Das Wachstum der Weltwirtschaft

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Die Weltwirtschaft wächst weiterhin langsamer als erwartet. Der Internationale Währungsfonds (IWF) erwartet in seinem Word Economic Outlook ein Weltwirtschaftswachstum von 3,5% im laufenden und 3,7% im kommenden Jahr. Die Ursache für diese gewisse Stagnation des Wachstums der Weltwirtschaft ist das langsamere Wachstum in der Eurozone und vor allem in China sowie in anderen Emerging Markets-Staaten.

Der IWF sieht für den Welthandel – nach drei Jahren mit jeweils nur rund 3% Zunahme – eine Verbesserung mit Wachstumsraten von 3,8% und 5,8% für die Jahre 2015 und 2016. Diese Entwicklung des Welthandels wird trotz der vorhandenen Risiken, aber auch wegen der bestehenden Chancen prognostiziert.

Die weiteren Auswirkungen der Ukraine-Krise auf den Welthandel hängen wesentlich vom künftigen Verhalten Russlands ab. Eine Drosselung der russischen Öl- und Gaslieferungen könnte zu Produktionsrückgängen in Europa führen. Die Sanktionen, die Rubelabwertung und die Kapitalflucht haben die russische Wirtschaft hart getroffen – Russland ist im Jahr 2014 deutlich in die Rezession abgerutscht. Die geopolitischen Risiken aus den offenen und schwelenden Konflikten in den Staaten des Mittleren Ostens können unmittelbar den Handel und insbesondere die Energiepreise beeinflussen.

Auf der anderen Seite sind gerade die Energiepreise (insbesondere Öl und Gas) in den letzten Monaten deutlich gesunken – für viele Staaten sollte dies wie ein Konjunkturprogramm wirken. Da kein Inflationsdruck besteht, werden die Leitzinsen der Notenbanken voraussichtlich niedrig bleiben. Dies schafft ein positives Klima für sowohl private als auch staatliche Investitionen. Durch den voranschreitenden Abbau von Handelshemmnissen durch multilaterale Abkommen kann eine Zunahme des Handels erwartet werden, von dem die internationale Schifffahrt überproportional profitieren kann.

Für weitergehende Fragen setzen Sie sich direkt mit Herrn Tilmann Speck in Verbindung. E-Mail: Tilmann.Speck@PlanF.de

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