Darauf kommt es bei der Existenzgründung an

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Für jeden Start-up Unternehmer beginnt der Weg in die Selbstständigkeit mit der Suche nach einer passenden Geschäftsidee. Ist diese gefunden, wird in der Regel ein Businessplan entworfen, um die richtige Grundlage für einen erfolgreichen Start in die Existenzgründung zu schaffen. Ist diese Etappe ebenfalls gemeistert, folgen die praktischen Schritte der Unternehmensgründung. Die folgende Checkliste gibt Tipps, an was Gründer auf jeden Fall denken müssen, um typische Fehler zu vermeiden.

1. Genehmigungen einholen

Möchte man sich in einer bestimmten Branche selbstständig machen, benötigt man häufig spezielle Zulassungen und Genehmigungen, bzw. man muss für die Unternehmensgründung bestimmte Qualifikationen nachweisen können. Dazu gehört unter anderem, dem Bau- oder dem Gesundheitsamt einen Besuch abzustatten. Manchmal ist auch eine Unterrichtung bei der IHK oder eine Sachkundeprüfung nötig. Da dies von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich gehandhabt wird, informiert man sich am besten direkt bei den Behörden vor Ort

2. Versicherungen abschließen

Um in der Selbstständigkeit Risiken zu vermeiden, ist es immer ratsam, sich mit Versicherungen gegen alle Eventualitäten abzusichern. Der Abschluss einer Krankenversicherung ist auf jeden Fall Pflicht. Dabei hat man die Wahl, ob man sich gesetzlich oder privat krankenversichern will. Am besten vergleichen Existenzgründer vorab die Tarife und Leistungen verschiedener Versicherungsanbieter, denn oft lassen sich hier Kosten einsparen. Außerdem sollten sie sich informieren, welche Versicherungen darüber hinaus noch für die jeweilige Branche sinnvoll sind. Als Selbstständiger trägt man nämlich alleine die Verantwortung im Hinblick auf betriebliche Risiken.

3. Für die richtige Unternehmensform entscheiden

Wenn man sich bei der Existenzgründung für eine bestimmte Unternehmensform entscheidet, sind meist ein Gesellschaftsvertrag und der Gang zum Notar notwendig. Es gibt folgende Unternehmensformen:

  • GmbH
  • GbR
  • GmbH & Co. KG
  • UG
  • OHG
  • AG

Da die Unternehmensform für Fragen wie beispielsweise im Hinblick auf die Besteuerung relevant ist, sollten sich Existenzgründer vorab informieren und abwägen, welches Modell für sie in Frage kommt.

4. Das Unternehmen anmelden

Möchte man ein Unternehmen gründen oder sich selbstständig machen, gibt es viele Meldepflichten, die man erfüllen muss. Dazu gehören Ämter- und Behördengänge, beispielsweise zu

  • Gewerbeamt
  • IHK
  • Handwerkskammer
  • Handelsregister oder
  • Finanzamt,

die man im Rahmen der Unternehmensgründung erledigen muss. Das kann unter Umständen einige Zeit erfordern, die man von vornherein einplanen sollte.

5. Finanzen, Steuern und Buchführung

Auch wenn sie sich einen Steuerberater leisten können, sollten Existenzgründer sich mit dem Thema Steuern, Finanzen und Buchhaltung auseinandersetzen, um den Überblick über folgende Punkte zu behalten:

  • Ertragslage
  • Kostenstruktur
  • Fälligkeit von Einnahmen und Ausgaben
  • Größenordnung des zu erwartenden Jahresgewinns
  • anfallende Steuern

Außerdem wird dazu geraten, betriebliche und private Finanzen möglichst genau voneinander zu trennen. Andernfalls könnten böse Überraschungen auf Gründer zukommen, wenn das Finanzamt eine Lücke findet und Steuernachzahlungen drohen. Um das zu vermeiden, greifen Existenzgründer am besten auf eine spezielle Unternehmenssoftware von Lexware zurück, mit der man die interne Buchhaltung einfach und schnell selbst erledigen kann. Damit behält man nicht nur den Überblick über die Finanzen, sondern man spart sich darüber hinaus noch das Geld für den Buchhalter.

6. Passende Marketingmaßnahmen

Sinnvolle Marketingmaßnahmen bilden die Grundlage, um dem eigenen Unternehmen auch auf lange Frist gesehen zu mehr Erfolg zu verhelfen. Einen Anfang können zum Beispiel Visitenkarten  und Flyer darstellen. Außerdem sollte man sich überlegen, wie man Kunden noch gezielt auf sich aufmerksam machen kann. Moderne und kreative Marketingmaßnahmen wie eine übersichtlich gestaltete Webseite oder ein gelungener Auftritt im Social Web kosten nicht nur wenig Geld, sondern stellen auch eine gute Chance dar, potentielle Kunden zu erreichen.

Bild: Robert Kneschke – Fotolia.com

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