Das Forschungsprojekt „Feinstaubfresser“ des INDUSTRIEPREIS-Siegers der Kategorie Forschung und Entwicklung ermöglicht eine deutliche Feinstaubreduktion

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Nach Schätzungen der WHO sterben jährlich circa 47.000 Menschen in Deutschland durch Feinstaub. Dabei besteht Feinstaub aus einer Mischung fester oder flüssiger organischer oder anorganischer Stoffe. Natürliche Quellen wie Vulkane, Staubstürme oder Waldbrände auf der einen Seite und Kraftwerke, Industrie und Haushalte auf der anderen Seite verursachen regelmäßig eine große Menge Feinstaub. Durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurden nun Grenzwerte für Feinstaub festgelegt, die nicht überschritten werden dürfen.

Forschungsprojekt Feinstaubfresser

Ein wesentlicher Anteil der Feinstaubemission einer Stadt geht auf den Straßenverkehr zurück. Die Abgasemission spielt dabei ebenso eine Rolle wie die durch den Bremsvorgang und die Abnutzung von Reifen und Straßenbelag in die Luft gelangenden Partikel. Deshalb entsteht nicht nur durch die Nutzung von Diesel- und Benzinmotoren Feinstaub, sondern auch durch Elektrofahrzeuge.

Aufgrund der hohen Belastungen durch Feinstaub hat der Filtrationsspezialist und Gewinner des INDUSTRIEPREIS 2018 in der Kategorie Forschung & Entwicklung MANN+HUMMEL das Forschungsprojekt Feinstaubfresser ins Leben gerufen. Seit einiger Zeit werden Feldtests mit Versuchsfahrzeugen durchgeführt, die auf die Reduktion der Feinstaubbelastung abzielen. Dabei wurden vier Anwendungen entwickelt, die zu einer Reduktion des Feinstaubs beitragen sollen. Der auf dem Dach der Fahrzeuge installierte Filter soll Feinstaub aus der Umgebungsluft auffangen. An der Bremsanlage wird ein Bremsstaubpartikelfilter angebracht, der verhindern soll, dass Bremsstaub an die Umgebung abgegeben wird. Insassen werden zudem durch einen NO2 Feinstaubkombifilter geschützt. Auch stationäre Feinstaubpartikelfilter können einen Beitrag zur Luftverbesserung leisten.

Mit dem Einsatz zahlreicher Feinstaubfilter wäre eine deutliche Verringerung der Feinstaubbelastung möglich. Fahrzeuge, die von Fahrverboten bedroht sind, könnten durch den Einsatz der Filter ihre Feinstaubbilanz verbessern.

Aktuell wurde das Projekt auf Fahrzeuge von StreetScooter ausgeweitet. Sofern der Test erfolgreich verläuft, werden weitere StreetScooter mit dem Feinstaubpartikelfilter ausgestattet und ein Serieneinsatz diskutiert.

Gespräche haben gezeigt, dass zahlreiche industrielle Partner an der Filtrationslösung und einem Serieneinsatz interessiert sind.

 „Schon lange wird nach einer Lösung zur Bekämpfung des Feinstaubs gesucht. Mit dem Forschungsprojekt Feinstaubfresser scheint endlich die langersehnte Lösung in Sicht zu sein. Wir freuen uns über die großartige Lösung und übergeben der Firma MANN+HUMMEL mit großer Freude den INDUSTRIEPREIS 2018“, so Rainer Kölmel, Geschäftsführer der Huber Verlag für neue Medien GmbH und Initiator des INDUSTRIEPREIS. Hier geht es zur Siegerliste.

http://www.aktiv-verzeichnis.de/mannhummel-gmbh-1

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