Innovationserfolg in Unternehmen: Aller guten Dinge sind drei

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Einer aktuellen Studie zufolge sind vor allem drei Faktoren für die Innovationsfähigkeit von Unternehmen wichtig: Die Ausbildungsqualität der Mitarbeiter, eine gelebte Kommunikations- und Kooperationskultur und, last but not least: die Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen und dessen Produkten

Was ist eigentlich die Essenz innovativen Handelns in deutschen Unternehmen? Was ist das Geheimnis, das den Innovationserfolg ausmacht? Mit dieser Frage hat sich eine Studie der Überlinger Unternehmensberatung Reichert Consulting beschäftigt und per Onlineverfahren 200 Personen aus dem deutschen Mittelstand, primär Geschäftsführer sowie Innovations- und Produktmanager und Marketingexperten befragt. Die Ergebnisse der Umfrage sprechen eine klare Sprache, der Fokus liegt eindeutig auf den folgenden drei Faktoren:

1. Ausbildungsqualität der Mitarbeiter: Klingt plausibel, denn wer durch gute Bildung viel Wissen erlangt hat und wem dabei auch noch gezeigt wurde, interdisziplinär und selbstständig zu denken, der ist mit Sicherheit eher ein Ideentreiber als ein schlecht Ausgebildeter.

2. Kommunikations- und Kooperationskultur: Auch ein gutes Miteinander und die Bereitschaft, sich mit anderen auszutauschen sind mit Sicherheit ein wesentliches Fundament, auf dem Innovationen gedeihen können.

3. Eine starke Motivation der Mitarbeiter mit ihrer Firma und deren Produkten: Ist auch klar, denn wer sich in seinem Unternehmen wohlfühlt, die Firmenphilosophie bzw. das Geschäftsmodell und die Produkte gut findet und deren „Natur“ begreift, neigt eher dazu, sich mit innovativen Ideen einzubringen.

Ein weiterer Aspekt, der von den Befragten als wichtig eingestuft wurde,  ist eine orientierungsstarke und aktive Führung, aber auch langfristige Kooperationen mit Partnern sowie die Möglichkeit zur kurzfristigen Reaktionen auf aktuelle Marktanforderungen sind ausschlaggebend. Summa sumarum zeigt die Studie eins ganz deutlich: Hohe finanzielle Investitionen werden weit weniger als bedeutsam für die Innovationskraft eingestuft als die personellen Ressourcen.

Via: PresseBox

Bild: © Konstantin Li – Fotolia.com

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