Logitech k760: Bluetooth-Tastatur für Apple-Geräte im Kurztest

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Um ohne Qualen längere Texte auf dem iPad zu schreiben, bedarf es in der Regel eine externe Tastatur. Die Logitech k760 hat gewisse Ähnlichkeit mit der Standard-Tastatur von Apple, nur ohne Ziffernblock. Sie wird mit Solarstrom betrieben und verfügt über einen guten Druckpunkt. Die Größe ist allerdings meines Erachtens etwas unhandlich gelöst. Sie eignet sich dafür aber auch für Einsätze am iMac sowie MacBook.

Ich nutze zum Bloggen mit dem iPad zurzeit die Cross Grain von Hama und bin noch immer schwer begeistert. Sie ist klein und das Schreiben geht nach wenigen Text-Übungen leicht von der Hand. Mit der Logitech k760 katapultiert sich der Schreiber automatisch eine Liga höher, zumindest wenn es um eine flüssige Schreibe geht. Das liegt zum einen am guten Druckpunkt der Tasten, zum anderen orientiert sich das Design nicht uneigennützig an das des Standard-Keyboards aus dem Hause Apple. Fast dieselben Ausmaße inklusive der bekannten Apple-Funktionstasten führen zum reibungslosen Einstieg.

Leider muss eine größere Tasche her. In die STM-Tasche (small) passt die Logitech k760 nicht wirklich.

Anders die Hama-Tastatur Cross Grain. Sie passt perfekt in die STM-Tasche. Das Schreiben bedarf dafür etwas mehr Übung.

Mehrere Geräte via Bluetooth

Bisher also keine Überraschungen. Was neu ist: Die Tastatur ermöglicht die dreifache Belegung von unterschiedlichen Bluetooth-Geräten. Im Test nutzte ich gleichzeitig das iPad, ein MacBook Pro sowie das iPhone. Mit einem Klick von F1 bis F3 wechselt der Nutzer automatisch zu den Geräten. In der Praxis kann sich die Tastatur also parallel mit mehreren Geräten verbinden, eine nervige, zudem einzelne Neuverbinden entfällt.

Was allerdings stört, sind die Funktionstasten ohne Funktion. So können diese eigentlich in den Bluetooth-Tastatur-Einstellungen angepasst werden. Im Test funktionierte das leider nicht. Lediglich Lautstärke und die Helligkeit ließen sich anpassen. Die Tastatur funktionierte dafür zwischen Tischen und Glaswänden auf einer Distanz von sieben Metern.

Technisch stellt der fest verbaute Akku der K760 bis zu acht Stunden Strom zur Verfügung. Ich konnte mehrere Stunden mit der Tastatur arbeiten. Aussetzer, sieht man von den Funktionstasten einmal ab, waren nicht festzustellen. Selbst bei künstlichem Licht, funktionierte das System einwandfrei. Für Personen, die viel Unterwegs sind und dabei vielleicht auf ein iPad setzen, werden mit der Tastatur ihre Freude haben. Benötigt wird allerdings eine größere Tasche (siehe Bild oben). Was überhaupt nicht gefällt, ist der Preis. Die Tastatur kostet 79 Euro. Das Standard-Keyboard von Apple liegt im selben Preissegment, ist allerdings von der Qualität her hochwertiger.

Bilder: Mark Kirchner

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