Back to more black: Der radikale Umbau beim Elektronikriesen Philips zeigt Wirkung, er kann wieder schwärzere Zahlen vorweisen

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Stellenstreichungen im großen Stil, Auswechlsung des Managements, Auslagerung von Randbereichen: Beim niederländischen Konzern Philips  fand aufgrund schlechter Zahlen eine großangelegte Generalüberholung statt – die Maßnahmen zeigen bereits positive Wirkung.

Aufgrund schlechter Geschäftszahlen sah sich der Elektronikhersteller Philips zu einer radikalen Umstrukturierung gezwungen, im Zuge derer insgesamt 6.700 Stellen gestrichen werden sollen – gut die Hälfte der Streichungen wurde bereits vollzogen. Aber auch andere Schritte wie die Neubesetzung der Managementpositionen und die Auslagerung von Randbereichen hat das niederländische Unternehmen, das in der Vergangenheit vornehmlich für seine Fernsehgeräte bekannt war, durchgeführt.

Schon lange hatte Philips mit rückläufigen Geschäftszahlen zu kämpfen,  für die vornehmlich das verlustreiche Fernsehgeschäft verantwortlich war: Preiskriege und der schwierige Kampf um einen soliden Kundenstamm zur Deckung der hohen Entwicklungskosten hatten das Geschäft mit den Fernsehern maßgeblich erschwert. Daher fiel bei Philips der Entschluss, es nicht mehr in Eigenregie zu betreiben – seit diesem Jahr läuft das Ganze als Gemeinschaftsunternehmen mit einem asiatischen Partner, an dem Philips nur noch 30 Prozent hält.

Weiterhin stabil und margenstark fielen dagegen die Umsätze in der Medizintechnik aus. Aber auch in der Beleuchtungssparte sei Philips vorangekommen. Auch die Sparte der Haushaltsgeräte und Rasierapparate bringt passable Umsätze. Summa sumarum belief sich der Gewinn abzüglich aller Steuern im dritten Quartal auf insgesamt 170 Millionen und verdoppelte sich so zum Vorjahr.

Via: DRadio

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