Faurecia: Jahresergebnisse 2015 zeigen deutliche Profitablitätssteigerung

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Geschäftsjahr 2015: Starke Leistung

• Der Gesamtumsatz von 20,69 Milliarden Euro liegt um 9,9% (+5,2%1) über dem weltweiten Wachstum der Automobilproduktion (+1,5%);

• Anstieg des Betriebsgewinns um 35% auf 913 Millionen Euro;

• Nettoergebnis von 370 Millionen Euro mit einer Steigerung um 123%;

• Voll verwässertes Ergebnis je Aktie (EPS) von 2,97 Euro, was einem Anstieg um 120% entspricht;

• Netto-Cashflow von 303 Millionen Euro (+40%).

2. Halbjahr 2015: dynamische Entwicklung hält an

• Der Gesamtumsatz von 10,18 Milliarden Euro liegt um 7,2% (+4,1%1) über dem weltweiten Wachstum der Automobilproduktion (+1,6%).

• Anstieg des Betriebsgewinns um 31% auf 489 Millionen Euro.

• Nettoergebnis erreicht 213 Millionen Euro mit einer Steigerung um 173%.

• Nettofinanzverschuldung um 425 Millionen Euro auf 963 Millionen Euro gesunken (ggü. Dezember 2014).

Gewinnziele übertroffen

• Die Gewinnspanne des Geschäftsjahres stieg um 80 Basispunkte auf 4,4% und entsprach so den Zielvorgaben (> 4,0%);

• Die Gewinnspanne des zweiten Halbjahres verzeichnete einen Zuwachs von 4,8% und erreichte so ebenfalls die Zielspanne (4,5% bis 5,0%);

• In Nordamerika gelang ein bahnbrechender Anstieg der Gewinnspanne um 220 Basispunkte im Geschäftsjahr. Damit wurden die Zielvorgabe (> 120 Basispunkte) übertroffen;

• Der Netto-Cashflow betrug im Geschäftsjahr 303 Millionen Euro. Die Zielvorgabe von 200 Millionen Euro wurde somit ebenfalls übertroffen.

Ausgeschüttete Dividende von 65 Eurocent, das sind 86% mehr als die im Jahr 2015 ausbezahlten 35 Eurocent.

Die wichtigsten operativen Leistungen:

• Die ausgezeichnete industrielle Performance in Europa führte zu einer starken betrieblichen Hebelwirkung;

• Echter Durchbruch in der Profitabilität in Nordamerika: Mit einer Marge von über 5,0% im zweiten Halbjahr wurde die Zielvorgabe für 2016 jetzt schon übertroffen;

• Der Konzern erwies sich bei der Anpassung an die „Neue Normalität“ in China als beachtlich flexibel;

• Zweistelliges Wachstum und vorbildliche Leistung im Geschäftsbereich Autositze;

• Durchbruch bei der Profitabilität und Aufschluss zum Benchmark im Geschäftsbereich Technologien zur Emissionskontrolle;

• Rasante Steigerung der Profitabilität dank Innovationen, guter industrieller Performance und industrieller Konsolidierung im Bereich Innenraumsysteme.

Die wichtigsten strategischen Leistungen:

• Veräußerung des Geschäftsbereichs Automotive Exteriors als wichtiger Schritt hin zu einer Neuausrichtung des Geschäftsportfolios;

• Nahezu vollständige Tilgung der Nettoverschuldung durch die Veräußerung des Geschäftsbereichs Automotive Exteriors und die Wandlung der Wandelanleihe.

Yann Delabrière, Vorstandsvorsitzender und Generaldirektor von Faurecia: „Im Jahr 2015 konnte Faurecia eine solide Leistung bewerkstelligen, deren Dynamik sich auch im zweiten Halbjahr fortsetzte. Alle Zielvorgaben wurden sowohl im Gesamtgeschäftsjahr als auch im zweiten Halbjahr 2015 übertroffen. In beiden Halbjahren wurden bei der Profitabilität bahnbrechende Ergebnisse erzielt. Insbesondere im zweiten Halbjahr lag der Betriebsgewinn mit 4,8% bereits innerhalb der Zielspanne, die für 2016 angesetzt war. In Nordamerika erreichte die Profitabilität im zweiten Halbjahr mehr als 5,0% und konnte damit sogar die Zielvorgabe für 2016 weit übertreffen. Im Dezember kündigte Faurecia mit der Veräußerung des Geschäftsbereichs Automotive Exteriors einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Neuausrichtung seines Geschäftsportfolios an. Dies erhöht unsere finanzielle Flexibilität und gibt uns die Möglichkeit, noch schneller in Technologien mit hohem Mehrwert zu investieren. Ich bedanke mich bei der gesamten Belegschaft für ihren Beitrag zu unserer hervorragenden Leistung.“

REGES UMSATZWACHSTUM

Das Wachstum der weltweiten Automobilproduktion betrug im zweiten Halbjahr 2015 (2. HJ) schätzungsweise 1,6% bzw. 1,5% im Gesamtgeschäftsjahr (GGJ) 2015 (Quelle IHS, Januar 2016). Europa und Nordamerika verbuchten ein solides Wachstum. Die Automobilproduktion stieg dort um 4,7% bzw. um 3,4% im zweiten Halbjahr (und um 3,8% bzw. um 2,7% im GGJ). Innerhalb von Europa sank die Produktion in Russland um 30,8% im 2. HJ (-28,3% im GGJ), während sie in Europa ohne Russland im 2. HJ ein Plus von 8,8% (+7,6% im GGJ) aufwies. In Asien wurde ein Anstieg der Automobilproduktion um 2,5% im 2. HJ (+2,0% im GGJ) verzeichnet, wobei China im 2. HJ um 3,5% (und im GGJ um 4,9%) wuchs.

Der Gesamtumsatz von Faurecia kletterte in der zweiten Jahreshälfte 2015 um 7,2% auf 10,18 Milliarden Euro (gegenüber 9,50 Milliarden Euro im Jahr 2014). Die Wechselkurse wirkten sich in diesem Zeitraum mit 497 Millionen Euro positiv aus (+5,2%). Die Veränderung des Konsolidierungskreiseffekts senkte das Ergebnis um 202 Millionen Euro. Somit lag der Anstieg des Gesamtumsatzes bei 4,1% (bei konstantem Wechselkurs und auf Vergleichsbasis). Im Gesamtgeschäftsjahr 2015 belief sich der Gesamtumsatz auf 20,69 Milliarden Euro, was einem Zuwachs von 9,9% gegenüber den 18,83 Milliarden Euro Umsatz des Vorjahres entspricht. Nach Berücksichtigung der positiven Wechselkurseffekte in Höhe von 1,29 Milliarden Euro (+6,9%) und eines negativen Konsolidierungskreiseffekts in Höhe von 400 Millionen Euro (-2,1%) lag das bereinigte Wachstum (bei konstantem Wechselkurs und auf Vergleichsbasis) bei 5,2%.

Die Produktverkäufe (Lieferung von Bauteilen und Komponenten an die Automobilhersteller) brachten in der zweiten Jahreshälfte 2015 insgesamt 11,5% mehr ein, nämlich 7,80 Milliarden Euro (gegenüber 7,00 Milliarden im Jahr 2014). Die Wechselkursschwankungen wirkten sich mit 390 Millionen Euro (+5,6%) positiv aus. Somit lag die Differenz bei 5,9% (bei konstantem Wechselkurs und auf Vergleichsbasis). Im Gesamtgeschäftsjahr 2015 wurden mit Produktverkäufen 15,95 Milliarden Euro erwirtschaftet, was einem Zuwachs von 13,2% gegenüber 2014 (14,09 Milliarden Euro Umsatz) entsprach. Nach Berücksichtigung der positiven Wechselkurseffekte in Höhe von 1,01 Milliarden Euro (+7,2%) betrug das bereinigte Wachstum bei konstantem Wechselkurs und auf Vergleichsbasis insgesamt 6,0%.

Die Verkäufe von Monolithen (Definition siehe Anhang) stiegen um 1,5% auf 1,60 Milliarden Euro im zweiten Halbjahr (2014 lag dieser Wert bei 1,58 Milliarden Euro). Im Geschäftsjahr 2015 konnten 6,5% mehr Monolithen verkauft werden. Die Erträge beliefen sich somit auf 3,30 Milliarden Euro (gegenüber 3,10 Milliarden Euro im Jahr 2014). Faurecia hat beschlossen zu harmonisieren, wie Monolithen künftig ausgewiesen werden und alle seine Verträge im Geschäftsbereich Technologien zur Emissionskontrolle überarbeitet. wurde. Laut der Struktur dieser Verträge in Südkorea gehörten die Monolithen zu keinem Zeitpunkt Faurecia. Daher werden seit dem 1. Januar 2015 die Monolithenverkäufe nicht mehr in die Umsatzzahlen von Faurecia in Südkorea einbezogen und stattdessen als Kostenreduzierung ausgewiesen. Durch diese Vereinheitlichung der Rechnungslegung sanken die Verkaufszahlen für Monolithen (und damit auch für den Gesamtumsatz) für 2015 um 400 Millionen Euro (-12,9%). Das organische Wachstum betrug im Gesamtgeschäftsjahr 12,4%. Die Wechselkursschwankungen hatten auf die Produktverkäufe keine Auswirkungen. Im zweiten Halbjahr sanken die Monolithenverkäufe durch die Vereinheitlichung der Rechnungslegung um 202 Millionen Euro (-12,8%). Bei konstanten Wechselkursen und auf Vergleichsbasis belief sich das Wachstum im zweiten Halbjahr auf 9,1%. Einzelheiten entnehmen Sie bitte Tabelle 12 im Anhang.

Die Kosten für Entwicklung, Werkmaschinen, Prototypen und weitere Dienstleistungen lagen bei 779 Millionen Euro. Dies entspricht einem Rückgang um 15,4% (2014: 921 Millionen Euro). Bei konstantem Wechselkurs und auf Vergleichsbasis wurden hier 18,1% weniger ausgegeben. Bei konstantem Wechselkurs und auf Vergleichsbasis belief sich der Rückgang im Geschäftsjahr 2015 somit auf insgesamt 12,1% bzw. auf 1,44 Milliarden Euro gegenüber 1,64 Milliarden Euro im Jahr 2014, was hauptsächlich auf den Produkteinführungszyklus zurückzuführen ist.

UMSATZ NACH REGIONEN: AUSSERORDENTLICH GUTES JAHR IN EUROPA MIT EINEM WACHSTUM VON FAST 9 % – FAURECIA WÄCHST MEHR ALS DOPPELT SO SCHNELL WIE DIE AUTOMOBILPRODUKTION

Die Produktverkäufe verteilten sich im Geschäftsjahr 2015 wie folgt:

• In Europa stiegen die Produktverkäufe in zweiten Halbjahr um 9,6% auf 4,12 Milliarden Euro (im Vergleich zu 3,76 Milliarden Euro im 2. HJ 2014). Dies entsprach bei konstanten Daten einem Zuwachs um 9,7%. Der Konzern wuchs damit doppelt so schnell wie die Automobilproduktion (+4,7%). Im Gesamtgeschäftsjahr wurden Produkte im Wert von insgesamt 8,56 Milliarden Euro verkauft, gegenüber 7,87 Milliarden Euro in 2014. Der Anstieg lag damit bei 8,7% und bereinigt ebenfalls bei 8,7%. Auch hier legte Faurecia stärker zu als die Automobilproduktion, die um 3,8% wuchs.

• In Nordamerika kletterten die Produktverkäufe in der zweiten Jahreshälfte 2015 um 21,7% auf 2,18 Milliarden Euro (gegenüber 1,79 Milliarden Euro im Jahr 2014). Die Abweichungen bei den Wechselkursen wirkten sich mit 312 Millionen Euro (+17,4%) positiv aus. So lag die Zuwachsrate bei den Verkäufen im zweiten Halbjahr bei 4,3% (bei konstanten Wechselkursen und auf Vergleichsbasis), während die Automobilproduktion um 3,4% anstieg. Im Geschäftsjahr 2015 wurden hier mit Produktverkäufen insgesamt 4,40 Milliarden Euro erwirtschaftet, das sind 25,9% mehr als im Vorjahr 2014 (3,50 Milliarden Euro). Nach Berücksichtigung der Wechselkursschwankungen (+20,7% bzw. 723 Millionen Euro) wurde ein Zuwachs um 5,2% verzeichnet, während die Automobilproduktion nur um 2,7% anstieg.

• In Asien wurden in der zweiten Jahreshälfte 2015 Produkte im Wert von 1,21 Milliarden Euro verkauft (gegenüber 1,10 Milliarden Euro im Jahr 2014). Die Zuwachsrate lag damit bei 10,8%. Aufgrund des schwächeren Euro fielen die Wechselkurseffekte mit 134 Millionen Euro (+12,2%) positiv aus. Somit lag der Rückgang der Verkaufszahlen bei konstantem Wechselkurs und auf Vergleichsbasis bei insgesamt 1,4%, in China sogar bei -4,8%. Dem gegenüber wuchs die Leichtfahrzeugproduktion in Asien um 2,5%. Im Geschäftsjahr 2015 wurden hier mit Produktverkäufen insgesamt 2,37 Milliarden Euro erzielt, das sind 16,9% mehr als im Vorjahr (2,03 Milliarden Euro). Die Wechselkursschwankungen hatten beträchtliche positive Auswirkungen (336 Millionen Euro bzw. +16,5%). Es wurden 0,3% mehr Produkte verkauft (bei konstanten Wechselkursen und auf Vergleichsbasis), während die Automobilproduktion um 2,0% anstieg. Im Geschäftsjahr 2015 wurden in China Produkte im Wert von 1,95 Milliarden Euro umgesetzt, was einem Plus von 15,3%, bei konstanten Wechselkursen und auf Vergleichsbasis jedoch einem Rückgang um 1,8% entsprach. Grund war die unzureichende Leistung der internationalen Automobilhersteller. Die Automobilhersteller erhöhten sich um 46% in lokaler Währung.

• In Südamerika sanken die Produktverkäufe in der zweiten Jahreshälfte um 27,3% auf 203 Millionen Euro (2014 waren noch 280 Millionen Euro erzielt worden). Die Wechselkursschwankungen belasteten das Resultat mit 47 Millionen Euro (-16,8%), so dass die Abnahme bei konstanten Wechselkursen und auf Vergleichsbasis 10,6% betrug. Die Automobilproduktion ging um ganze 25,2% zurück. Im Geschäftsjahr 2015 brauchten die Produktverkäufe 450 Millionen Euro ein, also 18,3% weniger als in 2014. Im Vorjahr lagen die Einnahmen hier noch bei 550 Millionen Euro. Die Abweichungen bei den Wechselkursen schlugen sich in einem Minus von 51 Millionen Euro (-9,3%) nieder. Daher war die Entwicklung um 9,0% rückläufig (bei konstanten Wechselkursen und auf Vergleichsbasis). Im Vergleich dazu schrumpfte die Automobilproduktion sogar um 20,5%.

UMSATZ NACH KUNDEN: SOLIDES WACHSTUM BEI RENAULT-NISSAN, FORD UND CUMMINS

Die bemerkenswertesten Entwicklungen bei den Kunden im Geschäftsjahr 2015 wurden bei konstanten Wechselkursen und auf Vergleichsbasis mit Renault-Nissan (24%* mehr Produkte verkauft) unter starken Zuwächsen bei Nissan (+23%) in Nordamerika und China sowie mit Ford (12% mehr Produkte) erzielt. Getragen wurde diese Entwicklung im Gesamtgeschäftsjahr von den 2014 neu eingeführten Modellen wie dem Ford F-150. Die für Cummins bestimmten Nutzfahrzeuge wiesen ein Plus von 10%* auf (bei konstanten Wechselkursen und auf Vergleichsbasis). Künftig stellen Nutzfahrzeuge 9,0% des Umsatzes des Faurecia-Geschäftsbereichs Technologien zur Emissionskontrolle.

UMSATZ NACH GESCHÄFTSBEREICHEN: STARKES WACHSTUM BEI DEN AUTOSITZEN UND DEN INNENRAUMSYSTEMEN

Der Gesamtumsatz des Geschäftsbereichs Automotive Seating (Autositze) erhöhte sich in der zweiten Jahreshälfte um 15,2% (+9,5% bereinigt) auf 3,09 Milliarden Euro (im Vergleich zu 2,68 Milliarden Euro im Jahr 2014). Triebfedern waren die 2015 angelaufenen neuen Programme für Renault-Nissan (+33% bei konstantem Wechselkurs und auf Vergleichsbasis), BMW und PSA. Der Gesamtumsatz im Jahr 2015 belief sich auf 6,19 Milliarden Euro im Vergleich zu 5,31 Milliarden Euro im Jahr 2014. Der Zuwachs lag somit bei 16,6% bzw. bei 9,4% bei konstantem Wechselkurs und auf Vergleichsbasis.

Der Geschäftsbereich Emissions Control Technologies (Technologien zur Emissionskontrolle) konnte seinen Gesamtumsatz im zweiten Halbjahr um 7,0% (bzw. um 6,3% bei konstantem Wechselkurs und auf Vergleichsbasis) auf 3,66 Milliarden Euro (versus 3,42 Milliarden Euro in 2014) steigern. Im Jahresverlauf 2015 betrugen der Zuwachs aller Umsätze 10,4% und der Gesamtumsatz 7,45 Milliarden Euro (im Vergleich zu 6,75 Milliarden Euro in 2014). Bei konstantem Wechselkurs und auf Vergleichsbasis wurde ein Anstieg von 7,6% verzeichnet.

Der Geschäftsbereich Interior Systems (Innenraumsysteme) erwirtschaftete in der zweiten Jahreshälfte 2015 2,48 Milliarden Euro. 2014 waren es 2,34 Milliarden Euro gewesen. Damit verbuchte der Bereich ein Plus von 6,1% (bzw. von 1,1% bei konstantem Wechselkurs und auf Vergleichsbasis). Im Jahresverlauf 2015 wuchs der Gesamtumsatz um 6,6% bzw. um 0,2% bei konstantem Wechselkurs und auf Vergleichsbasis und erreichte 5,02 Milliarden Euro (versus 4,71 Milliarden Euro in 2014).

Im zweiten Halbjahr sank der Gesamtumsatz des Geschäftsbereichs Automotive Exteriors (Fahrzeug-Außenkomponenten) um 9,7% (bzw. um -10,0% bei konstantem Wechselkurs und auf Vergleichsbasis) auf 959 Millionen Euro (gegenüber 1,06 Milliarden Euro im 2. HJ 2014). Der Gesamtumsatz 2015 belief sich auf 2,04 Milliarden Euro, was einem Rückgang von 1,4% (bzw. von 2,1% bei konstanten Wechselkursen und auf Vergleichsbasis) im Vergleich zum Vorjahr (2,06 Milliarden Euro) entspricht.

DIVIDENDE

In Anbetracht der Ergebnisse der Gruppe und der Aussichten für 2016 hat der Verwaltungsrat angekündigt, den Aktionären bei der nächsten Hauptversammlung am 27. Mai 2016 die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 65 Eurocent je Aktie vorzuschlagen. Dies entspricht einem Anstieg von 86% und einer Ausschüttungsquote von 22%.

ZIELVORGABEN FÜR 2016

Nachdem das Verkaufsvolumen im Jahr 2015 auf den drei wichtigsten Automobilmärkten (Europa, Nordamerika und China) stark angestiegen ist, erwartet Faurecia für 2016 ein recht moderates Wachstum der weltweiten Automobilproduktion.

Außerdem rechnet Faurecia damit, im Jahr 2016 den Mitte Dezember angekündigten Verkauf des Geschäftsbereichs Automotive Exteriors abzuschließen. Vor diesem Hintergrund wird der Geschäftsbereich Automotive Exteriors für 2016 unter IFRS 5 geführt.

Unter diesen Umständen erwartet Faurecia für 2016:

• eine Steigerung des Umsatzes zwischen 1% and 3% (bei konstantem Wechselkurs und auf Vergleichsbasis); (Gesamtumsatz 2015 der weiter geführte Aktivitäten: 18,77 Milliarden Euro)

• eine Steigerung des Betriebsgewinns zwischen 20 und 60 BP, was 4,6% bis 5,0% des Gesamtumsatzes ergeben würde; (Betriebsgewinn 2015 der weiter geführte Aktivitäten: 830 Millionen Euro)

• einen Netto-Cashflow von etwa 300 Millionen Euro (Netto-Cashflow 2015 der weiter geführte Aktivitäten: 303 Millionen Euro).

Diese Ziele für den Betriebsgewinn und den Netto-Cashflow entsprechen den von Faurecia im November 2013 angekündigten mittelfristigen Vorgaben.

Die Präsentation der Finanzergebnisse und der Halbjahresbericht von Faurecia sind von heute 7:30 Uhr an auf folgender Website abrufbar: www.faurecia.com. Die Presse- und Finanzanalystenkonferenz wird heute um 10:30 Uhr im Pavillon Gabriel, 8. Arrondissement, 75008 Paris (Frankreich) stattfinden. Sie können diese Konferenz auch auf www.faurecia.com verfolgen.

Eine weitere Möglichkeit ist die Zuschaltung via Telefonkonferenz:

• Frankreich: +33 1 76 77 22 31

• GB: +44 (0)20 3427 1905

• USA: +1718 354 1152

Kein Zugangscode erforderlich.

Die Aufnahme wird sieben Tage lang wiederholt:

Frankreich: +33 (0)1 74 20 28 00

GB: +44 (0)20 3427 0598

USA: +1 347 366 9565

Zugangscode: 9549305

NÄCHSTE VERÖFFENTLICHUNGEN:

• Bekanntgabe der Quartalsergebnisse Q1 2016 am Donnerstag, den 14. April 2016, nach Geschäftsschluss.

• Investorentag am Dienstag, den 19. April 2016 (11:30 Uhr bis 16:30 Uhr in Paris).

 http://www.faurecia.de/faurecia-jahresergebnisse-2015-zeigen-deutliche-profitabilitatssteigerung 

 

 

www.faurecia.com

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