Entwicklungen auf den internationalen Schiffsfahrtsmärkten

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Im Jahr 2013 und auch im Jahresverlauf 2014 haben sich auf den internationalen Schifffahrtsmärkten zwar gewisse Stabilisierungen in einzelnen Segmenten (z.B. Tanker) gezeigt, die erhoffte Trendwende konnte jedoch noch immer nicht vollzogen werden.

Im Jahr 2014 lagen Flotten- und Containerumschlagswachstum mit jeweils rund 6% ungefähr gleichauf.

Trotz hohem Flottenwachstum sind sukzessive mehr Schiffe beschäftigt, da sich die Zahl unbeschäftigter Schiffe – sogenannter Auflieger – nach und nach verringert hat.

Entgegen der Erwartungen von Branchenexperten erhöhte sich die Zahl der unbeschäftigten Schiffe zum Jahresende 2014 nicht wieder – Ende Dezember 2014 waren nur 1,3% (116 Schiffe) ohne Beschäftigung.

Im laufenden Jahr 2015 mehren sich auf den Schifffahrtsmärkten die Anzeichen für eine Trendwende. Günstig für den gesamten Schifffahrtsmarkt wirken sich derzeit die Kostenentlastungen durch die stark gesunkenen Preise für Bunkeröl aus. Inzwischen reichen im Segment der Tanker die Zeitchartern überwiegend aus, um schwarze Zahlen zu schreiben.

Im Containerschiffsbereich zeigt sich seit Ende 2014 – ausgehend von einem niedrigen Niveau – ein sukzessiver Anstieg der Charterraten. Marktexperten erwarten, dass im Jahresverlauf 2015 weitere Charterratensteigerungen möglich sein werden. Unterstützt wird diese Erwartung zum einen dadurch, dass auch in den traditionell nachfrageschwächeren Wintermonaten die Zahl an unbeschäftigten Schiffen nicht gestiegen ist. Zum anderen geht das Analysehaus Clarkson für 2015 bei den Containerschiffen von einem Tonnageplus von 5,2% und einem Ladungszuwachs von 6,7%, also einem Nachfrageüberhang von 1,5%-Punkten aus. Die derzeit niedrige Zahl an Aufliegern und der erwartete Nachfrageüberhang können zu einer weiteren Stabilisierung der Charterraten.

Für weitergehende Fragen setzten Sie sich direkt mit Herrn Tilmann Speck in Verbindung. E-Mail: Tilmann.Speck@Planf.de

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