Klassisches und digitales Marketing – Hand in Hand zum Erfolg

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Das Internet ist heute nicht mehr wegzudenken. Millionen Menschen tummeln sich auf der größten Austausch-, Informations- und Einkaufsplattform der Welt, sind über Social-Media-Kanäle vernetzt und nutzen Online-Suchmaschinen für die von ihnen benötigten Informationen. Doch auch die stationären Ladengeschäfte sind fest ins Konsumverhalten der Verbraucher integriert. Für Händler bedeutet dies, die Marketingmaßnahmen aus beiden Welten sinnvoll miteinander zu verknüpfen, um weiter erfolgreich bestehen zu können.

Das heißt, Websites, Online-Shops, Blogs, Newsletter, Videos, E-Commerce, SEO und Social Media mit den klassischen Medien wie Broschüren, Kataloge, Flyer, Postkarten, Mailings sowie Radio- und TV-Spots so geschickt miteinander zu kombinieren, dass diese Marketingmaßnahmen effektiv der Kundenbindung und
-gewinnung dienen.

Wer hier mit einer gut durchdachten Strategie vorgeht, kann seine Kunden nicht nur binden, sondern sogar begeistern.

Selbst große Online-Händler nutzen klassische Werbemedien

Selbst die großen Online-Händler wie beispielsweise Zalando, Bonprix und Otto setzen auf verschiedene Printmedien. So verführt Zalando seine Kunden mit Gutscheinen im DIN-lang Format zu weiteren Einkäufen. Die Karten werden mit ins Paket gelegt und erreichen so den Empfänger direkt. Selbst auf Plakatwänden wirbt der Fashion-Riese um Kundschaft. Bonprix versendet nach wie vor Produktkataloge mit ausgesuchten Angeboten. Die Empfänger werden dort darauf aufmerksam gemacht, dass im Online-Shop noch viele weitere tolle Produkte bestellt werden können. In den „katalogfreien Zeiten“ erhalten die Kunden immer mal wieder Postkarten im DIN-lang Format mit Gutschein-Codes für verschiedene Rabatt-Angebote.

So hat Otto zwar die Produktion und den Versand seines großen Kataloges eingestellt und vertreibt sämtliche Produkte nur noch über den Online-Shop, doch auch hier gibt es dann und wann kleine Produktbroschüren, die den Verbraucher wieder daran erinnern, dass es bereits einige Zeit her ist, da er etwas bei Otto bestellt hat.

Marketing-Mix auch für kleinere stationäre Geschäfte ideal

Aber wie kann ein kleines, stationäres Geschäft die beiden Marketing-Welten zusammenführen? Über welche Online- und Offline-Kanäle lässt sich die Zielgruppe am besten erreichen?

Die klassischen Werbemedien wie Anzeigenschaltungen, Plakat- und Flyerwerbung kommen hier in Betracht. Diese Medien sollten stets einen Bezug zur Onlinepräsenz des Unternehmens haben. Die deutliche Hervorhebung der Internetadresse ist ein absolutes Muss. Zudem lassen sich via QR-Code Interessenten auch direkt auf bestimmte Informationsseiten (Landingpages) oder ausgesuchte Produktseiten führen. Daneben sollte das Unternehmen seine Website stets aktuell halten, wenn möglich ein Blog unterhalten und weitere Social-Media-Kanäle wie Facebook, Instagram oder Twitter sorgfältig bespielen.

Gerade für das E-Mail-Marketing oder zum Versenden von personalisierten Mailings ist es wichtig, seine Kundendaten optimal zu erfassen und zu pflegen. So lassen sich beispielsweise auch Selfmailer mit einer PURL versenden. Der Empfänger gibt diese persönliche URL in den Browser ein und gelangt direkt zu einer Webseite mit für ihn relevanten Inhalten.

Gute Sterne-Bewertungen sammeln

Eine aktuell gepflegte Internetseite ist die Visitenkarte jeden Unternehmens. Es macht für kleine stationäre Händler auch unbedingt Sinn, einen Google-My-Business-Account einzurichten und über die Bewertungen dort das eigene Ranking zu stärken. Ausreichend positive Bewertungen sind heute ein Muss im Online-Business. Hier sollten auch kleine Unternehmen aktiv dafür sorgen, genügend Rezensionen von ihren Kunden zu bekommen. Am besten direkt im Ladengeschäft mit einem Aufsteller an der Kasse darauf hinweisen oder dem Kunden ein Kärtchen mit dem direkten Link (gerne auch via QR-Code!) zum Google-My-Business-Account zusammen mit dem Kassenbon in die Hand drücken. Wer nicht schnell genug zu einer genügenden Anzahl an Rezensionen kommt, hat auch die Möglichkeit, online Bewertungen zu kaufen.

So können selbst kleine Unternehmen ihre Kunden in beiden Welten erreichen und immer auf dem aktuellen Stand halten. Spezielle Angebote oder Events sollten offline wie online über die Website beworben werden. Flankierende Präsentationsflächen, teilweise mit eigenen Werbeplätzen bieten die Social-Media-Kanäle. Besonders, wenn die Zielgruppe altersmäßig sehr breit gestreut ist, macht die Verknüpfung von Online- mit Offline-Marketingmaßnahmen richtig Sinn. Schließlich nutzt die jüngere Zielgruppe vor allem Smartphones und Tablets für das Shoppingerlebnis, wobei ältere Kunden sich eher durch die klassischen Werbemedien angesprochen fühlen.

Um für die Zukunft gut aufgestellt zu sein, sollten Händler stets die für sie ideale Mischung aus Online- und Offline-Medien miteinander kombinieren – so profitieren Händler und Kunden gleichermaßen.

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