Einzigartiger Multitouch-Table von Garamantis mit echter Objekterkennung und Personensensor gewinnt Innovationspreis-IT 2017

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Können Sie uns Ihre Lösung in drei prägnanten Sätzen beschreiben?

Der Multitouch-Scanner-Table (https://www.garamantis.com/de/products/multitouch) wurde ausgezeichnet, da er aus der Masse der Multitouch-Lösungen auf dem Markt heraussticht. Er verfügt nicht nur über einen extrem hochauflösenden Bildschirm, sondern auch über eine optische Objekterkennung sowie über einen Personensensor. Die besonders gute User-Experience erreichen wir durch unsere native Multitouch-Software, die speziell auf mehrere Benutzer ausgelegt ist und somit die grundsätzliche Idee eines Multitouch-Table unterstützt.

Was ist aus Ihrer Sicht das Innovative an Ihrer IT-Lösung?

Ein herkömmlicher Multitouch-Tisch ist zunächst einmal relativ wenig interaktiv. Er weiß beispielsweise nicht einmal, wo gerade welcher Benutzer steht. Als Ein- und Ausgabe steht lediglich die Multitouch-Oberfläche zur Verfügung. Das haben wir mit dem Multitouch-Scanner-Tisch grundlegend verändert. Unser Tisch erkennt potenzielle Benutzer bereits im Umkreis von bis zu sechs Metern und kann diese proaktiv zu sich „heranbitten“. Wenn sie sich dann am Tisch befinden, kennt er ihre genaue Position und kann beispielsweise Inhalte in ihre Blickrichtung ausrichten. Das hört sich jetzt erstmal selbstverständlich an – war es aber bislang nicht. Auch die Interaktion ist dank unserer Objekterkennung deutlich intuitiver: Ich kann dem Tisch meine Visitenkarte, ein Produkt oder einen Print-Flyer zeigen und erhalte sofort passende Interaktionsvorschläge. Somit eignet sich der interaktive Tisch beispielsweise auf Messen als autonome Infotheke.

Warum braucht ein Unternehmen eine Lösung wie Ihre und welche Vorteile bietet sie mittelständischen Unternehmen?

Jedes Unternehmen, das erklärungsbedürftige Produkte oder Dienstleistungen anbietet, kann von einem Multitouch-Scanner-Tisch profitieren. Auf Messen und Events können sich mittelständische Unternehmen aufmerksamkeitsstark und innovativ präsentieren, da der Tisch eine digitale Erweiterung eines bestehenden Messeauftritts ist. Dank unserem webbasierten Content-Management-System können die Inhalte wie beispielsweise Bilder, Videos und Präsentationen schnell und einfach ausgetauscht werden, sodass der Tisch individuell zu jedem Messeauftritt passt und stets auf dem aktuellen Stand ist. Eine andere Anwendungsmöglichkeit ist direkt am Point-of-Sale, wo der Tisch Produkte erkennt und sie für Kunden miteinander vergleichen kann. Wir sind überzeugt, dass die Zukunft des Einkaufens stark von smarten Geräten wie unserem Multitouch-Scanner-Tisch geprägt sein wird.

Der Preis für einen Multitouch-Tisch ist so gering, dass sich auch kleine und mittelständische Unternehmen innovativ und technisch fortschrittlich präsentieren können – mit nahezu jedem Produkt.

Wie lange dauerte die Entwicklung Ihrer innovativen Lösung und planen Sie weitere Optimierungsmaßnahmen?

Unsere beiden leitenden Entwickler bei Garamantis, Oliver Elias und Marcus Dittebrand, haben den ersten Prototypen des Multitouch-Scanner-Tischs Mitte 2016 entwickelt. Seitdem haben wir ihn in hohem Tempo bis zur Produktreife weiterentwickelt und können heute innerhalb von sechs Wochen innerhalb Europas liefern. Unser kleines Unternehmen und agile Prozesse ermöglichen uns, sehr schnell zu entwickeln und zu optimieren. Beispielsweise hat die neuste Generation des Tisches einen umlaufenden LED-Streifen mit mehr als 600 einzeln ansteuerbaren Lichtern. Somit zieht der Tisch noch besser potenzielle Kunden an und kann nicht nur über Ton und Bildschirm, sondern auch mittels lokaler Beleuchtung kommunizieren.

Wie wichtig ist für Sie die Teilnahme an Wettbewerben wie dem INNOVATIONSPREIS-IT und was bedeutet ein solcher Preis für Ihr Unternehmen und Ihre Arbeit?

Preise und Auszeichnungen wie der Innovationspreis-IT sind sehr wichtig für junge Unternehmen wie uns! Wir entwickeln neuartige technische Lösungen, haben aber weder ein etabliertes Kunden- und Partner-Netzwerk, noch große finanzielle Mittel für Marketing. Genau solche Preise wie der Innovationspreis der Initiative Mittelstand ermöglichen es uns, wahrgenommen zu werden. Das ist von großem Wert für uns, aber auch für die Innovationsentwicklung in Deutschland insgesamt.

Welche Rolle spielt das Thema „Innovation“ Ihrer Meinung nach für den Mittelstand?

Ich denke, die Innovation ist die treibende Kraft, weshalb der Mittelstand in Deutschland und Europa seit Jahrzehnten der zentrale Wirtschaftsmotor ist und auch bleiben wird. Großkonzerne sind im Vergleich dazu relativ wenig innovativ. Selbst wenn die finanzkräftigsten Automobilunternehmen zusätzliche staatliche Subventionen in Milliarden-Höhe für sogenannte „Innovationen“ wie den Elektroantrieb erhalten, kommt doch vergleichsweise wenig dabei heraus. Die tatsächliche Innovation treibt in der Tat der Mittelstand.

Wie schafft es Ihr Unternehmen, dauerhaft innovativ zu bleiben? Wie sieht Ihre Zukunftsplanung aus?

Die Innovation bei Garamantis kommt zu 100% aus den Mitarbeitern. Es ist tatsächlich die Neugier und der Entwicklungsdrang unserer Entwickler, der aus Ideen erst Prototypen und daraus schließlich Innovationen entstehen lässt. Zum Glück sind wir mit Blick auf die Größe noch so überschaubar, dass wir Innovationen nicht in Prozessen und Abteilungen planen und steuern müssen. Bei uns ist das eher so, dass wir „zum Spaß“ eine neue VR-Brille oder einen 3D-Drucker kaufen und dann ergebnisoffen damit experimentieren. So möchten wir das auch gerne in Zukunft handhaben.

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