Firmenadressen kaufen – darauf müssen Sie achten

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Es gibt viele Strategien zur Kundenakquise, aber eines haben alle gemein – je genauer die Zielgruppe eingegrenzt werden kann, desto besser ist die Konversionsrate, also desto mehr der angesprochenen Personen oder Firmen werden zum Interessenten oder Käufer umgewandelt.

Im B2B Outbound- und Direktmarketing hat die Genauigkeit der Eingrenzung zwar seine Grenzen, weil mit bestehendem und oft nach ähnlichen Kriterien erhobenem Adressmaterial gearbeitet wird, aber die Qualität dieser Daten spielt eine umso größere Rolle.

Auswahlkriterien

Adresshändler bieten als Auswahlkriterien bei Firmenadressen zumeist die Branche, die Firmengröße und die Region an sowie Zusatzinformationen wie Ansprechpartner aus der ersten Führungsebene, allgemeine Telefonnummern, E-Mails und Webseiten. Spezialisierte Anbieter können z.B. auch Informationen über genutzte IT Ausrüstung oder spezifische Ansprechpartner aus dem Marketing oder Personal anbieten.

Die Aktualität der Adressen ist eines der wichtigsten Merkmale, um eine gute Antwortquote sicher zu stellen. Sind die Adressen zu 30% veraltet, gibt es entsprechend weniger Interessenten, die aus einer Aktion mit diesem Datenmaterial erzeugt werden können.

Adressqualifizierung

Um dieser Überalterung vorzubeugen, sind Prozesse zur Adressqualifizierung notwendig. Zu diesen Maßnahmen zählen die Standardisierung von Adressen, um einen Abgleich auf Dubletten zu ermöglichen, also z.B. alle Straßen und entsprechende Abkürzungen in dieselbe Schreibweise zu bringen, Binde- und Schrägstriche aus Telefonnummern zu entfernen u.v.m.. Dann folgt ein Plausibilitätscheck, also die Überprüfung, ob eine Adresse in Deutschland überhaupt existiert. Schlussendlich noch die Verifikation über verschiedene Quellen zur Überprüfung, ob der Datensatz noch geführt wird und aktuell ist.

Kauft man Firmenadressen bei einem professionellen Anbieter sind die Daten standardmäßig mit solchen Prozessen geprüft. Will man eine eigene Datenbank nutzen, die nicht regelmäßig gepflegt wird, kann man diese Datenbank auch bei entsprechenden Anbietern gegen eine Bearbeitungsgebühr prüfen lassen. Auf diese Weise können Dubletten und veraltete Datensätze gelöscht und gegebenenfalls neue hinzugefügt werden.

Wahl des Anbieters

Bei der Wahl des Anbieters sollte man auf jeden Fall Preise vergleichen, weil teils sehr ähnliche Datenpakete zu unterschiedlichsten Preisen angeboten werden. Spezialinformationen z.B. über den Fuhrpark oder die technische Infrastruktur von Firmen unterscheiden sich preislich zurecht, aber Standardadressen mit Firmenname, Anschrift, Telefonnummer und Webinformationen unterscheiden sich bei verschiedenen Anbietern in der Regel nur um wenige Prozentpunkte bei der Erreichbarkeit. Irrläufer sind leider gängige Realität – egal ob teure oder günstige Adressen gekauft wurden. Die Irrläuferquote variiert in der Regel zwischen 5% und 10%.

Autorenprofil

Anett Witke ist im Marketig bei der Addres-Base GmbH& Co. KG tätig. Der intuitive Onlineshop von Address-Base zählt zu Deutschlands umfangreichsten Portalen zum Firmenadressen kaufen: https://www.address-base.de Als Marketing- und Datenschutzbeauftragte konnte Anett Witke in dem jungen Unternehmen viel Erfahrung zum Thema Adressmarketing sammeln und schreibt in dieser Position regelmäßig Gastbeiträge für verschiedene Blogs und Fachportale.

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