsselt.

Immer einen Schritt voraus

Viele Unternehmen sehen sich großem Wettbewerbsdruck ausgesetzt – und in dieser Situation können BI-Lösungen den entscheidenden Wettbewerbsvorteil erzeugen. Um das Kundenverständnis zu erhöhen, stehen so z. B. Analysen von Kundengruppen auf der Tagesordnung. Dies können Analysen nach Kundenwert durch eine automatische und regelbasierte Kundensegmentierung in Kundenwertgruppen sein, oder die Bewertung durch Funktionen zum strukturierten Vergleich von Kundengruppen, dem Entdecken auffälliger Unterschiede und der vergleichenden Ursachenforschung.

Die passende BI-Lösung erlaubt den schnellen Vergleich von Datenmengen, z. B. Personen einer bestimmten Risikogruppe, mit beliebigen Vergleichsmengen. Diese können durch einfaches Selektieren spontan zusammengestellt werden – oder es wird systematisch eine vergleichende Ursachenforschung mit der Methode der statistischen Mehrlinge betrieben.

Im Rahmen von Potentialanalysen ermitteln moderne BI-Lösungen Umsatzpotentiale, aus denen wichtige Erkenntnisse über Marktanteile und Ausbaupotential von Unternehmen gewonnen werden. Die Untersuchung des Deckungsbeitrags gibt Aufschluss über die Kundenzufriedenheit und Loyalität. Sind Kunden abgewandert? Können bestimmte Ereignisse wie Preissteigerungen oder Sortimentsumstellungen damit in Verbindung gebracht werden? Diese Erkenntnisse verdeutlichen dann das Cross-Selling-Potential in Bezug auf die Steigerung der Kundenbindung und die Erhöhung der Wechselbarrieren.

Erkennen von Mustern & Auffälligkeiten? Mit BI kein Problem

Business Intelligence ermöglicht in erster Linie die intelligentere Ausrichtung der Unternehmen und das aus einem ganz simplen Grund. Das Geheimnis liegt nämlich in der Bereitstellung analytischer Daten. Diese helfen dabei, Entscheidungsprozesse zu beschleunigen und die Entscheidungsqualität zu steigern. Außerdem reduzieren sie den Unsicherheitsfaktor bezüglich der Datengrundlage auf ein Minimum. BI-Lösungen optimieren und treiben das Finden von Fehlern, Unterbrechungen, Diskontinuitäten und neuen Erkenntnissen – wettbewerbsentscheidend für IT und Unternehmen jeder Größe. Mit modernen BI-Lösungen wie INFONEA® werden Auffälligkeiten und Muster in den Daten direkt und ohne IT- oder Statistikkenntnisse für den Fachbereich interaktiv analysierbar angezeigt, so dass daraus abgeleitete Entscheidungen und letztlich Geschäftsvorteile unmittelbar erzielt werden können.

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