Die gängigsten Smartphone-Systeme im Vergleich

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Im Fernsehen, im Radio, Werbebanner im Internet, Litfaßsäulen in der Fußgängerzone und Prospektbeilagen in Zeitungen: Die strengen Werbemaßnahmen überall zwingen uns förmlich dazu, dass wir uns mit den neuesten Smartphones auseinandersetzen sollen. Das ist häufig auch einfacher als gedacht.

Obwohl die Auswahl schier groß erscheint, steht an erster Stelle nicht mehr die Wahl des Herstellers. Natürlich tragen Größe, Form und Aussehen des Handys ebenso wie Kamerafunktion zur Kaufentscheidung bei, doch die Software nimmt einen größeren Stellenwert ein. Schaut man sich auf Handyshops wie 7mobile.de einmal um, stellt man schnell fest, dass man fast nur noch die Wahl zwischen den zwei gängigsten Betriebssystemen hat. Obwohl sich auch das Windows Phone 8 unter dem Hersteller Nokia zu einem großen Rivalen entwickeln könnte, bleiben „Android“ und „iOS“ Marktführer. Hier ein Überblick der beiden Programme.

Die Software „Android“ des Unternehmens Google
„Android“ heißt die von Google gekaufte Software, die auf verschiedenen Smartphones, Tablets und Netbooks vorinstalliert ist. Insbesondere Hersteller wie Sony, HTC und Samsung legen dieses Betriebssystem ihren Handys zugrunde. Das derzeitige Paradebeispiel ist das Samsung Galaxy S3.

  • + Individuell gestaltbar: Aufgrund der unterschiedlichen Darstellung des Homescreens und die Einstellung von Widgets kann das Layout des Menüs sehr individuell gestaltet und angepasst werden.
  • + Apps: Im Appstore gibt es unzählige Apps, die (im Gegensatz zu iOS) häufig kostenfrei heruntergeladen werden können (Whatsapp).
  • + Software: Das System läuft sehr schnell und mit wenig Abstürzen; je nach Hardware werden in unterschiedlichen Abständen Updates zur Verfügung gestellt; entwickelt sich in kurzer Zeit schnell weiter.
  • + Preis: Aufgrund der hohen Anzahl an Herstellern ist ein Kauf in den unterschiedlichen Preisklassen möglich.
  • – Google: Die Software ist sehr mit Google und seinen Anwendungen verknüpft. Das Unternehmen ist bekannt durch seine Sammlung an Kundendaten. Es muss ein Googlekonto eingerichtet werden, um Apps herunterzuladen.

Das appleeigene Programm „iOS“
Die vom bekannten Hersteller „Apple“ programmierte Software „iOS“ läuft lediglich auf den hauseigenen Produkten. Das heißt, insbesondere die iPhone- und iPad-Modelle sind diejenigen, die uns sofort in den Kopf schießen. Bekanntester Vertreter ist das seit September dieses Jahres veröffentlichte iPhone 5.

  • + Bedienung: Die Handhabung ist wirklich simpel und logisch aufgebaut, wer Einstellungen ändern möchte, muss nicht lange suchen.
  • + Software: Auch iOS läuft recht stabil, sofern man die regelmäßigen Updates durchführt; allerdings sind hier keine deutlichen Entwicklungen erkennbar – Apple führt neue Programme ein, der Rahmen bleibt aber gleich.
  • + Apps: Eine durchaus geringere Auswahl von Apps (aber immer noch ausreichend viele), wodurch aber auch eine geringe Virengefahr ausgeht.
  • + Musik: Gleiche simple Handhabung wie bei den iPods; sehr guter Sound und einfacher Kauf von hochwertigen mp3s.
  • – weniger flexibel: fehlender Homescreen, auch das Layout kann nicht sehr verändert werden; übersichtliche Ordnerfunktionen möglich; keine Widgets.
  • – Apple: Sehr gebunden an die appleeigenen Programme wie iTunes; es muss eine Apple ID eingerichtet werden, um den Appstore nutzen zu können.
  • – Kompatibilität: Eine Verbindung mit dem PC ohne iTunes ist nicht möglich – in Verbindung mit einem Windows-Computer kommt es häufiger zu Problemen; kopieren von (Musik-)Daten auf offiziellem Wege nicht möglich.
  • – Preis: Das Programm ist gebunden an Apple-Produkte, die vergleichsweise sehr teuer sind.

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