Bob Kelly bereichert das Raynet-Team

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Die Raynet GmbH, das in Europa führende Haus für Softwarepaketierung und Produkte des Application Lifecycle Managements, heißt Bob Kelly herzlich willkommen im Team. Ab jetzt wird Bob Kelly Raynets Produktstrategie mitgestalten.

Bob Kelly hat sich als Autor von Büchern und Fachbeiträgen, durch Videos und als Sprecher auf vielen Veranstaltungen überall auf der Welt einen Ruf in der IT Pro Community aufgebaut. Insbesondere ist er bekannt dafür, dass er die AppDeploy Online Community (inzwischen bekannt als ITNinja) aufgebaut hat. Nach seinem kürzlich erfolgten Wechsel zu der Raynet haben wir Bob auf dem AppManagEvent in Utrecht getroffen, auf dem er in der Management Session den Package Store präsentierte.

Unser Interview mit Bob Kelly:

Bob, Sie haben Dell gerade verlassen. Können Sie uns einen kurzen Einblick geben, auf welchen Gebieten dort Ihr Fokus lag? Warum haben Sie sich zum Gehen entschieden?

Ich war die letzten 10 Jahre bei Dell KACE und habe dort viele Erfahrungen gemacht und mir nützliche Fähigkeiten angeeignet. Mein Hauptfokus lag auf dem Produktmanagement. Ich wurde Scrum zertifiziert und ausgezeichnet. Das hat mir so sehr gefallen, dass ich andere Personen aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen in den Prozessen und dazugehörigen Werkzeugen schulte.

Vor ein paar Jahren hielt ich hier auf dem AppManagEvent eine Session, in der ich mein Know-how im Application Deployment und Produktmanagement zusammenbringen konnte. Ich zeigte, wie man die Scrum-Methodik einsetzen kann, um Paketierungsaufwände zu minimieren.

In den letzten Jahren fokussierte ich mich mehr darauf, eine starke Strategie (für KACE Produkte)  aufzubauen. Dies geschah durch Marktanalysen, Recherchen und vielen Gesprächen mit dem Vertrieb und den Kunden. Das ist etwas, was ich wirklich gerne mache, aber ich habe die technischen Aspekte meiner früheren Rolle als System-Architekt, die auf Deployment Projekte spezialisiert war, vermisst.

Der Grund, weshalb ich Dell verlassen habe, war vor allem das Bedürfnis eine neue Herausforderung zu finden, bei der ich mich verwirklichen kann.

Was war für Sie der Grund zu Raynet zu kommen?

Es war mir wichtig eine bedeutende Rolle in einem Unternehmen einzunehmen, in der ich das Gefühl habe mein Bestes tun zu können. Ich habe mich eine Weile umgesehen und hörte auf, als ich auf Raynet gestoßen bin.

Raynet hat ein großartiges Portfolio. Jetzt, wo ich immer mehr Kollegen kennenlerne, bin ich zunehmend beeindruckt. Ich finde es toll, dass die von Raynet angebotene Software aus Tools entstanden ist, die aus unternehmenseigenen Dienstleistungseinsätzen entstanden ist.

Raynet war schon immer für die Services im Bereich der Paketierung sowie für Software Asset Management bekannt. Um in diesen Themen erfolgreich zu sein, haben sie Werkzeuge entwickelt, die dafür benötigt werden. Von RayFlow, bei dem es sich um eine hochgradig konfigurierbare Workflow-Lösung handelt, bis hin zu den individuellen Lösungen, die benötigt werden, um jeweilige Aufgaben zu bewerkstelligen.

Ich sehe hervorragende Möglichkeiten, etwas, das bereits großartig ist, in die Hand zu nehmen und dabei zu helfen, dass es noch erfolgreicher wird. Ich freue mich darauf, Raynets Produktstrategie zukünftig mitzugestalten.

Besonders interessant ist, dass Raynet ein Konzept für einen Package Store entwickelt hat. Ich bin davon überzeugt, dass dies bahnbrechend für den Markt sein wird. Es ist der Traum eines jeden Produktmanagers eine Position zu finden, in der er ein Projekt begleiten kann. Das ist wirklich eine perfekte Aufgabe, an dem sowohl mein technischer Hintergrund als auch meine Erfahrungen im Bereich Community und Produkt Management gebündelt werden können, um eine maximale Wirkung zu erzielen.

Welche Veränderungen können wir erwarten?

Ich komme nicht, um gravierende Änderungen durchzuführen. Wie bereits gesagt, ist das Portfolio sehr stark. Ich denke allerdings, dass einige Anpassungen am Portfolio notwendig sind, um den Fokus stärker auf unsere Kernkompetenzen zu lenken. Wir werden uns in Zukunft mehr auf Produktsuiten konzentrieren und weniger auf Einzelkomponenten, um Prozesse umfangreicher abdecken zu können.

Die Packaging Suite ist besonders beeindruckend. Sie enthält viele Features, von denen ich denke, dass viele gar nicht wissen, dass diese existieren. Nachdem Wise Package Studio vom Markt genommen wurde hat es eine Lücke hinterlassen, die von der Packaging Suite perfekt gefüllt wird und in vielen Bereichen sogar besser ist. Leider handelt es sich hierbei noch nicht um eine weitbekannte Lösung. Diesen Punkt werde ich ändern.

Raynet verfügt außerdem über ein starkes Angebot im Inventarisierungs- und Asset Management, sowohl im Produkt- als auch Service-Bereich. Mein Fokus wird zwar auf der Packaging Suite liegen, allerdings stehen Software-Discovery/-Inventory und Software-Paketierung/-Verteilung in engem Zusammenhang.

Die starke Verbindung dieser beiden Bereiche wird zunächst mein primärer Fokus sein und das ist der Package Store: Ein von der Community vorangetriebenes Repository von Paketen, das alle möglichen Deployment-Optionen für jeden erdenklichen Softwaretitel, der existiert, auf eine einfach zu nutzende Art und Weise abdeckt.

Ich werde mich generell mehr darauf konzentrieren, mich mit Kunden auseinanderzusetzen, um zu verstehen, wo sie einen Bedarf an Verbesserungen, Erweiterungen oder neue Kapazitäten rund um das Portfolio sehen.

Der Packaging Store klingt sehr beeindruckend. Können Sie uns mehr darüber erzählen?

Der Package Store ist seit ein paar Jahren ein leidenschaftliches Projekt für Raynet’s Geschäftsführer Ragip Aydin und das Team hat kürzlich signifikante Fortschritte gemacht. Die Vorstellung die Gemeinschaft mit einzubeziehen, um zu dem Store beizutragen, ist ein wirklich wegweisender Aspekt, der den Traum wahr werden lassen kann. Es gibt jedoch noch viele Hürden zu meistern.

Ich bin zuversichtlich, dass Ragip und das Team jede dieser Hürden angehen und überwinden werden. Wie soll die Community zu dem Store beitragen? Wie sollen sie dafür honoriert werden? Wie können wir die höchste Sicherheit und die höchste Qualität gewährleisten? Das Endziel hat so viel Potential. Mit allen diesen Themen werden wir uns in der kommenden Zeit auseinander setzen.

Was wird aus ITNinja werden?

Ich denke, dass ich es gut aufgestellt hinterlassen habe. Es hatte sich bereits bis zu einem Punkt entwickelt, an dem die Community überwiegend in der Lage ist, sich selbst zu verwalten. Die Seite wurde von Grund auf gecoded und hat sich so weit entwickelt, dass Mitglieder, wie Steve Malaglowicz (aka Smal.tmcc), Ian Northwood (aka VBScab), Dunnpy und noch viele mehr, einen Großteil der Aufgaben im Bereich des Community Management und des Beitrags stemmen.

ITNinja ist noch immer die erste Adresse, um Tipps im Bereich Software Deployment auszutauschen. Diese Plattform ist aber auch sehr stark in die KACE-Kultur vernetzt und ich denke, dass es sehr viele unglückliche Kunden gäbe, wenn die Seite vom Markt genommen würde. Tatsächlich sind die Deployment-Tipps auch kontextuell in das Management-Produkt (die K1000 Systems Management Appliance) eingebunden, was es noch komplizierter machen würde diese zu eliminieren. Aus diesem Grund habe ich keine Bedenken, dass es mit ITNinja nicht weitergehen wird.

Genau genommen sehe ich viele weitere Möglichkeiten den Package Store und ITNinja zu verknüpfen, um somit in der Zukunft gemeinsam noch stärker zu werden.

https://raynet.de/de/home

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