Lahme Technik – ein Graus für Unternehmen und Mitarbeiter

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Wo um alles in der Welt hat der Kollege in den Untiefen des gemeinsamen Firmennetzwerks die Excel-Tabelle mit den neuesten Auftragsnummern abgelegt? Bis der Computer hochgefahren ist, kann man sich in aller Ruhe einen Cappuccino aus der Maschine laufen lassen. Ganz zu schweigen von dem vierseitigen PDF-Dokument, das nach fünf Minuten immer noch nicht vollständig ausgedruckt ist. Komplizierte, alte oder langsame Technik kostet Büromitarbeiter in Deutschland Zeit. Viel Zeit.

Insgesamt fast 20 Arbeitstage – also fast ein ganzer Arbeitsmonat – gehen im Durchschnitt pro Jahr und Mitarbeiter dabei drauf, wenn zum Beispiel lahme Rechner, Drucker oder undurchdringliche Laufwerkstrukturen die Arbeitnehmer ausbremsen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 1015 Büro-Arbeitskräften in Deutschland, die der Büro-Ausstatter Sharp Business Solutions in Auftrag gegeben hat. Das wirkt sich nicht zuletzt auch auf die Mitarbeiterzufriedenheit aus. Wer arbeitet schon gerne in einem Unternehmen, das einen im täglichen Arbeitsprozess ausbremst und Prozesse unnötig verlangsamt. Hinkt die Firma zu weit dem technischen State of the Art hinterher, ist das im Zweifel ein Abwanderungsgrund.

Im Firmennetzwerk verloren

In Zahlen: 31 Prozent der Befragten sagten, unauffindbare Dokumente rauben ihnen die meiste Zeit. Ein Viertel gab zu Protokoll, sich mit veralteten Technologien herumschlagen zu müssen, die ihnen effizientes Arbeiten schwer machten. Ein weiteres Viertel verbringt immer wieder Zeit damit, Kollegen beim Bedienen von Druckern und Scannern zu helfen oder unterstützt andere beim Bedienen von Video-Konferenztechnologie. Und etwas mehr als ein Fünftel gibt zu: Sie wissen selbst nicht wirklich, wie die Software der technischen Geräte funktioniert.

Größter Zeitfresser ist das unübersichtliche Firmennetzwerk: Rund 22 Minuten am Tag verbringen Büroangestellte damit, nach Dokumenten oder Bildern zu suchen. Etwa acht Minuten warten sie im Schnitt darauf, dass Geräte aufgewärmt und hochgefahren sind. Weitere neun Minuten dauert dann noch das Ausdrucken von Papieren. So verstreichen der Studie zufolge insgesamt 19,67 Arbeitstage je Jahr, ohne sie auf die eigentlichen Arbeitsinhalte zu verwenden – für Unternehmen ein ziemlicher Verlust, denn die Zeit wird Mitarbeitern schließlich bezahlt. Die Technik in Schuss zu halten zahlt sich im Zweifel also ganz schnell aus.

Neun Länder in Europa hat die Studie insgesamt untersucht. Deutschland landet dabei im Mittelfeld – noch mehr Stunden verplempern Büroarbeiter in Italien, Frankreich und Großbritannien. Weniger sind es in Polen, den Niederlanden, Tschechien, Ungarn und Schweden, das Spitzenreiter ist: „Nur“ 15 Arbeitstage raubt die Technik dort den Mitarbeitern, in Italien, dem Schlusslicht, sind es 23.

http://www.jobmenu.de/blog/lahme-technik-ein-graus-fuer-unternehmen-und-mitarbeiter/

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