Cobots – die fleißigen Assistenten des Menschen

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Es ist kein Mensch, sondern ein Roboter, der hinter dem Tresen steht und Getränke für die Besucher des Festes ausschenkt. Was futuristisch klingt, könnte bald Realität werden. Die neue Generation der Roboter – Cobots genannt – ist extrem feinfühlig. So sind Cobots in der Lage, Bier- oder Wasserflaschen aus dem Kasten zu heben und in ein Glas einzuschenken. Der Name Cobot setzt sich aus den beiden englischen Begriffen „collaborate“ und „robots“ zusammen, was so viel bedeutet wie kollaborative Roboter.

Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine

Zunächst stellt sich die Frage, woher der Cobot weiß, was er zu tun hat. Bevor ein Cobot mit seiner Arbeit beginnen kann, benötigt er eine Einweisung. Der Mensch macht dem Cobot vor, was dieser zu tun hat. Dabei muss der Roboterarm in genau dem Bewegungsablauf geführt werden, der später für die zu erledigende Arbeit benötigt wird. Anschließend wiederholt der Cobot alles, was er gelernt hat.

Mensch und Cobot können optimal zusammenarbeiten. Dabei übernehmen die Roboter einfache, monotone und körperlich belastende Arbeiten und entlasten damit die Mitarbeiter des Unternehmens. Der Mensch kann sich indes auf geistig anspruchsvollere Aufgaben konzentrieren. Weiterhin übernehmen Mitarbeiter die Hauptaufgaben. Herr Cobot liefert ausschließlich wertvolle Unterstützung. Die Angst vor einem möglichen Jobverlust aufgrund des Einsatzes von Cobots bleibt also weitgehend unbegründet. Denn der Mensch ist dem Roboter kognitiv weit überlegen.

Verletzungsgefahr durch Cobots?

Viele Unternehmen befürchten beim Einsatz von Cobots ein erhöhtes Verletzungsrisiko der Mitarbeiter. Um dieses zu minimieren, gelten für den Umgang mit Cobots strenge Sicherheitsbestimmungen.

Dabei gibt es unterschiedliche Prinzipien, nach denen Cobots arbeiten. Bei der direkten Handführung, bewegt sich der Roboter nur, wenn er eine Anweisung von einem Mitarbeiter erhält. Diese kann beispielsweise in Form einer Berührung stattfinden.

Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, dass der Cobot ohne direkte Eingabe durch einen Mitarbeiter arbeitet. In diesem Fall muss die Tätigkeit stets überwacht werden. Wird der vorgegebene Sicherheitsabstand zum Roboter nicht eingehalten, bewegt sich dieser automatisch langsamer, um keine Verletzungen zu verursachen.

Alljährlich wird der beliebte INDUSTRIEPREIS von der Huber Verlag für Neue Medien GmbH verliehen. Bis zum diesjährigen Bewerbungsschluss am 1. März gingen zahlreiche Lösungen ein. Die Preisverleihung erfolgt am 20. März. Bis dahin bleibt es spannend, welche Innovationen die Industrie und Gesellschaft ab sofort bereichern werden. Auf die Bekanntgabe der Innovationen aus dem Bereich Cobots freut sich die Huber Verlag für Neue Medien GmbH besonders. Weitere Informationen zum INDUSTRIEPREIS gibt es hier.

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