Digitalisierung im Mittelstand ist längst Pflicht statt Kür / Kommentar von Uwe Rummel, pcvisit Software AG

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Das Geschäftsleben hat sich verändert. Früher war es einfacher, sagen die Nostalgiker: klarer, überschaubarer, strukturierter, analog. Heute ist der Arbeitsalltag schnell, zunehmend komplex, beizeiten kompliziert, aber vor allem digital. Ob Onlinehandel, digitale Prozessoptimierungen oder „Alles aus der Cloud“ – die Digitalisierung birgt schier unbegrenzte Möglichkeiten.

In dieser technologiegetriebenen, immer komplexeren Geschäftswelt ist die IT ein bedeutsamer Produktionsfaktor. Ohne sie geht es nicht mehr. Doch nur ein Drittel der mittelständischen Unternehmen nutzten 2015 in einem hohen Maß IKT-Technologien, belegt die jährliche Studie zur Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien des Statistischen Bundesamts. In KMU mit weniger als 50 Mitarbeitern fiel die „digitale Intensität“ noch geringer aus: nur knapp ein Fünftel der kleinen Unternehmen setzten darauf. Die anderen lassen die Chancen, die digitale Technologien mit sich bringen, an sich vorbeiziehen. Dabei können durch Onlinevertriebswege nicht nur neue, sondern auch mehr Kunden erreicht werden. Digitale Prozessoptimierungen im Unternehmen, und seien es kleine, einzelne Vorgänge wie der Onlinerechnungsversand, sparen langfristig Zeit und Kosten.

Die Zurückhaltung des Mittelstands ist in gewisser Weise nachvollziehbar, denn Technik erzeugt von selbst keine Vereinfachung, sondern mehr Komplexität und Dynamik. Besonders KMU ohne eigenen IT-Spezialisten fehlen häufig das Wissen und die Zeit, sich mit der zunehmend komplexen Technik zu befassen. Damit haben sie ein großes Problem, was ihre zukünftige Wettbewerbsfähigkeit betrifft, denn alles ist zunehmend mit allem vernetzt. Kleine, individuell zugeschnittene IT-Lösungen können hier eine Erleichterung sein, im Gegensatz zu überdimensionierten Produkten, von denen nur ein marginaler Teil der Funktionen überhaupt benötigt wird.

Sind moderne IT-Infrastrukturen erst im Unternehmen integriert, stellt sich die Frage: Wer soll dafür sorgen, dass die Systeme rund um die Uhr funktionieren? Und was passiert, wenn ein wichtiger Knoten ausfällt? Der IT-Support ist von zentraler Bedeutung, ob in Problemsituationen oder als Spezialist für einzelne Themen. KMU haben zwei Optionen, um den zuverlässigen und sicheren Betrieb ihrer IT-Infrastrukturen zu gewährleisten: in einen eigenen IT-Support investieren oder einen externen Dienstleister beauftragen. In Zeiten von Fernwartung und Co. stehen dem IT-Support hilfreiche Tools zur Seite, um Unternehmen auch von außerhalb effektiv zu unterstützen. Jetzt liegt es an den kleinen und mittleren Unternehmen, die Digitalisierung für sich zu nutzen.

Digitalisierung im Mittelstand ist längst Pflicht statt KürDer Autor

Uwe Rummel ist Vorstand der pcvisit Software AG, einem Anbieter von Fernwartungssoftware für kleine und mittelgroße IT-Supporter-Teams.

www.pcvisit.de
www.kwiksupport.me

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