Facebook erlaubt mit ooVoo Chat mit bis zu 12 Personen

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Das VideoChat-Feature Hangout und das soziale Netzwerk GooglePlus sind eng miteinander verbunden. Facebook hatte bisher die Möglichkeit zum Video-Telefonat mit mehreren Personen vermissen lassen. Hatte? Die Videokonferenz-Software ooVoo ist in ihrer neuesten Ausgabe zu Facebook kompatibel und erlaubt sogar Unterhaltungen zwischen bis zu zwölf Personen.

Facebook will neben den zuletzt schlechten Nachrichten, mieser Börsenstart sowie juristische Schlappe gegen Faceporn, endlich wieder durchstarten. Gemeinsam mit ooVoo will Facebook im eigenen Netzwerk für ein ähnliches Hangout-Erlebnis wie beim Konkurrenten Google sorgen. Dafür haben die Entwickler die Software komplett überarbeitet und so angepasst, dass bis zu zwölf Facebook-Freunde miteinander „schnacken“ können. Ähnlich wie bei Googles Hangout werden die Teilnehmer der Session in einer Übersicht angezeigt.

Microsoft und Skype die Verlierer?

Nach eigenen Angaben sollen sich insgesamt 46 Millionen Nutzer für den Chat-Dienst registriert haben. Über Facebook verspricht sich das in New York ansässige Unternehmen nun mehr Zulauf. Einen Verlierer wird es auf jeden Fall: Skype. Microsofts Chat-Dienst muss sich was einfallen lassen. Denn auch wenn das soziale Netzwerk mit Skype bereits über eine Videochat-Funktion verfügt, können Features wie etwa der Chat mit zwölf Personen nicht erfüllt werden.

ooVoo ist grundsätzlich kostenlos. Lediglich Premium-Mitglieder bezahlen drei US-Dollar, umgerechnet 2,40 Euro. Dafür erhält der Nutzer allerdings auch keine Werbung eingespielt, darf auf Bildschirm-Sharing zurückgreifen und bei Problemen „exklusiven“ Support erwarten. Speziell das Desktop-Sharing ist ein treibendes Feature: Nutzer können den eigenen Desktop mit anderen Teilnehmern teilen.

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