Just-in-time-Lieferung = Vernetzung / Mischanlage, Bauleiter und Flotte?!

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Wie weit sind Theorie und Baustellenalltag voneinander entfernt?

Jeder ist ein Meister seines Faches: das Rohstoffwerk im Hinblick auf die Qualität des geliefertes Materials, das Bauunternehmen in der Planung, Organisation und Durchführung des Baustellenablaufes, die Spediteure in der Ausstattung der LKW und Ausbildung der Fahrer. Doch alle am Baustellenerfolg Beteiligten zu vereinen, um den größtmöglichen Erfolg zu erzielen, das ist die größte Herausforderung anspruchsvoller Großprojekte im Straßenbau. Den Kopf in der Schlinge hat meist das Bauunternehmen als von der öffentlichen Hand beauftragtes Organ. An ihm liegt es, im Falle der Reklamation, zu beweisen, dass das Material nicht hundertprozentig den Anforderungen entsprochen hat, weil es zu Wartezeiten der LKW gekommen ist oder der Fertiger durch Verzögerung der Anfahrt den Asphalteinbau unterbrechen musste.

An den kleinen Stellschrauben muss gedreht werden, um genau hier anzusetzen und das noch offen liegende Potenzial auszuschöpfen.

Diese Ziele gilt es zu verfolgen:

• Prozesse vernetzen und damit verbessern
• LKW-Stand- und Wartezeiten auf ein absolutes Minimum reduzieren
• Qualität der Straßen und Wege maximieren und damit Garantieleistungen weitgehend vermeiden
• Im Wettbewerb bestehen – für Bauunternehmen, Rohstoffwerk und Spediteur gleichermaßen

Welche Möglichkeiten gibt es?

Die technischen Anwendungen im App-Zeitalter bieten ein umfangreiches Portfolio. Die BaustellenApp beispielsweise ist in der Grundversion kostenfrei für Android- und Windows-Geräte. Sie ermöglicht dem Bauleiter das effiziente Handling der Lieferscheindaten in elektronischer Form für die Abrechnung und Auswertung der gelieferten Mengen sowie grundlegende Mapfunktionen zum Fahrzeugmanagement. In der Ausbaustufe kann der Bauleiter/Polier die Daten je Baustelle sogar nach Excel exportieren und so der Buchhaltung effizient zuarbeiten, damit die Rechnungsstellung ohne Zeitverzug und in flüssiger Dokumentation erfolgen kann. Dazu hat er jederzeit Zugang zum Portal Bau-ELSE.de, welches die Lieferscheine in PDF-Form vor hält. Außerdem ist hier die Leistungserklärung lt. BauPVo verfügbar. Die LKW, die für die Baustelle geplant sind, sind hier mit Standort, Abfahrt und geplanter Ankunft in Echtzeit ersichtlich. Verzögerungen im Baustellenablauf können so mit dem Werk abgestimmt werden. Das verhindert den großen Posten „Wartezeit“ bzw. Stillstand, und damit, besonders im Asphaltsektor Qualitätseinbußen in der Verarbeitung!

Dreh- und Angelpunkt der ausgefeilten Baustellenlogistik ist das Portal Bau-ELSE.de. Es kann unabhängig der BaustellenApp genutzt werden, insbesondere durch die Mitarbeiter in Verwaltung und Rechnungsprüfung. Hier finden alle digitalen Datenverknüpfungen zum Austausch statt: Lieferscheine, Leistungserklärungen, Baustellendokumentation und vieles mehr. Alle Parteien (Bauunternehmen, Rohstoffwerk und Spediteur) haben Zugriff auf die für sie notwendigen Dokumente, und das über Jahre hinweg. Download und Übertrag in das hauseigene Archiv ist ebenso möglich wie die Nutzung im Portal.

Sie sehen, neben modernsten Maschinen und Geräten für den Straßenbau ist auch die EDV bestens aufgestellt und vorbereitet, um ergänzend für beste Qualität und durchgehenden Prozessfluss zu sorgen.
Weitere Informationen und kostenfreier Download der BaustellenApp unter www.baustellenapp.com sowie im Playstore und Windows Marketplace.

Bild: Schematische Darstellung der Just-in-Time-Vernetzung. Im Mittelpunkt steht der Lieferschein. Der im Lieferwerk angedruckte QR-Code beinhaltet die LFS-Daten. In der Ausbauversion (baustellenapp+) kann der Polier/Bauleiter die Daten nach Excel für weiterführende Auswertungen exportieren; das Bautagebuch kann angelegt werden oder auch Kartenfunktionalitäten genutzt werden.

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