Kim Dotcom: Nach Megaupload folgt Megabox

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Neues von Kim Dotcom. Nach Megaupload folgt nun die Megabox. Das neue Projekt soll angeblich eine Anlaufstation in Sachen Musik sein. Nutzer dürfen ihr Songs und Alben hochladen, Künstler auch. Was überrascht: 90 Prozent der Einnahmen sollen die Musiker behalten.

Kim Dotcom ist wieder da. In einem Gastbeitrag bei TorrentFreak erklärt der gewichtige Unternehmer, dass er vorhat, die marode Musikindustrie zu revolutionieren. Über Twitter hat er nun einen Screenshot veröffentlicht, der das neue Projekt Megabox ankündigt. Wie die Details allerdings genau ausschauen, ist bisher noch nicht bekannt. Nur soviel: Es handelt sich um eine Website, die eine Art Direktmarketing erlaubt. Die Künstler stellen ihre Songs auf die Plattform und dürfen sogar 90 Prozent der Einnahmen behalten. Auch die Nutzer sollen Songs hochladen dürfen.

Exklusive Verträge mit der Musikindustrie?

Kim, richtiger Name Kim Schmitz, hatte bereits zu Zeiten von Megaupload verlauten lassen, dass die Film- und Musikindustrie mit ihm verhandle. Sollte tatsächlich die Musikindustrie zustimmen, also exklusive Verträge in Aussicht stellen, wäre es tatsächlich ein Knaller. Doch der angepeilte Kuchen, eher Krümel, wäre wohl für die Industrie zu klein.

Anfang des Jahres wurde die Domain Megaupload von Kim Dotcom geschlossen. Zurzeit muss sich Kim zudem vor einem neuseeländischen Gericht verantworten. Der Vorwurf: Er habe millionenfach Urheberrechtsverletzungen vorangetrieben.

Via Instagram

Teaser-Bild: TorrentFreak

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4 Kommentare

    • Jein. Bei MEGABOX soll man alle Musik kostenlos hören können. Etwa wie bei Spotify. Bei Bandcamp kann der Künstler einstellen, dass er etwas für den Download haben möchte. Megabox finanziert sich aber auch durch Werbung. Das heißt, wenn ich es kostenlos nutze bekommt der Künstler auch Geld.

      Außerdem dürfte bei Megabox wegen dem bekanntheitsgrad von megaupload damals deutlich mehr musikvielfalt bieten 😉

      Ich bin aber wirklich gespannt wie es sich von Spotify abheben will.

      • Markus Henkel am

        Das Projekt ist spannend, mehr aber wohl nicht. Dürfte halt nur ein Knaller wegen der Vorgeschichte werden.

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