Freiraum schaffen

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„Die zentralen Stolpersteine für die Führung sind: die mangelnde Zeit für Führungsaufgaben (76%) und das Loslassen der Mitarbeiter zur Förderung der Eigenverantwortung (65%).“ Dies ist eines der Ergebnisse der Studie des Institutes für Beschäftigung und Employability IBE im Auftrag von Hays (HR-Report 2015/2016), auf die ich mich in dieser Blogserie beziehe.

Die Studie schließt aus den Antworten der Umfrage, dass Führung immer noch in alten Mustern gefangen ist und Führungskräfte ihren Anteil dazu beitragen, dass sie unter Zeitmangel leiden, weil sie nicht loslassen und Eigenverantwortung übertragen.

Viele Geschäftsführer, die ich in den letzten Jahren kennengelernt habe, hatten genau das Problem. Keine Zeit – zu viel zu tun. Sie waren überwältigt und wollten sich nicht die Zeit nehmen, drüber nachzudenken, wie sie das ändern könnten. Aber genau das ist die Falle. Die Arbeit wird nicht weniger und man läuft immer schneller, von einem Ziel zum nächsten ohne grundsätzlich etwas zu ändern.

Freiraum schaffen für die wichtigen Aufgaben – aber wie?

Diese Frage stellte sich auch eine Geschäftsführerin, für die 18-Stunden-Tage keine Seltenheit waren. Die Mitarbeiter waren schon besorgt um sie, weil jedem klar war, das kann auf Dauer nicht gut gehen. Die Geschäftsführerin war sehr gewissenhaft, um die Mitarbeiter besorgt und wollte sicherstellen, dass alles reibungslos läuft. Für sie bedeutete dies auch, dass sie sich in letzter Konsequenz um alles kümmern musste und lies sich in viele Details involvieren. Sie brachte gute Ergebnisse, jedoch für einen sehr hohen Preis. Ihr Leben war die Firma. Sie hatte noch nicht gelernt, wirklich loszulassen und zu delegieren. Anfangs schien es, also ob das Vertrauen und die Zusammenarbeit mit ihrem Team ganz gut wären. Als wir die erste Analyse (siehe auch Blogserie 1. Teil – Analyse) durchführten, wurde jedoch klar, dass das ständige Einmischen in Details für die anderen Mitglieder des Teams störend und auch entmutigend war. Dadurch wurden die Teammitglieder in ihrem Potential eingeschränkt und kleingehalten. Als ihr das durch die anonyme Analyse klar wurde, war ihr der dringende Handlungsbedarf klar. Sie war entschlossen, sich und diese Situation zu verändern (siehe auch Blog 2. Teil – Veränderungsbereit?). Der nächste Schritt war aus der Analyse hervorgegangen. Das Vertrauen der Geschäftsführerin in die Teammitglieder musste gestärkt werden und die Teammitglieder mussten die Bereitschaft zeigen, mehr Verantwortung zu übernehmen. Dies wurde in einen relativ kurzen Zeitraum mit Hilfe der Growth River Berater durch zwei Workshops und einer begleitenden Unterstützung in Teammeetings umgesetzt. Seit einiger Zeit arbeiten nun die Teammitglieder auf einem höheren Niveau zusammen, entwickeln sich einzeln und zusammen. Sie übernehmen Verantwortung für sich selbst, das Team und das Wachstum des Unternehmens. Sie bringen neue Impulse ins Team und entwickeln ihre Bereiche mit einer starken Eigenmotivation, weil sie dadurch auch ihr eigenes Potential entfalten können. Und die Geschäftsführerin hat mehr Freiraum, sich um andere strategisch wichtige Dinge zu kümmern und auch mehr um sich selbst.

Sind Sie bereit, aus alten Mustern auszubrechen und Verantwortung abzugeben? Wenn ja, dann habe ich eine gute Nachricht für Sie. Sie müssen nicht wissen, wie das geht, sondern nur, dass sie es wirklich wollen. Für das WIE können Sie sich Hilfe von Spezialisten, die das tagtäglich umsetzen, holen. Rufen Sie mich an unter 01575-7060-716.

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