Microsoft stellt Office 2013 vor (Video)

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Auf der gestrigen Pressekonferenz stellte Microsoft seine Büro-Suite Office 15 alias Office 2013 vor. Neben der Skype-Integration ist die Software für die Arbeit auf dem Tablet zugeschnitten. Zudem ist das Design stark an das von Metro angelehnt, inklusive besserer Cloud-Anbindung.

Microsofts Weg in die mobile Welt nimmt Gestalt an und hat gestern eine weitere Hürde genommen. Die Damen und Herren aus Redmond stellte gestern ihr neues Office 2013 vor. Die Sammlung an Büroanwendungen beherrscht die Bedienung per Finger und verfügt auch über eine Skype-Integration. Microsoft-Chef Steve Ballmer persönlich zeigte mit Kollegen das Office – dazu diente unter anderem ein Tablet-PC von Samsung.

Microsoft setzt auf die Cloud, inklusive Drive

Was für mich nicht überraschend ist. Microsoft wird das neue Office 2013 Cloud-Ready ausliefern. So gibt es eigene Wörterbücher, die in der Cloud abgelegt sind. Zudem sollen alle Dokumente im eigene Speicherdienst Drive abgelegt werden. Das Unternehmen betonte gestern, dass die Erreichbarkeit so für alle Geräte, egal wo sich der Nutzer gerade befindet, als hochverfügbar sicher gestellt wird.

Da Microsoft unterschiedliche Geräte bedient, hat das Unternehmen die Software an die Geräte angepasst. Der sogenannte Reading Mode passt sich beispielsweise jedem beliebigen Display an. Zudem passt sich der Hintergrund den äußeren Lichtbedingungen an. Befindet sich der Nutzer in einer dunklen Umgebung, wird der Hintergrund automatisch dunkler, die Schrift dagegen zeigt sich in Weiß.

Surface, Outlook, Skype

Durch die Präsentation des eigenen Tablets der Serie Surface, war die Optimierung in Sachen Bedienung via Touch des neuen Office 2013 voraussagbar. Der Nutzer darf in Präsentationen zoomen und per Stift Notizen vornehmen. Das funktionierte während der Präsentation einwandfrei und flüssig. Was überrascht: Selbst der E-Mail-Client kann ab sofort mit Fingern bedient werden. Microsoft trennt zudem die beiden Tools E-Mail sowie Kalender – somit wird der E-Mail-Software mehr Platz zugewiesen. Ebenfalls gut gelungen ist die Integration von Skype, dieses ist nun Bestandteil von Outlook. Der Nutzer ruft direkt aus einer Nachricht den Kontakt via VoIP an.

Da Microsoft zu Anfang das Segment Business ansteuert, dürfen die Anwendungen Onenote, Sharepoint und Excel nicht fehlen. Sie wurden komplett an die Bedienung mit Finger und Stift angepasst. Wann das neue Office auf den Markt kommt, ist unbekannt. Bisher ist nur eine neue 365-Version freigegeben – eine Anmeldung ist allerdings Pflicht. Die 365er-Variante durfte ich bereits in der Beta testen, sie konnte überzeugen.

Via: Techradar

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