Grafikdesign am PC kostenlos: Gimp als Allzweckwaffe

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Professionelle Webdesigner oder Fotografen sind meistens schon mit entsprechender Software versorgt. Private Anwender dagegen greifen auf Gimp zurück. Die Freeware ist bekannt für ihre äußerst komplexen Möglichkeiten, bleibt gleichzeitig aber auch für Einsteiger transparent und nachvollziehbar. Als Basis dient dabei das Ebenen-Prinzip, das auf den ersten Blick etwas kompliziert erscheinen mag, in Wirklichkeit aber der Schlüssel zu vielfältigen Möglichkeiten ist.

Viele Optionen in einem Programm vereint
Heutige Computer können erstaunliche Grafik-Leistungen vollbringen. Das ist ziemlich praktisch: So können Fotos mit kostenlosen Tools zunächst bearbeitet und danach bei Dienstleistern wie Posterjack in Druckauftrag gegeben werden. Das gilt allerdings nicht nur für Fotos. Auch andere Designs, etwa für Flyer oder Werbeprospekte, werden auf diesem Weg in höchster Auflösung nach Hause geliefert. Bleibt die Frage nach der Software. Passend zur steigenden Zahl der Internetnutzer gibt es schließlich auch immer mehr Programme. Deswegen direkt der Blick auf Gimp: Die Einsatzmöglichkeiten von Gimp beginnen bei einfachen Effekten wie Pinselstrichen, Textfeldern oder Filtermethoden, ähnlich wie bei MS Paint also. Der Einstieg ist somit relativ beschwerdefrei.

Dann: durch die Ebenen arbeiten
Grundsätzlich gilt: Wer mit Gimp arbeitet, muss sich auch mit den Ebenen beschäftigen, da sie das Programm im Kern ausmachen. Jede Datei beginnt zunächst mit einer Ebene. Diese kann entweder in Form einer existierenden Bilddatei geöffnet werden oder auch als leere (oder transparente) Ebene neu geschaffen werden. Basierend darauf können in der Folge beliebig viele weitere Ebenen hinzugefügt werden. Die Reihenfolge in der Navigation gibt dabei stets darüber Auskunft, welche Ebene über / unter welcher Ebene steht. Die Position der Ebenen kann natürlich jederzeit getauscht werden. Neben eindrucksvollen Effekten erleichtert das Ebenenprinzip auch die Bedienung, da selbst Bilddateien mit vielen Inhalten in jedem Arbeitsschritt auf das Wesentliche heruntergebrochen werden – die Übersicht geht also nie verloren.

Fiktiv, plastisch, künstlerisch: keine Einschränkungen
Das Gute an Gimp und seinen vielen Optionen ist, dass es für sprichwörtlich alle Zwecke genutzt werden kann. Selbst formelle Dokumente, beispielsweise Rechnungen oder Verträge in PDF-Form, können von Gimp eingelesen und beliebig bearbeitet werden. Der Funktionsumfang des Programms kann es mühelos mit vielen kommerziellen Lösungen aufnehmen; in den meisten Fällen gewinnt Gimp diese Vergleiche sogar. Dennoch steht außer Frage, dass es einige Zeit braucht, bis alle Features von Gimp entdeckt und verstanden sind. Im Internet gibt es zahlreiche Tutorials, die Schritt für Schritt in die Systematik der Software einführen und einen leichten Start ermöglichen.

Bild: © Ciaran Ciaran Griffin/Lifesize/Thinkstock

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