Ihr Produkt interaktive Vitrine ist Sieger beim INNOVATIONSPREIS-IT 2017

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1. Können Sie uns Ihre Lösung in drei prägnanten Sätzen beschreiben?

Die interaktive Vitrine von Garamantis ist eine vollkommen neue Art, Produkte und Exponate vor großem Publikum auszustellen und zugleich zugänglich zu machen. Durch Touch-Gesten, wie man sie vom Smartphone kennt, dreht und bewegt der Benutzer das Produkt, das sich sicher hinter dem klaren Vitrinenglas befindet, und kann es so von allen Seiten betrachten. Durch dynamische Beleuchtung, hochauflösende Monitore im Hintergrund sowie ein integriertes Audio-System entsteht eine unglaublich dichte Marken-Atmosphäre, in der sich der Benutzer intuitiv bewegen kann.

2. Was ist aus Ihrer Sicht das Innovative an Ihrer IT-Lösung?

Unsere interaktive Vitrine „revolutioniert“ sozusagen das Jahrhunderte alte Konzept einer Vitrine, die lediglich vor Staub und Diebstahl schützt. Sie ermöglicht es dem Kunden am Point-of-Sale oder auch einem Besucher im Museum, sich interaktiv mit dem Produkt bzw. Exponat auseinanderzusetzen und es spielerisch zu erkunden. Im Gegensatz zu herkömmlichen Multitouch-Vitrinen, steht das Produkt nicht starr hinter einem teiltransparenten Monitor, sondern dreht sich prominent und interaktiv vor einem 360-Grad-Bildpanorama. Selbstverständlich ist die Vitrine mehrsprachig, internetfähig und kann mit wenigen Klicks über ein webbasiertes CMS neu bestückt werden.

3. Warum braucht ein Unternehmen eine Lösung wie Ihre und welche Vorteile bietet sie mittelständischen Unternehmen?

Jedes Unternehmen, das hochwertige Produkte herstellt oder verkauft, kann von der ebenso hochwertigen Präsentation in der interaktiven Vitrine profitieren. Beispielsweise auf Messen und Events oder am Unternehmenssitz im Showroom. Die Vitrine bietet über Bilder, Texte, Animationen und Videos so viele Möglichkeiten auch erklärungsbedürftige Produkte leicht verständlich und spielerisch zu erklären. Selbst immaterielle Produkte wie z.B. Strom oder auch Dienstleistungen lassen sich mit der Vitrine darstellen. B-to-C Mittelständler können die interaktive Vitrine in ihren Shops einsetzen oder die Technologie in ihre bestehenden Schaufenster integrieren lassen. Die Kunden werden sehr überrascht sein!

Der Preis für eine einzelne Vitrine ist so gering, dass sich auch kleine und mittelständische Unternehmen innovativ und technisch fortschrittlich präsentieren können – mit nahezu jedem Produkt.

4. Wie lange dauerte die Entwicklung Ihrer innovativen Lösung und planen Sie weitere Optimierungsmaßnahmen?

Unsere beiden leitenden Entwickler bei Garamantis, Oliver Elias und Marcus Dittebrand, haben den ersten Prototypen der interaktiven Vitrine Mitte 2016 entwickelt. Seitdem haben wir sie in hohem Tempo bis zur Produktreife weiterentwickelt und können heute innerhalb von sechs Wochen innerhalb Europas liefern. Unser kleines Unternehmen und agile Prozesse ermöglichen uns, sehr schnell zu entwickeln und zu optimieren. Beispielsweise hat die neuste Generation der Vitrine einen Personensensor integriert, der mögliche Benutzer bereits auf eine Entfernung von sechs Metern wahrnimmt und das Produkt in seine Blickrichtung dreht.

5. Wie wichtig ist für Sie die Teilnahme an Wettbewerben wie dem INNOVATIONSPREIS-IT und was bedeutet ein solcher Preis für Ihr Unternehmen und Ihre Arbeit?

Preise und Auszeichnungen wie der Innovationspreis-IT sind sehr wichtig für junge Unternehmen wie uns! Wir entwickeln neuartige technische Lösungen, haben aber weder ein etabliertes Kunden- und Partner-Netzwerk, noch große finanzielle Mittel für Marketing. Genau solche Preise wie der Innovationspreis der Initiative Mittelstand ermöglichen es uns, wahrgenommen zu werden. Das ist von großem Wert für uns, aber auch für die Innovationsentwicklung in Deutschland insgesamt.

6. Welche Rolle spielt das Thema „Innovation“ Ihrer Meinung nach für den Mittelstand?

Ich denke, die Innovation ist die treibende Kraft, weshalb der Mittelstand in Deutschland und Europa seit Jahrzehnten der zentrale Wirtschaftsmotor ist und auch bleiben wird. Großkonzerne sind im Vergleich dazu relativ wenig innovativ. Selbst wenn die finanzkräftigsten Automobilunternehmen zusätzliche staatliche Subventionen in Milliarden-Höhe für sogenannte „Innovationen“ wie den Elektroantrieb erhalten, kommt doch vergleichsweise wenig dabei heraus. Die tatsächliche Innovation treibt in der Tat der Mittelstand.

7. Wie schafft es Ihr Unternehmen, dauerhaft innovativ zu bleiben? Wie sieht Ihre Zukunftsplanung aus?

Die Innovation bei Garamantis kommt zu 100% aus den Mitarbeitern. Es ist tatsächlich die Neugier und der Entwicklungsdrang unserer Entwickler, der aus Ideen erst Prototypen und daraus schließlich Innovationen entstehen lässt. Zum Glück sind wir mit Blick auf die Größe noch so überschaubar, dass wir Innovationen nicht in Prozessen und Abteilungen planen und steuern müssen. Bei uns ist das eher so, dass wir „zum Spaß“ eine neue VR-Brille oder einen 3D-Drucker kaufen und dann ergebnisoffen damit experimentieren. So möchten wir das auch gerne in Zukunft handhaben.

https://www.garamantis.com/de/products/interaktive-vitrine

Andreas Köster

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