InQu.MES sorgt für Transparenz, Effizienz und Zukunftsfähigkeit in der Fertigungsindustrie

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Der Huber Verlag für Neue Medien im Gespräch mit der InQu Informatics GmbH

Die InQu Informatics GmbH hat es mit InQu.MES unter die Finalisten des INDUSTRIEPREIS 2016 in der Kategorie IT- & Softwarelösungen für die Industrie geschafft! Die Redaktion des Huber Verlags für Neue Medien hat sich die fortschrittliche Lösung einmal genauer angesehen. Erfahren Sie mehr im Interview:

Ihr Produkt gehört zu den Top 3 in seiner Kategorie beim diesjährigen INDUSTRIEPREIS. Können Sie uns Ihre Lösung in drei prägnanten Sätzen beschreiben?

Mit MES (Manufacturing Execution System) wird die Digitalisierung der Produktion im Industrie 4.0-Sinn entscheidend vorangetrieben. Eine Software-Lösung für die gesamte Wertschöpfungskette wie InQu.MES sorgt für Transparenz, Effizienz und Zukunftsfähigkeit in der Fertigungsindustrie, denn als Informationsdrehscheibe stellt das integrierende System unter anderem die Kommunikation in Echtzeit sicher. Die modulare Lösung unterstützt dabei das komplette Spektrum der Fertigungsprozesse durch Planungs- und Steuerungsfunktionen (APS), Qualitätssicherungskomponenten (CAQ), sowie Betriebs- und Maschinendatenerfassung, Monitoring, und Leistungsanalyse.

Was ist aus Ihrer Sicht das Fortschrittliche an Ihrem Industrieprodukt?

InQu.MES integriert als eines der wenigen deutschen Systeme alle Funktionsblöcke, die sich aus der Richtlinie VDI 5600 ergeben, zu einer Einheit. Die Software-Suite orientiert sich außerdem technologisch am Referenzarchitekturmodell RAMI 4.0 des Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V.
Produktmodule und Systemkomponenten, wie bspw. der innovative Datenkonnektor InQu.ESB (Enterprise Service Bus) zur einfachen Kommunikation zwischen den Bestandteilen des MES und der Systemumgebung, oder das selbst entwickelte, simulationsfähige APS-Planungssystem, stehen für die zukunftsweisende Ausrichtung der MES-Software.

Die skalierbaren Module von InQu.MES sorgen dafür, dass die Produktion reibungslos läuft und die vorhandenen Ressourcen eines Unternehmens optimal genutzt werden. Alle Einsparungspotenziale im Wertschöpfungsprozess können ausgeschöpft werden.

Was unterscheidet Ihr Produkt vom Angebot Ihrer Wettbewerber? Gibt es Alleinstellungsmerkmale?

Auf Basis neuester Microsoft-Technologie schließt InQu.MES die Lücke zwischen ERP-System und Produktion und bezieht alle produktionsrelevanten Bereiche in einem durchgängigen Gesamtsystem ein. Damit sichert und verbessert die Software-Suite den gesamten Produktionsprozess und die Produktqualität. Dabei werden ausschließlich Eigenentwicklungen zu Einsatz gebracht.

Die Webfähigkeit des Systems sowie intuitiv gestaltete und frei konfigurierbare Software-Oberflächen gewährleisten eine zeitgemäße Performance und einen hohen Usability-Grad.

Zur Hannover Messe 2016 präsentiert InQu Informatics außerdem die interaktive MES-Anwenderumgebung InQu.3D-Plan. Mit dem Human Production Interface werden Daten aus unterschiedlichen Systemen in Echtzeit analysiert. Das Modul verknüpft die Produktionsdaten mit einem intuitiv bedienbaren, digitalen 3D-Plan des echten Fertigungsumfeldes und schafft damit ein Virtual Reality-Erlebnis. Auswirkungen der Feinplanung, Produktionskennzahlen und Prozessdaten können direkt im Hallenplan sichtbar gemacht werden – InQu.3D-Plan bietet mit SCADA-Funktonalität den 360° Blick in die Produktion. Dadurch ermöglicht die Anwendung eine schnellere Reaktionsfähigkeit: Abweichungen können zeitnah erkannt und behoben werden.

Ist eine Weiterentwicklung Ihrer Lösung geplant? Worauf dürfen sich Ihre Kunden in Zukunft freuen?

InQu.MES wird stetig weiterentwickelt. Gerade zum Thema „Industrie 4.0 im Mittelstand“ möchten wir mit unseren Softwarelösungen einen signifikanten Beitrag leisten, um bspw. die Mitarbeiter-Produktivität zu erhöhen, den Aufwand im Qualitätsmanagement zu senken oder die Auslastung der Produktion zu erhöhen. Auf dem Weg zur gelebten Industrie 4.0 erarbeiten wir mit klarem Fokus auf den Kundennutzen IT-Lösungen zu den Themen Dezentralisierung und Smart Production, Sprach- und Gestensteuerung oder Big Data Analytics zur Qualitätssicherung.

Die partnerschaftliche Zusammenarbeit bei der Entwicklung kundenindividueller Lösungen ist darüber hinaus für uns ein selbstverständliches Prinzip. Kundenwünsche fließen bereits in der Entwicklungsphase neuer Module ein.

Sie haben es in die Endrunde geschafft – eine großartige Leistung! Was bedeutet diese Auszeichnung für Sie und Ihr Team?

Die Auszeichnung freut uns sehr. Wir danken der Jury für die entgegengebrachte Wertschätzung unserer täglichen Arbeit. Die Nominierung unter die Top 3 bestätigt das gesamte InQu-Team in der Mission, individuelle und bedienerfreundliche Software für die Fertigungsindustrie zu entwickeln und damit sichere Entscheidungshilfen im Produktionsprozess bereitzustellen.

Was ist in Ihren Augen die größte Herausforderung, der sich deutschsprachige Industrieunternehmen künftig stellen müssen?

Laut aktuellen Erhebungen beziehen ca. 60% der Fertigungsunternehmen im D.A.CH-Raum das Thema „Effizienz- und Produktivitätssteigerung in der Produktion“ in den nächsten 12 Monaten vordergründig in ihre strategischen Überlegungen ein. Die Vollendung der Verschmelzung von Produktion und IT, die sogenannte Industrie 4.0, ist deshalb das Trend-Thema schlechthin. Von zentraler Bedeutung in der Fabrik der Zukunft ist es, die zunehmende Dynamik und Komplexität der Produktionsprozesse durch intelligente Verfahren zur Überwachung und Analyse sowie durch eigenständige Kommunikation und Selbststeuerung der Bauteile und Maschinen zu kontrollieren.

Die Anforderungen einer vernetzten Industrie an diesen Echtzeit-Informationsaustausch erfordern den Einsatz einer modernen MES-Lösung, um die digitale Transformation der Fertigungsindustrie im Industrie 4.0-Sinn nachhaltig zu begleiten.

Weitere Informationen gibt es hier.

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