Partnerprogramm Mittelstand: Wie die Telekom auf das Win-win-win-Prinzip setzt

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Das neue Partnerprogramm Mittelstand der Telekom umfasst die Geschäftsfelder IT – mit Cloud und De-Mail –, M2M sowie Festnetz und Mobilfunk. Mit drei Partnerstufen und den Geschäftsmodellen IT-Reselling, Kooperation und Vermarktung ist es bausteinartig aufgebaut und dadurch kombinierfähig. Roland Angst, Leiter Partnervertrieb Geschäftskunden bei der Telekom, im Interview.

Herr Angst, warum hat die Telekom das Partnerprogramm Mittelstand gestartet?

Der Konzern setzt seinen Fokus verstärkt auf Partnerschaften: „Mit Partnern gewinnen“ ist einer unserer Strategie-Schwerpunkte. Wir möchten über und mit unseren Partnern vor allem den deutschen Mittelstand erreichen und besonders im IT-Markt weiter wachsen.

Welche Vorteile haben Partner davon?

Sie erhalten von uns vielfältige Leistungen, etwa PR- und Marketingunterstützung, Qualifizierungen und Trainings oder gemeinsame Networking- und Kundenevents. Dadurch bieten wir ihnen auch die Chance, sich weiterzuentwickeln – in alle Richtungen: Sie können zum Beispiel in weiteren Geschäftsfeldern aktiv werden, integrieren etwa auch De-Mail in ihr Cloud-Portfolio. Langfristig möchten wir unseren Partnern eine stabile und sichere Partnerschaft bieten, in der sie gemeinsam mit uns wachsen und ihr eigenes Angebotsspektrum erweitern. Davon profitieren wiederum die Endkunden, die zusätzliche Services weiterhin von ihren oftmals langjährigen Partnern des Vertrauens erhalten. Also eine Win-win-win-Situation für alle Beteiligten.

Wie ist das Partnerprogramm Mittelstand aufgebaut?

Transparent, modular und kombinierfähig. Neben den Geschäftsfeldern gibt es drei Geschäftsmodelle – IT-Reselling, Kooperation und Vermarktung – sowie drei Partnerstufen. So findet sich jeder Partner individuell wieder: passend zu seinen Lösungen und Endkunden, aber auch seinem Engagement und Erfolg entsprechend. Denn ein transparentes Punktesystem bewertet die Partner nach den Kriterien Umsatz, Vertrieb und Marketing sowie Qualität und ordnet sie in die einzelnen Partnerstufen ein.

Cloud, De-Mail, M2M und Festnetz/Mobilfunk: Wie können diese unterschiedlichen Geschäftsfelder in einem Programm kombiniert werden?

Die Geschäftsfelder haben immer mehr Berührungspunkte. Beispiel IP-Transformation: Mit dem Zusammenwachsen von Telefonie und Internet ändert sich das Marktumfeld des klassischen Festnetz-Vermarkters. IT wird für ihn zu einem Thema, an dem er in Zukunft nicht mehr vorbeikommt. Im Partnerprogramm bieten wir unseren Partnern die Möglichkeit, bereits heute die Weichen zu neuen Geschäftsfeldern zu stellen.

Gibt es eine Gewichtung der einzelnen Geschäftsfelder?

Egal ob das klassische Festnetz- und Mobilfunk-Geschäft oder die Zukunftsthemen Cloud, De-Mail und M2M: Alle Geschäftsfelder im Partnerprogramm sind wichtig. Allerdings wandelt sich der Markt, Cloud-Technologien verändern die Art des Arbeitens. Diesen Trend werden wir aktiv mitgestalten, deswegen liegt ein Fokus unseres Engagements auf Cloud.

Bild: Roland Angst, Leiter Partnervertrieb Geschäftskunden bei der Telekom

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