Paragon Software bringt Storage-SDKs für Android und iOS auf den Markt

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Paragon Software Group bringt zwei neue Entwickler-Tools mit UFSD-Technologie (Universal File System Driver) für Android und iOS auf den Markt: Mit den UFSD-SDKs können Entwickler für Ihre Apps nun erstmals die volle Bandbreite von USB-Speichermedien nutzen, ohne dass dies den Entwicklungsaufwand signifikant beeinflusst..USB-Speichermedien werden in Apps für Mobilgeräte allgemein wenig genutzt, obwohl deren Einsatz für den User in vielen Situationen sehr praktisch wäre – etwa wenn Daten unterwegs gesichert oder weitergegeben werden sollen. Unabhängig  von der Verfügbarkeit des mobilen Netzes oder von WLAN-Hotspots hat der Anwender durch das UFSD-SDK so die Möglichkeit, z.B. Fotos, Videos usw. an Dritte weiterzugeben und zwar ohne umständliches Hochladen.

Filme aus dem Urlaub, die naturgemäß viel Speicherplatz brauchen, lassen sich besser auf einem USB-Stick aufbewahren, denn das entlastet die in der Regel begrenzten internen Speicherressourcen des Mobilgeräts, auf dem die Filme dann trotzdem ganz in Ruhe auch unterwegs angeschaut werden können.

Die Betriebssysteme für Mobilgeräte verfügen inzwischen über eine rudimentäre und unflexible Unterstützung von USB-Speichermedien. Seit Android 6 (Marshmallow) wird z.B. USB-OTG unterstützt, allerdings nur für das FAT32-Dateisystem. Das stellt Entwickler vor ein Problem, denn diese wollen in der Regel, dass ihre Anwendungen auf möglichst vielen Android-Smartphones und Tablets funktionieren oder sogar plattformübergreifend arbeiten. Zudem ist FAT32 durch Limitierungen in der Dateigröße eingeschränkt, was die Verarbeitung von großen Dateien wie HD- und 4K-Videos beeinträchtigt bzw. unmöglich macht.

Die neuen UFSD-SDKs für iOS (ab iPhone 5 und iPad 2) und Android ab Version 3 lösen dieses Problem mit einem Schlag. Durch die Implementierung einer Abstraktionsebene stellt das UFSD-SDK den App-Zugriff auf unterschiedliche Partitionierungsschemata (MBR, GPT, APM) und Dateisysteme (NTFS, HFS+, FAT32, ExFAT und ExtFS) bereit.

Besonders interessant sind die UFSD-SDKs für Anbieter von Speichersystemen, denn diese können Paragons UMS-Service (USB Mass Storage) und andere Dateisystemtreiber von Paragon mit ihren mobilen USB-Speichermedien bündeln und so Kompatibilität und Interoperabilität mit jedem Betriebssystem, sei es iOS, Android, Linux, Mac OS X oder Windows, erreichen. Ähnliches gilt für unabhängige Softwarehersteller (ISVs), die mithilfe der SDKs leichter die Unterstützung für viele USB-Speichertypen in ihre Android- und iOS-Apps implementieren können.

iOS bietet nur eine sehr eingeschränkte Unterstützung für externe Speichermedien und gestattet lediglich den Zugriff auf Bilder von Digitalkameras über einen Lightning-auf-USB-Adapter. Daher brauchen Anbieter von Speichersystemen, die auf dem iOS-Markt tätig werden wollen, eine Companion-App, die kompatibel ist mit dem Dateisystem ihres Speichermediums. Naturgemäß unterstützt eine App nämlich nur die Speicher der eigenen Marke.

"Wir glauben, dass UFSD SDK für iOS die Entwicklung von universellen Lightning-auf-USB-Adaptern antreiben wird. Bislang konnten Anbieter von iOS-Zubehör die hohen Entwicklungskosten für multiple Dateisystem-Unterstützung in ihren Companion-Apps oft nicht rechtfertigen. Paragons UFSD-SDKs helfen, Entwicklungskosten und Folgerisiken für ein Produkt zu senken", erklärt Alexey Adadurov, Produktmanager von Paragon Software.

Die neuen SDKs basieren auf Paragons bewährter plattformübergreifenden Programmbibliothek des Universal-Dateisystemtreibers, der weltweit millionenfach in Smartphones, Tablets, Routern, vernetzten Speichersystemen, Multimediaplattformen und Kameras zum Einsatz kommt. Paragons Portfolio umfasst außerdem OEM-Treiber für Anbieter von USB-Flash-Speichern sowie OEM-Dateisystemtreiber für OS X und Windows – diese Technologie wurde ausgiebig in der Praxis getestet und hat sich bewährt.

Weil die UFSD-SDKs eine Abstraktionsebene für viele Dateisysteme bereithält, können sich Entwickler von Android-Dateimanager-Apps auf die Benutzerfreundlichkeit ihrer Anwendungen konzentrieren und die Arbeitsabläufe sowie die Funktionalität optimieren anstatt sich um systemnahe Speicherfunktionen kümmern zu müssen. Das befreit Entwickler von dem Zwang, Unterstützung für verschiedenste Dateisysteme integrieren zu müssen und spart so Zeit und Mühen bei der Entwicklung und der Qualitätskontrolle.

Um eine Verwendungsmöglichkeit vom UFSD-SDK zu demonstrieren, hat Paragon Software ein Plug-in entwickelt (https://play.google.com/store/apps/details?id=com.paragon.tcplugins_ntfs_ro), das die renommierte, mit durchschnittlich 4,5 Sternen bewertete ‚Total Commander‘-Dateimanager-App für Android um die Unterstützung von USB-Speichermedien erweitert. Dieses Plug-in wurde schon über 400.000 Mal heruntergeladen, was den Bedarf an der Paragon-Lösung belegt.

Beispielvideo: Verwendung des UFSD-SDK für iOS in einer iOS-App: http://www.youtube.com/watch?v=bJBJ1oCUGAM.

Verfügbarkeit:
Lizenzen für die UFSD-SDKs gibt es unter: http://www.paragon-software.com/technologies/ufsd/ums-sdk.html. Mehr Informationen zu den neuen Technologien und zu Evaluierungsmöglichkeiten sind auf der Unternehmenswebseite zu finden: http://www.paragon-software.com/technologies/ufsd.html oder über den E-Mail-Kontakt zu bekommen (technology@paragon-software.com).

http://www.paragon-software.com

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