Minis unter’m Bäumchen – ein iPad, ein Google Nexus oder doch lieber ein Surface zu Weihnachten?

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Dieses Jahr dürfte das mit den Mini-Tablets so eine Sache werden. Wer eins verschenken will, hat mit 11 Spitzengeräten die Qual der Wahl.

Das Google Nexus 7, das Surface von Microsoft oder doch lieber den kalifornischen Superstar, das Mini-iPad – was  kauft man seinen Lieben am besten zum Fest der Feste? Für welches der insgesamt 11 Highend-Geräte soll man sich entscheiden?

Nun, Fakt ist jedenfalls, dass man sich, egal, welchen der großen Hersteller man wählt, langfristig auch an dessen System binden wird – auch wenn es mitunter ganz schön kostet. Der Mechanismus Markenbindung funktioniert nämlich aufgrund der Emotionen, die zusammen mit dem Produkt verkauft werden und auch aufgrund der Tatsache, das der Mensch ein Gewohnheitstier ist: Sich da in immer neue Nutzeroberflächen einzuarbeiten, liegt ihm nicht. Also: einmal Apple, immer Apple.

Wer dem iPad-Hype nicht folgen möchte, kann beispielsweise auch auf das TOSHIBA AT270 zurückgreifen, das durchaus in der Oberklasse der Mini-Tablets zu verorten ist – leider auch kostentechnisch. Ebenfalls denkbar und preislich ähnlich zu verorten: Das Samsung Galxy-Tab 2 7.0 mit einem nur 7-Zoll-großen Display und das neue, ebenfalls recht kostspielige Microsoft Surface.

Wesentlich günstiger dagegen: das Flyer von HTC. Mit einem  7-Zoll-TFT-Display mit 1.024 mal 600 Bildpunkten und 32 GB Speicher ist es mittlerweile für weniger als 300 Euro zu haben. Ebenfalls interessant, weil auch beide 7-Zoller und mit Preisen um die 200 Euro sind das Dell Streak 7 und das Google Nexus 7.

Wer Wert auf niedrigen Stromverbrauch legt, sollte auf das Sharp Aquos Pad SHT21 zurückgreifen. Als erstes Tablet überhaupt wartet es mit einem IGZO-Display im 7-Zoll-Format und mit einer Auflösung von 1.280 mal 800 Bildpunkten auf. Die Abkürzung IZGO steht für die Technologie „indium zinc gallium oxide“, die neben einer geringen Bauhöhe auch mit einen merklich niedrigeren Stromverbrauch als die herkömmliche LED-Technologie punktet. Das Tablet wiegt schnuckelige 280 Gramm, hat 1 GB RAM und eine Speicherkapazität von 16 GB. Leider wird es vorerst in Japan erhältlich sein, aber wenn man keine Mühe scheut, kann man es ja auch postalisch ordern. Ebenfalls nicht in Europa und daher nur auf Umwegen erhältlich ist das Samsung Galaxy Tab 7.7. Apple hatte geklagt, die Aufmachung der Rückseite verstoße gegen geschützte Design-Muster,  und bekam Recht.

Bleiben als kostengünstige Alternativen noch das PlayBook des kanadischen Herstellers Blackberry für um die 200 Euro und die beiden Kindle-Versionen von Amazon, die sich preislich auf 160 (Kindle Fire mit 8 GB) bzw. 200 und 250 Euro (Kindle Fire HD mit 16 bzw. 32 GB) belaufen.

Via: Süddeutsche

Bild: © julien tromeur – Fotolia.com

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