„Brauchen wir nicht, lohnt sich nicht“ KMU und ihr Verhältnis zu öffentlichen Fördergeldern

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Eine durch die Beratungsgesellschaft Ernst & Young durchgeführte Befragung 1.000 mittelständischer Unternehmen  hat Erstaunliches zutage gefördert: Immer weniger Mittelständler nehmen öffentliche Fördergelder in Anspruch. Maßgebliche Begründungen: kein Bedarf und ein zu hoher administrativer Aufwand verbunden mit mangelnder Unterstützung seitens der Behörden.

Finanzielle Förderung durch öffentliche Gelder. Eigentlich hört sich das ja ganz gut an. Trotzem verzichten immer mehr mittelständische Unternehmen auf diese Unterstützung. Denn, so zeigt eine aktuelle Studie von Ernst & Young: Scheinbar besteht laut zwei Drittel der Unternehmen kein Bedarf oder die bürokratischen Hürden sind ihnen den Aufwand einfach nicht wert.

Der KMU-Förderbarometer von Ernst & Young zeigt die fallende Lust an der Beantragung der öffentlichen Hilfsmittel: In den vergangen  drei Jahren hätte nur etwa jedes fünfte kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland öffentliche Förderung in Anspruch genommen. Und im Vergleich zum Vorjahr habe das Interesse an staatlichen Subventionen 2012 sogar noch weiter abgenommen.

Diejenigen Unternehmen, die auf finanzielle Hilfe zurückgreifen, nutzen sie laut Studie primär zur Realisierung von Expansionsvorhaben. Nur knapp 20 Prozent investieren damit in die Aus- und Weiterbildung bzw. in die Qualifizierung und in Forschungs- und Entwicklungsprojekte.

Die gesamte Studie von Ernst & Young kann man hier herunterladen.

Via: MittelstandsWiki

Bild: © M.V.-Fotodesign – Fotolia.com

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1 Kommentar

  1. Gerade IT-Unternehmen nehmen keine Fördermittel in Anspruch, da die Banken seit jeh her die Finanzierung von Softwareentwicklung abgelehnt haben. Es ist zu beobachten, dass in den „neuen“ Bundesländern das gewusst wie, bei der Beantragung von Fördermittel größer ist. Wer die umständliche Beantragung von Fördermittel über die BAFA kennt, weis warum die Fördermittel von Unternehmen wie auch von Beratern nicht in Anspruch genommen werden. Da hilft auch das Onlineformular nicht weiter,

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