Freie Fahrt mit modernen Navigationsgeräten

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Aus fabrikneuen Autos sind vorinstallierte Navis kaum noch wegzudenken. Aber auch die Fahrer älterer Autos rüsten ihre Fahrzeuge mit Navigationsgeräten nach. Selbst wer vor einigen Jahren schon einmal ein Navi gekauft hat, sollte nach einer gewissen Zeit ein neues Exemplar kaufen, denn nicht nur das Kartenmaterial ändert sich ständig. Auch die Navis selbst werden immer besser.

Navi unterm Tannenbaum
Wer ein Navi zu Weihnachten verschenken oder sich ein Gerät von den Liebsten schenken lassen möchte, findet die neuesten Navigationsgeräte bei Otto.de oder anderen Onlinehändlern, die sie problemlos nach Hause schicken. Der Vorteil der Internetbestellung ist die große Auswahl an Geräten und der leichte Vergleich zwischen ihnen.

Zwar schaffen es auch die neuesten Navis noch nicht, das Auto so ganz ohne Fahrer durchs Land zu steuern, doch sie verfügen über viele neuartige Zusatzfunktionen. So kann die Sprachsteuerung womöglich sogar Unfälle vermeiden und Leben retten: Musste der Fahrer früher häufig noch während der Fahrt Änderungen per Fingerdruck am Navi vornehmen und war in der Zeit vom Geschehen auf der Straße abgelenkt, reicht es heute schon, dem Navi das gewünschte Ziel zuzurufen oder um eine Routenänderung zu bitten.

Auch die Technologien zur Stauvermeidung haben in den letzten Jahren Fortschritte gemacht. So nutzen moderne Navis heute alle den digitalen Traffic Message Channel (TMC), eine nicht hörbare Radiofrequenz, über die rund um die Uhr Verkehrsnachrichten ausgestrahlt werden. So kann das Navi selbstständig die Fahrtroute ändern, wenn er per TMC erfährt, dass es auf der geplanten Strecke einen langen Stau gibt oder dass eine Abfahrt wegen Bauarbeiten gesperrt ist.

Auch das Kartenmaterial wurde in den letzten Jahren stark verbessert. War früher meistens nur Deutschland im Lieferumfang enthalten, sind heute zwischen 20 und 45 Länder Europas Standard. Ideal für alle, die gerne einmal Wochenendreisen in die Nachbarländer unternehmen oder per Auto in den Sommerurlaub am Mittelmeer fahren. Dort ist dann auch weiteres Feature sehr hilfreich, das in Deutschland bislang kaum ins Gewicht fällt: Das Navi kann auf Wunsch mautfreie Strecken planen, die womöglich etwas länger dauern, aber die manchmal happigen Gebühren auf Europas Straßen vermeiden.

Preisverfall beim Navi
Günstige Navis mit allen wichtigen Features gibt es heute schon für unter 150 Euro, manchmal sogar für unter 120 Euro. Allerdings sollte beim Kauf darauf geachtet werden, dass zukünftige Updates des Kartenmaterials kostenlos sind. Viele Hersteller subventionieren günstige Navi-Preise gerne dadurch, dass sie alle zwei Jahre ein recht teures Update-Paket für ihr Kartenmaterial verkaufen.

© Rayes/Digital Vision/Thinkstock

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1 Kommentar

  1. Die Preise bei Navigationssystemen fallen weiter. Mittlerweile kann man sich schon ein recht guta ausgestattetes TomTom Navigationsgerät für 100€ zulegen. Allerdings ohne Lifetime Maps.

    Gut finde ich auch, dass die Autohersteller teils auf mobile Systeme setzen. So wird der UP! mit einem mobilen Navi von Navigon ausgestattet, welches aber auch als Bordcomputer dient.

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