Industriepreis 2017 – ecoistics EffNaNet Deutschland – Energie- und Nachhaltigkeitsnetzwerke

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1. Ihr Produkt ist Sieger beim INDUSTRIEPREIS 2017. Können Sie Ihre Lösung in drei prägnanten Sätzen beschreiben?

Das Projekt EffNaNet Deutschland bietet den teilnehmen Unternehmen zum einen eine signifikante Reduzierung von Energieverbrauch und CO2-Emissionen, zum anderen eine Steigerung ihrer Nachhaltigkeit – also quasi mehr Ökonomie durch Ökologie. Die Weiterbildungskomponente im Projekt eröffnet die Chance, MitarbeiterInnen in Sachen Effizienz und Nachhaltigkeit auszubilden und sich so die Fachkraft/ExpertIn direkt im Betrieb zu haben. Ebenso gibt es eine Kommunikationsstrategie, welche die Unternehmen integriert – tue Gutes und rede darüber. Das Konzept überzeugt – es wurde bereits vom Nachhaltigkeitsrat der Bundesregierung als Projekt Nachhaltigkeit 2017 ausgezeichnet.

2. Was ist aus Ihrer Sicht das Fortschrittliche an Ihrem Industrieprodukt?

Der signifikante Unterschied zu anderen Konzepten ist die Kombination des Dreigestirns „Beratung, Weiterbildung und Forschung“ zu den Themen Energieeffizienz und Nachhaltigkeit im Netzwerkverbund. Zum andern bietet uns die Kooperation mit starken Partnern die Möglichkeit ein unschlagbares Portfolio anzubieten, maßgeschneidert auf die Belange des Mittelstandes –wir setzen hier beispielsweise auch auf minimalen direkten Zeitaufwand für die Geschäftsführung der teilnehmenden Unternehmen –Stichwort „eine Stunde in drei Jahren“.

3. Warum braucht ein Unternehmen eine Lösung wie Ihre und welche Vorteile bietet sie anderen Industrieunternehmen?

Die Form des Netzwerkverbundes eröffnet den Unternehmen quasi eine Verdoppelung der Effektivität im Vergleich zur Einzelrealisation. Da signifikante Einzelkomponenten durch Bundesmittel gefördert sind können wir das Paket zu sehr attraktiven Konditionen anbieten – teilnehmende Unternehmen werden gewinnen, auch durch den möglichen Zugang zu Fördergeldern, die im Alleingang kaum möglich sind! Zudem ist ein Marketing-/Kommunikationspaket inklusive mit Urkunde und auf Wunsch einem Signet, das öffentlichkeitswirksam am Haupteingang platziert werden kann. Durch Fachvorträge zu von den Unternehmen mitbestimmten Themen und die Präsentation von best-practice-Beispielen werden die Netzwerktreffen auch zur unverzichtbaren einmaligen Informationsquelle. Die Weiterbildungspakete stehen übrigens allen Unternehmen offen, auch wenn sie nicht am Projekt selbst teilnehmen, hierbei wird die Nachfrage das Kursangebot bestimmen.

4. Wie lange dauerte die Entwicklung Ihres ausgezeichneten Produkts und planen Sie weitere Optimierungsmaßnahmen oder Erweiterungen?

Am Konzept haben wir etwa drei Jahre getüftelt. Dabei haben wir Einzelkomponenten immer wieder auf Kongressen und Messen mit neutralen Fachexperten diskutiert und im Rahmen einer Doktorarbeit in den 3 Jahren über 6.000 Unternehmen und Kunden befragt. In dieser Zeit hat sich das Konzept ständig verändert und neue Aspekte kamen dazu. Damit haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht. Daher wird das Projekt auch in der aktiven Phase wissenschaftlich betreut und ständig weiterentwickelt. Mögliche Verbesserungen werden direkt implementiert, die Unternehmen profitieren also direkt davon. Die Ergebnisse werden zudem in Studien zusammengefasst und neben der Öffentlichkeit auch den jeweiligen Bundesämtern und Partnern zur Verfügung gestellt zur Evaluation und möglichen Verbesserung ihrer Förderprogramme für den Mittelstand.

5. Wie wichtig ist für Sie die Teilnahme an Wettbewerben wie dem INDUSTRIEPREIS und was bedeutet ein solcher Preis für Ihr Unternehmen und Ihre Arbeit?

Mit der Teilnahme an Wettbewerben wie dem Deutschen Industriepreis unterziehen wir unser Konzept einer neutralen und kompetenten Prüfung. Fachexperten aus Wirtschaft und Wissenschaft bewerten die einzelnen Projekte in hartem Wettbewerb. Eine Auszeichnung mit dem Industriepreis ist daher auch ein Qualitätssiegel, über das wir uns sehr freuen. Und wir gehen sogar einen Schritt weiter: ohne unsre Projektpartner und die teilnehmenden Unternehmen wäre das Projekt ja nicht durchführbar, weshalb wir auch ihnen die Nutzung des Industriepreis 2017 Signets ermöglichen (in Verbindung mit der Projektteilnahme und den Richtlinien des Preises).

6. Welche Rolle spielt das Thema „Industrie 4.0“ Ihrer Meinung nach für die Wettbewerbsfähigkeit deutschsprachiger Industrieunternehmen?

In einer globalen Welt können sich Unternehmen Entwicklungen wie Industrie 4.0 nicht entziehen. Selbst wenn sie „nur“ national aktiv sind, stehen sie dennoch im Wettbewerb mit anderen, die womöglich auch international aktiv sind und wären ohne entsprechende Maßnahmen u.U. nicht mehr wettbewerbsfähig. In welchem Umfang Industrie 4.0 hierbei umgesetzt sein sollte ist genau zu analysieren. In anderen Bereichen, wie beispielsweise der Nachhaltigkeit ist die Situation eine andere – hier sind alle Unternehmen betroffen, sei es durch den Verbraucher direkt oder indirekt über die Lieferkette ihrer Kunden. Kluge und weitsichtige Unternehmen nehmen sich diesem Thema daher proaktiv an und profitieren dadurch zudem vom Vorreiterimage. In unserem Projekt ist dies für die teilnehmenden Unternehmen integriert.

7. Wie schafft es Ihr Unternehmen, dauerhaft fortschrittlich zu bleiben? Wie sieht Ihre Zukunftsplanung aus?

Nachhaltigkeit ist unsere Leidenschaft. Dazu gehört es auch den Markt beständig nach Trends und Verbesserungsoptionen zu beobachten und eigene Lösungen zu entwickeln. Schließlich wollen auch wir „nachhaltig“ hier im Sinne von dauerhaft am Markt bestehen. Dazu forschen wir zum einen selbst in eigenen Projekten und Studien und zum anderen stehen wir sehr eng mit starken Partnern in Wirtschaft und Wissenschaft im Austausch. Diese Kombination hat sich bewährt und wird weiter intensiviert werden. Aktuell arbeiten wir u.a. an einem interessanten innovativen Nachhaltigkeitsmodell mit dem wir hoffen, das Thema Nachhaltigkeit in Wirtschaft aber auch der Volkswirtschaft weiter voran zu bringen, lassen sie sich überraschen.

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