Industrie 4.0: Nicht zögern, sondern handeln!

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Europa ist in Sachen Industrie 4.0 noch gut im Rennen. Doch die Zeit läuft davon, denn auch in den USA schreitet die „Industrial Internet“ genannte Entwicklung der Digitalisierung in Riesenschritten voran. Das sagte Franz Gruber, Geschäftsführer der Forcam GmbH aus Ravensburg, jetzt in einem Interview mit elektoniknet.de.

Laut Franz Gruber hat dort das Industrial Internet in den USA längst alle Branchen erfasst. „Das hat mir die wichtigste Branchenmesse Nordamerikas, die IMTS, im September in Chicago gezeigt.“ Franz Gruber war dort als einziger Vertreter eines europäischen Softwarehauses als Redner geladen. Gruber: „In der fertigenden Industrie dort sind Begriffe wie Interoperabilität aller Maschinen, Echtzeit-Visualisierung und Standort-Steuerung via Tablet und Smartphone keine Fremdwörter mehr.“

Zudem hätten die Amerikaner das Schnittstellenproblem, also das Thema Anschluss der Maschinen an Cloud-Anwendungen, mit dem offenen Standard MTConnect längst gelöst. „Dieser Standard überrollt den Weltmarkt und wird nicht mehr gebremst werden. Wir können nur noch auf den Zug aufspringen“, so Franz Gruber. Die Regierung Obama fördere das Industrial Internet zügig mit Milliardensummen. „Das Industrial Internet schreitet in den USA mit Riesenschritten voran und wird zu neuen Produkten, neuen Smart Factories und neuen Wertschöpfungsketten mit Kunden und Lieferanten führen.“

Forcam startet im März den weltweiten Roll-out seines jüngsten Technologie-Release – die neue IT-Generation für die Industrie 4.0 „Denn Industrie 4.0 ist kein Modewort mehr, sondern Marktrealität“, so Franz Gruber.

Die Merkmale der neuen IT-Generation für die Industrie 4.0:

– SCHNELLIGKEIT: Die Lösung analysiert Big-Data in Echtzeit und visualisiert alle gewünschten Kennzahlen nutzerfreundlich. Alle Beteiligten arbeiten mit Echtzeit-Daten auf Touchscreen, Tablet und Smartphone. FORCAM bringt dazu als Weltneuheit In-Memory-Technologie in Kombination mit Complex-Event-Processing zum Einsatz.

– VERFÜGBARKEIT:  Die Lösung arbeitet komplett webbasiert und stellt alle Daten weltweit in einer Cloud zur Verfügung. Unternehmen steuern Ihre Fabriken auf einer einheitlichen IT-Plattform – selbst viele Standorte auf verschiedenen Kontinenten.

– TRANSPARENZ: Die Lösung erzeugt ein virtuelles Spiegelbild der Produktion (Cyber-Physical-System). Damit können Unternehmen ihre Produktion virtuell analysieren und real optimieren. Nutzer haben alle Prozesse lückenlos im Blick – mit Charts und Grafiken tagesaktuell oder historisch –  und können Fehler sofort abstellen.

– FLEXIBILITÄT: Die Lösung ist flexibel konfigurierbar und variabel einsetzbar. Unternehmen bewältigen Produktwechsel und Umrüstzeiten schneller und können neue interne oder externe IT-Systeme problemlos hinzufügen.

– KONNEKTIVITÄT: Die Lösung erfasst die Signale aller Maschinen –  ob von unterschiedlichen Herstellern oder aus unterschiedlichen Jahrgängen – und bringt sie auf einer Plattform mit allen gewünschten Systemen zusammen (SAP/ERP, PLM, CAD). Top und Shop Floor verschmelzen, alle Systeme arbeiten auf einer Plattform mit einheitlich objektiven Daten.

– GLOBALITÄT: Die Lösung „spricht“ alle Sprachen, berücksichtigt alle Zeitzonen und synchronisiert alle Rechneruhren auf die Millisekunde genau. Unternehmen erhalten die Smart Factory mit einer einheitlichen Multi-Plant-IT-Architektur über Ländergrenzen hinweg.

Das gesamte Interview auf: www.forcam.com (> Presseecho)

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