Mobile Payment: Telekom und Mastercard forcieren Partnerschaft (Video)

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Telekom steigt aus dem Projekt „mpass“ aus und verbündet sich mit dem Kreditkarten-Anbieter Mastercard. Grund: Das Konsortium aus O2 und Vodafone fand nur wenige Handelspartner. Nun will der rosa Riese eine europaweite Partnerschaft via Kreditkarte forcieren. Als Überbrückung soll ein aufs Handy aufgeklebter NFC-Chip dienen.

Wie mobilbranche.de berichtet, soll durch das Bündnis zwischen Telekom und Mastercard ein „schlagkräftiges Zahlungsbündnis“ entstehen. Noch ist der Ausstieg aus dem Konsortium „mpass“ nicht offiziell bestätigt. Doch warum sollte die Telekom auf zwei Hochzeiten tanzen? Die Partnerschaft wird die Technik „bargeldloses Bezahlen“ bei der Telekom beschleunigen – doch, warum nicht direkt über die Handy-Rechnung abrechnen? Egal, als Übergangslösung könnte ein kleiner Chip dienen, der von außen aufs Handy aufgeklebt wird. Der NFC-Chip würde dann als Zahlungsmittel, beispielsweise an der Kasse, dienen.

Banken werden zu Dienstleister degradiert

In der Praxis wird der Chip etwa vier Zentimeter von einem Lesegerät gehalten. Der offene Betrag wird dann anschließend vom besagten Mastercard-Kreditkarten-Konto abgebucht. Analysten behaupten bereits, dass die Telekom an Geräten arbeiten, die Chip und Lesegerät beschreiben.

Im Gegensatz zu E-Plus wird über das Bündnis Telekom und Mastercard die Bank zum Dienstleister. So muss der Kunde bei E-Plus einen zusätzlichen Kreditkartenvertrag abschließen, bei der Telekom soll direkt über Mastercard abgerechnet werden.

Bildrechte-Teaserbild: (c) vege – Fotolia.com

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