Gute UX, schlechte UX: Wann Investitionen in SEO und Ads keinen Sinn ergeben.

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Einen digitalen Service mit guter User Experience (UX) und hoher Conversion Rate zu entwickeln, ist eine große Herausforderung. Die Performance-Experten von Sevenval geben drei Tipps, diese zu meistern, mit besonderem Fokus auf die oft unterschätzten Aspekte Ladezeit und Gerätekompatibilität.

Bei der Entwicklung einer Website kommt man hoffentlich irgendwann an den Punkt, an dem alles gut zu sein scheint: Die Seite sieht aus wie gewünscht, die Navigation funktioniert intuitiv, das Layout ist stimmig und reagiert responsiv, wenn man die Größe des Browserfensters ändert, und im besten Falle lädt die Website schnell und flüssig.

Jetzt fehlt nur noch Traffic, die Seite soll Nutzer anziehen und ihren Zweck erfüllen. Der nächste logische Schritt müsste also sein, Werbung bei Google, Facebook & Co. zu schalten oder einen SEO-Experten zu beauftragen, der für mehr generischen Traffic sorgt.

Richtig? Nein, leider falsch.

Eine gute UX zu erreichen ist ein Hindernislauf mit besonders hohen Hürden, extrem tiefen Wassergräben und während des Laufs kommen ständig neue Hindernisse hinzu. In der heutigen Web-Realität mit ihren tausenden unterschiedlichen Geräten und Konfigurationen ist ausgiebiges Testen vor dem Launch oft kaum noch durchführbar – und man läuft Gefahr, bei diesem Hindernislauf zu stolpern, und durch schlechte UX die Nutzer abzuschrecken oder sogar wütende Reaktionen hervorzurufen.

Bevor man also mit Werbung den Traffic auf der Website erhöht, sollte man sich sicher sein, dass das Geld gut investiert ist. Denn …

… eine Website mit schlechter UX …

… führt im besten Falle dazu, dass Nutzer sich zähneknirschend ihren Weg zu der gewünschten Information oder dem Produkt suchen – und niemals wieder zurückkommen.

Im schlechtesten Falle führt eine fehlerhafte UX aber dazu, dass eine Website überhaupt nicht mehr benutzbar ist: Bilder laden nicht, Buttons haben scheinbar keine Funktion, die Website lädt viel zu langsam.

In der Folge erhält der Nutzer nicht das, was er braucht, und auch der Anbieter verliert das, worauf es ihm ankommt: Die Interaktion, die Ad Impression, den Klick oder die Bestellung.

Bevor man also Geld für SEO und Ads in die Hand nimmt, ist die wichtigste Empfehlung: Ladezeiten optimieren! Denn Ladezeiten sind der erste ausschlaggebend Faktor für eine gute User Experience.

Für Seitenbetreiber ist es wichtig zu wissen, was Nutzer in Sachen Performance heute erwarten: Google kommt in einer Studie zu dem Schluss, dass 53% eine Website verlassen, wenn diese länger als drei Sekunden zum Laden benötigt. Mehr als die Hälfte aller möglichen Conversions geht also bereits verloren, bevor der Seitenbetreiber auch nur die Chance hatte, sein Angebot vorzustellen.

„Alles okay, meine Seite hat eine gute UX.“

Das ist gut – aber wie wurde es geprüft? Auf einem iPhone, einem Android-Smartphone, einem Windows-PC und einem Mac wäre schon mal ein guter Anfang, ist aber nicht genug.

Wenn man sich nicht wirklich sicher ist, wie eine Website performen wird, dann läuft man Gefahr, Geld zu verlieren: Teuer bezahlte Werbung lockt potentielle Kunden an – die dann direkt wieder abspringen, weil die Seite auf einem bestimmten Gerät nicht so läuft, wie der Nutzer es erwartet.

Gutes UX-Design und Performance sind eine Herausforderung. Aber man kann sie meistern. Drei Tipps, die man beachten sollte:

  1. Riesige Gerätevielfalt: Es gibt über 10.000 verschiedene Kombinationen von Bildschirmgrößen und anderen Hardware-Merkmalen, Betriebssystemen und Browsern. Ein guter Weg um herauszufinden, mit welchen Kombinationen eine Website Schwierigkeiten hat, ist Browserstack. Von Hand wäre das eine kaum zu lösende Aufgabe.

    Tipp 1: Kompatibilität mit browserstack.com testen.

  2. Langsame Internetverbindung: Ein Nutzer kann überall sein, über ein beliebiges Gerät verfügen und langsame Internetanbindungen nutzen. Eine gute Möglichkeit ist es deshalb, Webpagetest zu nutzen. Dieser Service testet die Ladezeiten über Kombinationen einer großen Zahl von Geräten, Browsern, Orten und Netzgeschwindigkeiten.

    Tipp 2: Ladezeiten mit webpagetest.org testen

  3. Lange Ladezeiten: Die Ursache hierfür liegt oft im Code der Website selbst oder bei eingebundenem Third Party Content, etwa Erweiterungen für Social Media- oder Werbenetzwerke. Eine Analyse mit wao.io hilft dabei, Schwachstellen zu identifizieren und herauszufinden, welche Nutzer davon betroffen sind. Dann können die Aufgaben rund um Web Performance Optimization priorisiert werden.

    Tipp 3: Mit wao.io mögliche Probleme identifizieren und automatisiert lösen

Eine Website von Hand zu optimieren ist aufwendig, kostenintensiv und komplex. Denn es kommen immer schneller neue Technologien und Gerätekonfigurationen hinzu. Ebenso schnell entwickeln sich die Anforderungen der Kunden weiter. Deshalb eignet sich eine automatisierte Optimierung für die meisten Anbieter eher, als die aufwendige manuelle.

„Im schnellen digitalen Wandel geht es darum, immer auf Ballhöhe zu bleiben und im Änderungsprozess die Kontrolle zu behalten“, meint Roland Guelle, CTO von Sevenval. „Gerade bei der Web Performance Optimierung verändert sich das Web ständig.“

Self-Service Page Speed Optimization

Mit Services wie wao.io von Sevenval können Entwickler „Best Practice” Maßnahmen zur Optimierung umsetzen, ohne in den laufenden Betrieb eingreifen zu müssen. Nach einer Analyse aller Faktoren kann wao.ioautomatisch Performance-Probleme lösen, darunter viele „Klassiker“: Zu große Bilddateien werden intelligent verkleinert, nachgeladene Ressourcen, die das Laden der Seite insgesamt verlangsamen (etwa Social Media Elemente, Werbung), blockieren nicht mehr die Anzeige der gesamten Website, und langsames Caching wird signifikant beschleunigt. Das verringert die Ladezeit massiv – ganz ohne Änderungen am Code der Website.

E-Commerce-Anbieter investieren …

… viel Zeit und Geld in die Konzeption und Entwicklung neuer Produkte und Kampagnen. Um eine hohe Conversion zu erzielen und diese Investitionen zu rechtfertigen, ist eine perfekte User Experience unumgänglich. Und dafür muss die Website auf allen Geräten und mit allen Netzanbindungen funktionieren.

Bevor ein Anbieter in SEO und Werbung investiert, sollte er dringend einen Realitätscheck machen und die Basis legen.

Sevenval: Seit 1999 Experten für Web Performance

Sevenval ist ein forschendes Unternehmen und hat wao.io mit dem Ziel entwickelt, das über einen langen Zeitraum erarbeitete Technologie-Know-How und die Kompetenz im Bereich der Frontend-Optimierung in einem einfachen Self-Service-Tool zu bündeln. Das Ergebnis ist eine nachhaltige Lösung für die Web Performance Optimierung, die immer den neuesten Anforderungen und dem aktuellen Stand der Technologie entspricht.

Erfahrene Inhouse-Experten unterstützen bei Bedarf auch über diesen Self-Service hinaus dabei, langfristig die richtigen technologischen Maßnahmen zu identifizieren, durchzuführen und zu überwachen. Sevenvals Beratungsdienstleistung beinhaltet Themen von UX Design bis Quality Assurance, um die Conversion auf Dauer zu verbessern.

https://wao.io

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