COACHING TIPP DER WOCHE

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Change Mangement und die Angst…

Die immer schneller werdende Gesellschaft zwingt auch Unternehmen zu einem ständigen Wandel und es nutzt nicht viel, sich über Mitarbeiter zu ärgern, die in Veränderungsprozessen erstmal mit Abwehr reagieren. So ist die Natur des Menschen. Jede Veränderung wird im Gehirn auf Bedrohlichkeit überprüft und das ist lebenswichtig. Erst wenn wir als Menschen sicher sind, dass die Veränderung nicht gefährlich ist, können wir uns den Vorteilen der Veränderung widmen. Diese Reihenfolge hat sich in der Evolution bewährt und ist daher in unserem Gehirn erstmal so angelegt. Erst wenn das Mittelhirn (unsere Emotionszentrale) den Input bekommt: „alles gut“, dann nutzt unser Gehirn auch höhere Denksrukturen wie das Großhirn und kann über Vor- und Nachteile eines Wandels reflektieren. Als Grundregel gilt also: ERST die Angst nehmen. Doch leider wird im Management häufig die Angst nicht thematisiert. In vielen Unternehmen ist Angst (vor allem auf höheren Ebenen) ein Tabuthema. Studien zeigen, dass sich Manager, die sich nur mit „harten Fakten“ befassen, sich mit Mitarbeitern in einem Change Prozess nicht leicht tun. Manger, die sich den Mitarbeitern annehmen, sie genau kalibrieren, gute Fragen stellen, die Bedürfnisse und Ängste erfassen, haben es im Change Management wesentlich leichter. Also mehr Soft-Skills lernen und auf die Emotionen schauen. Das ist erlaubt und erwünscht. In diesem Sinne, eine gute Woche, in der Sie viele Emotionen einfach nur mal beobachten dürfen. Herzliche Grüße, Isa Schlott

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