Mach mal…alles! – Personaler in der Sinnkrise

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Sorgen Sie mal für die Personalentwicklung! Und Recruiting, Retention-Management und den demografischen Wandel bitte auch managen. Übrigens: Die Gehaltsabrechnungen stapeln sich schon wieder – bitte erledigen. Das Aufgabenfeld des Personalers von heute ist breiter denn je. Thomas Eggert von der Huffington Post hat sich darüber mit Personalern unterhalten und bemerkt: Der Personaler steckt womöglich in einer Sinnkrise.

Früher waren Personaler vor allem mit administrativen Aufgaben beschäftigt. Der Personaler war ein Spezialist in Sachen Sozialversicherung, Steuer und Arbeitsverträgen. Das hat sich auch bis heute nicht geändert. Nur wurde das Aufgabenfeld des Personalers ein kleines bisschen ausgeweitet. Denn der Personaler von heute beschäftigt sich, so ganz nebenbei, noch mit der strategischen und innovativen Unternehmensentwicklung: Er ist dafür verantwortlich, dass das Unternehmen trotz demografischen Wandels gut da steht. Er soll die Mitarbeiter fördern und weiterbilden sowie neue Mitarbeiter finden und halten. So beschreibt zumindest Thomas Eggert das Berufsfeld des Personalers von heute – nicht ganz zu unrecht.

Alles Jammern hilft aber nichts. Deshalb liefert Eggert einige Vorschläge gegen die Sinnkrise der Personaler. Sie müssten Stellung beziehen, klar zum Ausdruck bringen, für welche Themen sie speziell stehen. Die administrativen Prozesse könnten ausgelagert oder durch IT-Tools unterstützt werden. Oder man lerne einmal von den kleinen Unternehmen, wo administrative und strategische Personalarbeit in zwei getrennten Bereichen stattfindet. Vielleicht ist das gar keine schlechte Idee. Denn wenn schon der Personaler selbst überfordert ist – wie soll er dann Mitarbeitern helfen?

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