Mobile Lösung für die Instandhaltung mit SAP PM

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Erfolgreiche Unternehmen erkennt man am vernünftigen Umgang mit Ressourcen. Das Aushängeschild hierfür ist die Instandhaltung. Denn richtig eingesetzt kann sie die Stillstandzeiten von Maschinen auf ein Minimum reduzieren, was einerseits die Kosten senkt und dem Unternehmen zusätzliche Wettbewerbsvorteile verschafft. Die Weidmüller Gruppe setzt das SAP PM Modul für die Instandhaltung ein und erkannte sehr früh, dass hier noch viel Optimierungspotenzial steckt. Das Ziel: weg von langwierigen Prozessen und unnötigen Papierlisten, hin zu einer schnellen mobilen Lösung. Der Weltmarktführer auf dem Gebiet der Industrial Connectivity beschäftigt am Standort Detmold ca. 1850 Mitarbeiter und setzt in der Fertigung mehrere hundert Maschinen und Anlagen ein.

Papier drucken im Akkord

Alles hat ein Ende nur die Papierlisten aus SAP PM nicht… Mit SAP PM arbeiten heißt, Auftragslisten drucken, verteilen und alles wieder von vorne. Bei einigen hundert Maschinen und Anlagen, die instand zu halten sind, kann man sich leicht ausrechnen, was für Papierberge am Ende eines Monats aus dem Boden gestampft werden. Hinzu kommen noch die langen Wege und die unnötigen Wartezeiten. Denn sobald ein Mitarbeiter einen Auftrag abgearbeitet hat, muss er zurück ins Instandhaltungsbüro, um sich einen neuen zu holen. Erschwerend kommen noch hinzu die schlechte Erreichbarkeit der Mitarbeiter, die Komplexität der Auftragszuteilungen und -rückmeldungen sowie der enorme Verwaltungsaufwand.

Etwas muss sich ändern

Weidmüller erkannte das enorme Optimierungspotenzial und setzte ein Projekt auf. Die Anforderungen: Die analoge SAP-Auftragsbearbeitung muss durch eine mobile, digitale Lösung fürs Smartphone ersetzt werden. Der wichtigste Faktor hierbei: Bloß keine Änderungen im SAP Standard! Die Auftragszuordnung an die Mitarbeiter sollte schneller und einfacher erfolgen und es sollte möglich sein, die Aufträge auch in Spätund Nachtschichten abzuwickeln, wenn das Büro nicht besetzt ist. Nachdem die Anforderungen definiert waren, ging es im nächsten Schritt um die Auswahl der Systeme. "Für uns kam da nur das Unternehmen Membrain in Frage", so Jens Langmann, Leiter der Instandhaltung bei Weidmüller. "Sie haben ein schlüssiges Konzept, nehmen keinerlei Änderungen in SAP vor und wir benötigen auch keine zusätzlichen SAP Module."

"Mean Time To Recover" verbessern

Was die Zielsetzung anging, setzte Weidmüller die Messlatte sehr hoch an. Die App sollte sämtliche Abläufe in der Instandhaltung ablösen und ein mobiles, schnelles sowie fehlerfreies Arbeiten ermöglichen. Die Prozesse sollten weiterhin im SAP PM-Standard ablaufen. Konkret hieß das: keine Papierbearbeitung mehr, eine bessere Erreichbarkeit der Mitarbeiter sowie kurze Wege und effiziente Abläufe.

Test – Rollout – Go-Live

Vier Testpersonen aus dem Bereich der elektrischen und mechanischen Instandhaltung prüften die mobile Umsetzung der SAP PM-Abläufe auf Herz und Nieren. Getestet wurden Meldungen, Aufträge, Rückmeldungen, der Schadenskatalog, Materialbuchungen von und ans SAP PM uvm. Auch die einfache und schnelle Bedienbarkeit spielte hierbei eine wichtige Rolle. Nach bestandener Testphase ging es an die Inbetriebnahme. "Es ist schon bemerkenswert", so Jens Langmann, "wieviel Zeit wir inzwischen einsparen. Die PM-Aufträge gehen sofort an die Smartphones der Mitarbeiter und sie können bis zum Auftragsende alles selbst bearbeiten
– kein Papier mehr, keine administrativen Tätigkeiten und v.a. schnelle Reaktionszeiten bei Maschinenausfällen."

Akzeptanz und Ausblick

Die Einführung von MembrainPAS PM wirkte sich auf die gesamte Instandhaltungsabteilung positiv aus. Die zusätlichen PC-Arbeiten waren über Nacht abgeschafft und die einfache Bedienung der App sowie die Verkürzung der Meldekette erleichterte die Arbeit der Instandhalter. Der Einsatz der mobilen Instandhaltung hat dazu beigetragen, dass die Stillstandzeiten von Maschinen und Anlagen deutlich reduziert wurden. Denn bei einer Störung kann der Instandhalter nun schneller reagieren und steht vor der Maschine und nicht vor dem Papierdrucker.    

http://www.membrain-it.com/home/

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