Dominieren 2012 die private Mediennutzung: Smartphones und Tablets

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Im Rahmen einer Trendstudie des Marktforschungsinstituts Interrogare wurde erstmalig das Nutzerverhalten der Multi-Device-Innovatoren – also all jenen, die sowohl über ein Tablet, Smartphone, einen Desktop oder einen Laptop verfügen – im privaten Bereich untersucht.  Smartphones und Tablets im privaten Gebrauch sind demzufolge tonangebend.

Die Zeiten, als Mann/ Frau nur ein Handy und einen fest installierten PC bzw. einen Laptop besaß, sind längst vorbei. Seit Jahren sind auch handliche Tablets und multifunktionale Smartphones mit im Spiel. Sie machen das Leben einfach leichter und bringen vor allem eins: Jede Menge Spaß, aber auch Flexibilität und – nicht zu vergessen – Prestige. Wer über das ebengenannte erweiterte Arsenal mobiler Endgeräte verfügt und zwischen 30 und 49 Jahren alt ist, gilt in der Wissenschaftssprache als Multi-Device-Innovator. Um detailliert Aufschluss über das Mediennutzungsverhalten dieser meist männlichen konsumfreudigen und medienaffinen Menschen zu erhalten, führte das Meinungsforschungsinstituts Interrogare im April 2012 eine Befragung durch. Als Plattform dieser Studie, an der sich insgesamt 321 Personen beteiligten, fungierte der iPad-Panel von Axel Springer Media Impact. Die ermittelten Ergebnisse sprechen eine klare Sprache und dürften besonders für die digitale Wirtschaft und deren weitere Entwicklung wegweisend sein.

Favorisiertes privates Unterhaltungsinstrument: das Tablet

Laut Studienergebnissen wird das Tablet von den Multi-Device-Innovatoren zuhause  am stärksten genutzt: Fast alle Befragten surfen und recherchieren, lesen und schreiben ihre E-Mails damit. Knapp 90 Prozent nutzen es für den Konsum digitaler Medienangebote, 75 Prozent zum online Einkaufen. Praktisch auch für unterwegs, da leichter und handlicher als ein Laptop, löst es diesen als mobilen PC ab und fungiert zusätzlich als Statussymbol.

Omnipräsente, stets griffbereite Kommunikationszentrale: das Smartphone

Die persönliche Bindung von Multi-Device-Innovatoren zum mobilen Gerät ist beim Smartphone am stärksten. Immer und überall dabei ist es unersetzlich in seiner Funktion als Chat- und Kommunikationszentrale. Es verbindet die private mit der beruflichen Welt, und so ist es nicht verwunderlich, dass die durchschnittliche Nutzungszeit des Smartphones von allen mobilen Geräten mit durchschnittlich 182 Minuten am Tag die höchste ist.

Wer mehr zu den Studienergebnissen erfahren möchte, kann sich die Interrogare-Studie hier downloaden.

Via: Interrogare

Bild: © CLIPAREA.com – Fotolia.com

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2 Kommentare

  1. Guten Morgen Nicole,

    vielen Dank für den kurzen Überblick zur Studie. Neben stetig steigenden Zugriffszahlen aus dem mobilen Sektor dürfte diese umso mehr untermauern, dass Anbieter von Online-Projekten um mobile Angebote nicht mehr herumkommen. Als intensiver Tablet-Nutzer finde ich persönlich es nur schade, dass immer noch sehr viele Anbieter zwar teilweise schon recht brauchbare Apps für Smartphones anbieten, jedoch den nächsten Schritt – ihre Angebote speziell auf die Bedürfnisse von Tablets anzupassen – verschlafen. Ich denke, dass hier noch viel Nachholbedarf besteht. Die Hardware ist da und wie die Studie zeigt, wird diese auch immer intensiver genutzt. Man kann daher nur hoffen, dass einige Anbieter – vor allem im Bereich Online Shopping – bald mit entsprechender Software nachziehen werden.

    Beste Grüße aus Leipzig,
    Philipp

  2. Nicole Novotny am

    Hallo Philipp,

    danke für Deine Anmerkungen. Und ja, Du hast recht, hier herrscht in der Tat echter Nachholbedarf. Vielleicht würde es etwas helfen, Deine Lieblingsanbieter direkt mal darauf hinzuweisen. Kundenfeedback hat ja bekanntlich schon wahre Wunder gewirkt 😉

    Viele Grüße aus Karlsruhe
    Nicole

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