Positionsrückmeldung an stehenden Antrieben

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Überall dort, wo in der industriellen Prozesstechnik Flüssigkeiten, Luft oder Gase zum Einsatz kommen, dienen Ventile zur Dosierung und Steuerung. In der Regel übernehmen pneumatische Antriebe die mechanische Stellarbeit. Dabei muss die Stellung der Ventilklappen elektronisch überwacht werden. Ventilsensoren sind damit entscheidende Glieder für Sicherheit, Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Anlage.

efector valvis von ifm electronic ist für die Rückmeldung von Ventilpositionen an stehenden Antrieben bis 80 mm Verfahrweg konzipiert. Durch seinen Einsatz entfällt die Montage mehrerer einzelner Positionsmelder an der Armatur.

Das System arbeitet nach dem induktiven Wirkprinzip. Es gewährleistet einen berührungslosen und verschleißfreien Einsatz. Resultierend aus einer Auflösung von 0,2 mm erkennt der Sensor selbst kleinste Veränderungen der Ventilposition.

Über drei Schaltausgänge lässt sich die Stellung des Ventilkolbens zuverlässig anzeigen: Ventil offen, Ventil geschlossen oder eine beliebige Mittelstellung zum Beispiel für den Reinigungsprozess. Statt der Mittelstellung lässt sich auch der Dichtungsverschleiß überwachen. Drei farbige LEDs signalisieren hierbei den jeweils geschalteten Ausgang.

Die Programmierung erfolgt mittels Tastendruck. Sie ersetzt die mechanische Justage auf die entsprechende Ventilposition.

Für unterschiedliche Ventiltypen

Mittels verschiedener Adapter lässt sich der gleiche Sensor auf Ventile unterschiedlicher Hersteller wie Alfa Laval, Bardiani, GEA, GEMÜ, Georg Fischer, Kieselmann, SPX/APV und Südmo montieren. Ungefähr 80 % der gängigen Ventiltypen deckt ifm mit ihrem Adapter-Portfolio ab.

Integriertes AS-Interface

Für Anwender mit bestehenden oder neu zu planenden AS-i Netzwerken hat ifm den efecor valvis vom Typ IX5030 entwickelt. Dieses AS-i-fähige Rückmeldesystem lässt sich mittels Feldmodul an die gelbe, zweiadrige AS-i Leitung anbinden. Eine Anbindung ist insbesondere dann von Vorteil, wenn die Rückmeldung mehrerer Ventile notwendig ist. Verdrahtungsaufwand und Kosten werden somit reduziert.

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