Fehlzeiten, Sündenböcke, Aggressoren: Woran erkenne ich Konflikte im Unternehmen?

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„Konflikte im Unternehmen – bei uns doch nicht!“, so oder ähnlich antworten die meisten Führungskräfte, wenn sie nach der Streitkultur in ihrem Unternehmen gefragt werden. Konflikte gelten als etwas Unangenehmes und werden lieber ignoriert. Oder die Führungskräfte vernachlässigen sie, weil sich noch keiner bei ihnen beschwert hat. Sabine Hübner und Carsten K. Rath, das Gründerduo der Management- und Unternehmensberatung RichtigRichtig.com, nennen die sichersten Anzeichen für Konflikte im Unternehmen.

Ungelöste Konflikte führen zu einem schlechten Arbeitsklima. Außerdem können sie immense Kosten verursachen. So ergab die Konfliktkostenstudie der KPMG von 2009, dass circa 10 bis 15 Prozent der Arbeitszeit für Konfliktbewältigung verloren gehen. Konflikte sind nicht plötzlich da. Sie haben eine Vorgeschichte und beginnen meist leise und unauffällig:  Sabine Hübner und Carsten K. Rath wissen aus ihrer Berater-Praxis, dass erste Anzeichen für Konflikte oft vage sein können. „Das Aufbauschen von Schwierigkeiten, Betonen von unterschiedlichen Ansichten oder häufiges Widersprechen können darauf hinweisen, dass sich erste Spannungen zwischen Mitarbeitern anbahnen,“ so die Erfahrung von Sabine Hübner.

Misstrauen und Leistungsabfall

Ob in einem Unternehmen Konfliktpotenzial oder bereits eskalierte Spannungen existieren, lässt sich anhand von sieben Merkmalen schnell überprüfen:

  1. Steigen die Fehlzeiten und die Fluktuation der Mitarbeiter?
  2. Sinken die Produktivität und Qualität der Produkte und Dienstleistungen?
  3. Verändern sich die Leistungsbereitschaft und Arbeitshaltung der Mitarbeiter?
  4. Besteht Misstrauen in der Belegschaft?
  5. Verhalten sich Mitarbeiter unkollegial, gibt es Gerüchte oder sogar Intrigen?
  6. Kristallisiert sich ein Mitarbeiter als „Sündenbock“ heraus?
  7. Sticht ein Mitarbeiter als Aggressor hervor?

 Alle müssen gewinnen 

Wie geht eine Führungskraft richtig mit einem Konflikt im Unternehmen um? „Schaffen Sie die Basis für eine Win-Win-Lösung“, so der Tipp von Carsten K. Rath. „Nur Konflikte, aus denen beide Parteien als Gewinner hervorgehen, haben eine Chance nachhaltig gelöst zu werden.“ Mit dieser Strategie wird erreicht, dass

  • es für keinen der Beteiligten eine Niederlage gibt, bei der er das Gesicht verliert,
  • alle sich angenommen und akzeptiert fühlen,
  • aus Konfliktparteien Kooperationspartner werden,
  • zwischenmenschliche Beziehungen keinen Schaden erleiden und
  • alle Parteien nach dem Konflikt wieder zusammenarbeiten können.

Hier sind die Führungskräfte gefordert, die Konfliktfähigkeit ihrer Mitarbeiter zu fördern und nicht Harmonie um jeden Preis zu erzwingen. Rückendeckung, Unterstützung und Hilfestellung bei der Kompromissfindung sind gefragt. Stecken Führungskräfte lieber den Kopf in den Sand, werden sie Konflikten Vorschub leisten und das Vertrauen ihrer Mitarbeiter verlieren.

Konflikte bieten immer die Chance für Verbesserungen –  im Umgang der Mitarbeiter untereinander, im Umgang der Führungskräfte mit den Mitarbeitern und im Kundenkontakt. Prozesse können optimiert, relevante Neuheiten erarbeitet und in den Arbeitsalltag übernommen werden. Und zu guter Letzt: Mitarbeiter, die sich nicht mit einem Konflikt beschäftigen müssen, nutzen ihr Potenzial und konzentrieren sich zu 100 Prozent auf ihre Arbeit.

Noch mehr praktische Tipps für die Konfliktlösung geben Sabine Hübner und Carsten K. Rath Führungskräften in ihrer Video-Seminar-Edition. Sie wurde mit dem Best-Of-Siegel des Innovationspreis-IT 2015 ausgezeichnete. Weitere Informationen über die Video-Seminar-Edition von RichtigRichtig.com unter http://www.richtigrichtig.com/wir-fuer-sie/video-seminar-edition.

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