Lahmt der Absatz? Dann lohnt es sich, die Werbemaßnahmen zu überprüfen

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Es scheint manchmal wie verhext zu sein: Trotz aller intensiven Bemühungen scheint die Werbung ins Leere zu laufen. Dabei sind es manchmal Kleinigkeiten, mit denen sich das Ruder herumreißen lässt – und das ohne ein Vermögen für sogenannte Consultants ausgeben zu müssen.

Back to Basics: Die Werbung auf der Straße

Ganze Bibliotheken lassen sich heute mit Büchern über die unterschiedlichsten Marketing-Methoden füllen, die meist klingende englische Namen wie PreSales Marketing oder Virtual Storytelling tragen. Der normale mittelständische Händler, der einfach nur täglich 100 statt 50 Kunden im Geschäft begrüßen möchte, sieht da oft vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr.

Dabei ist Marketing kein Hexenwerk und benötigt auch kein jahrelanges Studium. Letztendlich geht es darum, dem Kunden ein attraktives Angebot zu unterbreiten, das ihn zum Kauf animiert. Gerade im Einzelhandel wird beispielsweise das Potenzial von sogenannten Kundenstoppern oft übersehen: Eine Werbetafel auf der Straße, die auf tagesaktuelle Sonderangebote aufmerksam macht: Der Friseursalon, der „nur diese Woche Cut & Go für 20 Euro“ anbietet, die Mode-Boutique, die „nur heute 20 % Rabatt auf alles“ anbietet oder die Bäckerei, die auf die ersten Erdbeerböden der Saison mit „regionalen Früchten!“ aufmerksam macht.

Der Vorteil der Kundenstopper: Potenzielle Kunden sind ohnehin direkt vor dem Geschäft und viele von ihnen erledigen gerade Einkäufe in anderen Geschäften. Die Entscheidung, dann doch noch einen frischen Erdbeerboden mitzunehmen oder sich schnell einen schon lange geplanten Haarschnitt zu gönnen, fällt dann leichter als wenn der Kunde ohnehin zu Hause auf der Couch sitzt. Im Internet gibt es viele Anbieter für diverse Werbeträger, bei denen jeder Ladeninhaber den passenden Kundenstopper für seine Zwecke findet.

Den Kunden die Scheu nehmen

Ein weiterer Fehler – gerade bei Dienstleistungsbetrieben – ist das Fehlen der Preise. Hier muss es kein Kundenstopper schein: schon eine Preisleiste im Schaufenster genügt. Viele Passanten gehen mehrmals wöchentlich beispielsweise an Nagelstudios, Friseursalons oder Day Spas mit Massagen und Schönheitsbehandlungen vorbei und überlegen dabei, ob sie es nicht auch einmal mit einer tollen Maniküre versuchen sollen oder mit einem professionellen Waxing der Beine. Ohne zu wissen, welche Kosten entstehen, werden sie jedoch nicht ins Geschäft kommen, denn gerade Frauen scheuen sich abzulehnen, wenn die Preise zu hoch sind. Sehen sie jedoch den Aushang und der Preis sagt ihnen zu, kommen sie auch herein und machen einen Termin.

Bild: © Jupiterimages/Photos.com/Thinkstock

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