Kontakte als Karrierebooster

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Gute Kontakte sind in der heutigen Zeit wichtiger denn je. Ganz egal, ob es der Termin beim Top-Entscheider eines Unternehmens ist oder die Möglichkeit, dem Junior einen Ausbildungsplatz zu verschaffen – wer über ein solides Netzwerk verfügt, kommt schneller zum Ziel. Doch was ist, wenn es an diesen Kontakten mangelt? Was ist, wenn man nicht zufällig jemanden kennt, der einem weiterhelfen kann? Nun, dann gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man steckt den Kopf in den Sand und beschwert sich darüber, wie unfair die Welt ist – oder man beginnt damit, den eigenen Nachteil systematisch wettzumachen.

Wie das am besten geht, weiß Magda Bleckmann, Autorin des Bestsellers „Das kleine Netzwerk-Einmaleins. Die Kunst, Kontakte bewusst zu knüpfen und aktiv zu pflegen.“ Für meinen aktuellen Sales-up-call hat mir die erfolgreiche Unternehmerin nun ihre wichtigsten Tipps verraten.

Stellen Sie sich doch bitte einmal kurz vor, Sie wären abends mit Freunden unterwegs und würden einen spannenden Menschen kennenlernen. Was würden Sie nun tun, um ihn (oder sie) zu beeindrucken? Würden Sie ihm gleich erzählen, was Sie alles können oder vielleicht doch eher zunächst zuhören und fragen, was er für Interessen hat, um dann bei den Gemeinsamkeiten anknüpfen zu können? Dass der zweite Weg zielführender ist, ist kein Geheimnis und dennoch wählen viele Menschen insbesondere bei der beruflichen Kontaktanbahnung die erste Variante – ohne große Aussicht auf Erfolg. Oder möchten Sie sich etwa unaufgefordert von einem Fremden anhören müssen, was er alles zu bieten hat? Wahrscheinlich nicht, denn Geschäfte werden immer noch zwischen Menschen gemacht und als solche wollen wir in erster Linie, dass man sich für uns und unsere Bedürfnisse interessiert. Aufrichtiges Interesse und gegenseitige Sympathie sind die nötige Basis, damit aus einer flüchtigen Begegnung eine fruchtbare Geschäftsbeziehung werden kann.

Sie meinen, dass Sie das schon wussten? Gut, aber wie oft setzen Sie dieses Wissen denn wirklich ganz aktiv ein? Wie oft gehen Sie auf fremde Menschen zu? Wann haben Sie sich das letzte Mal ganz bewusst darum bemüht, mit einer Zufallsbekanntschaft ins Gespräch zu kommen? Allzu oft lassen wir uns die Chance auf einen neuen guten Kontakt entgehen, weil wir viel zu sehr mit uns selber beschäftigt sind oder uns einfach nicht trauen, einen Fremden anzusprechen. Was ist denn beispielsweise mit dem Sitznachbarn im Flugzeug, der gerade in ein Fachmagazin vertieft ist, das Sie auch interessant finden? Vielleicht würde es sich ja lohnen, ihn danach zu fragen… Oder was ist mit dem Seminarteilnehmer, der etwas abseits von allen anderen steht?  Nutzen Sie die Gelegenheit, ihn in ein Gespräch zu verwickeln, schließlich weiß man nie, ob aus ein bisschen Smalltalk vielleicht eine interessante Geschäftsbeziehung werden könnte. Werden sie aktiv. Es lohnt sich!

Wer ein solides Netzwerk aufbauen möchte, ist natürlich dennoch gut damit beraten, sich nicht allein auf derartige Zufallsbekanntschaften zu verlassen.  Mindestens ebenso wichtig ist es, sich Ziele zu setzen. Überlegen Sie sich genau, wie Ihr künftiges Netzwerk aussehen soll und suchen Sie sich dann Mentoren, die Sie ihrem Ziel gegebenenfalls ein Stück näher bringen können. Haben Sie vielleicht noch Bekannte oder Freunde von früher, die schon ein Stück weiter sind als Sie und Ihnen möglicherweise ihre eigenen Kontakte vorstellen könnten? Fragen kostet nichts und wenn Sie die Freundschaft gepflegt haben, wird Ihnen sicher geholfen.

Genau das ist ein weiterer wichtiger Punkt: Kontakte müssen aktiv gepflegt werden, wenn sie sich eines Tages auszahlen sollen. Wer einen Nutzen aus seinen Bekanntschaften ziehen möchte, muss auch bereit sein, etwas zu geben. Ganz egal, ob es sich um Zeit oder Informationen handelt – nur, wer in Vorleistung geht und sich um den Anderen bemüht, wird später davon profitieren können. Möglicherweise. Eine Garantie gibt es nicht. Netzwerken ist nicht der schnelle Kick, sondern eine langfristige Strategie, die nur funktioniert, wenn man sich gegenseitig wirklich sympathisch ist. Wer ausschließlich auf Business-Erfolg aus ist, wird früher oder später negativ auffallen – und dann auch entsprechend behandelt werden. Schließlich will niemand gerne Mittel zum Zweck sein. Umgeben Sie sich also nur mit Menschen, mit denen Sie wirklich Spaß haben und die Sie gerne treffen. Vielleicht nicht jeden Monat, aber doch immer dann, wenn sich die Gelegenheit bietet. Dann werden diese Menschen Sie auch sicher gerne weiterempfehlen und Ihnen dabei helfen, Ihr Netzwerk kontinuierlich zu erweitern. Letztlich macht sich eine gute Kontaktpflege eben doch bezahlt. Oft sogar im wahrsten Sinne des Wortes.

Wenn Sie genau wissen wollen, mit welchen Strategien Sie Ihre Kontakte am besten ausbauen können, sollten Sie sich meinen Sales-up-call mit Magda Bleckmann nicht entgehen lassen. 

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www.stephanheinrich.com

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