Black­Berry — Spott beglei­tet die Endphase

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Neid muss man sich erar­bei­ten – Mit­leid bekommt man geschenkt. Das musste ich den­ken als ich die her­vor­ra­gende Glosse über Black­Berry las, auf die mich einer unse­rer Leser hin­wies – über 3.000 sind dies mitt­ler­weile jeden Tag. In einem Akti­en­fo­rum hat ein Leser die Situa­tion per­fekt auf den Punkt gebracht – schmun­zeln Sie mit! Ein Kom­men­tar erüb­rigt sich – bes­ser kann man das Elend nicht auf den Punkt bringen!

Thors­ten Heins: Smart­pho­nes sind outdated

Wie Thors­ten Heins heute auf einer Pres­se­kon­fe­renz in Water­loo bekannt gab, wer­den Smart­Pho­nes in den kom­men­den Jah­ren bedeu­tungs­los werden.

Auf­grund der zahl­rei­chen Datenschutz-​Skandale muss sämt­li­che Tech­no­lo­gie als poten­ti­ell unsi­cher ein­ge­stuft wer­den und diese Tat­sa­che werde sich sehr schnell im Kauf­ver­hal­ten der Men­schen bemerk­bar machen.

Black­Berry ist für die­ses Sze­na­rion bes­tens gerüs­tet und gibt fol­gen­den Plan bekannt:

1. Das Black­Berry Hard­ware Geschäft wird ein­ge­stellt und für einen sym­bo­li­schen Euro an Nokia verkauft.

2. BES und MDM wer­den ein­ge­stellt und meist­bie­tend versteigert.

3. Black­Berry über­nimmt für 100 Mil­li­ar­den USD den ange­schla­ge­nen Kodak Kon­zern. Gemein­sam mit Kodak werde man blei­be­schich­tete Brief­um­schläge ent­wi­ckeln, die garan­tiert nicht durch­leuch­tet wer­den kön­nen und die Zukunft des Secure Mes­sa­ging dar­stel­len. Finan­ziert wird die­ser Deal mit Hilfe einer Kapitalerhöhung.

Heins betonte, dass sich die­ser neue Mil­li­ar­den­markt sehr schnell ent­wi­ckeln und sehr mar­gen­träch­tig sein werde.

In Kürze werde man die ers­ten SWM (Secure Work Mail) Brief­um­schläge im For­mat C5 her­aus­brin­gen. Zunächst nur in Kanada und in den UK und spä­ter auch im Rest der Welt. Als Preis wur­den extrem güns­tige 5 USD pro Umschlag genannt.

Heins ver­sprach außer­dem sechs neue Modell bis zum Jah­res­ende. Gerüch­te­weise soll es sich dabei um die äußerst attrak­tive Größe C4 han­deln, die es in den Far­ben schwarz, weiss, rot, gold und pink geben wird.

Auch in den Schwel­len­län­dern will Heins mit güns­ti­ge­ren Umschlä­gen punk­ten. Für nur drei USD pro Umschlag kön­nen dort alle C Modelle erwor­ben wer­den. Die ein­zige Ein­schrän­kung: Man darf damit maxi­mal 160 Text­zei­chen verschicken.

Für Unter­neh­mens­kun­den kün­digt Heins außer­dem MES 11 – den Mail Express Ser­vice – an. Die­ser ein­zig­ar­tige Dienst holt die Mail direkt beim Kun­den ab und stellt sie unglaub­lich sicher dem Emp­fän­ger zu, da die­ser den Emp­fang mit einem Iris­scan bestä­ti­gen muss.

Mit More MES 11 kön­nen sogar kon­ven­tio­nelle Briefe ande­rer Her­stel­ler beför­dert werden.

Heins kün­digte außer­dem eine Update für bis­he­rige Brief­um­schläge an, d.h. sie sol­len nach­träg­lich mit einem Durch­leucht­schutz aus­ge­stat­tet wer­den kön­nen. Ein Relea­se­ter­min wurde noch nicht genannt.

Höhe­punkt der Ver­an­stal­tung war die Vor­stel­lung des neuen Glo­bal Crea­tive Direc­tors von Black­berry: Doug Heffernan.

Bild: Fotolia

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