Produktionsstätten der Zukunft

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Für die Gestaltung, Entwicklung und Planung innovativer Gebäude in der Industrie stellen die rasanten Veränderungen in Technologie, Gesellschaft und Umwelt eine große Herausforderung dar. Intelligente Gebäudekonzepte – weit über die klassische Werkhalle hinaus – schaffen jedoch enorme Entwicklungschancen.

Als Produktionsstätten der Zukunft bilden sie die architektonische Entsprechung sich wandelnder Organisationsstrukturen und Prozesse. Gut gebaut und geplant entsteht ein Nährboden für Wissen, Ideen und Innovationen, auf dem wirtschaftlicher Erfolg und technologischer Vorsprung wachsen.

Den Weg dorthin ebnen hybride Gebäude. Sie rücken beispielsweise unterschiedliche Unternehmensbereiche wie Produktion, Entwicklung und Vertrieb eng zusammen. Ihre offene Gestaltung fördert eine intensive interdisziplinäre Kommunikation. Modular aufgebaut machen die neuen Konzepte zudem flexibel für künftige Veränderungen und sichern so langfristig die Marktfähigkeit von Unternehmen. Der Nutzen ist messbar: Effizienz- und Qualitätssteigerungen verzeichnen jene Unternehmen, die sich dem intelligenten Gebäudedesign widmen und dieses für sich zu nutzen wissen.

Produktionsstätten der ZukunftWelche Entwicklungen relevant, für wen sie interessant und wie sie umsetzbar sind, wird auf der Fachkonferenz ‚Produktionsstätten der Zukunft‘ am 9. und 10. September 2014 in Frankfurt/M. diskutiert. Vierzehn ausgewiesene Experten referieren zu verschiedenen Aspekten wie etwa „Globale Megatrends und die Produktion der Zukunft“. Josef Hargrave, Senior Foresight Consultant bei Arup in London beleuchtet die Bedeutung von Zukunftsforschung im Gebäude- und Industriedesign. Außerdem wird er darstellen, welche globalen Megatrends die Produktion der Zukunft langfristig beeinflussen werden, welche Chancen und Risiken diese Entwicklung mit sich bringt und welche Prinzipien künftige Designstrategien treiben. Rupert Mayr, Director Gebäudemanagement und Logistik der MTU Aero Engines GmbH, München wird das MTU Kompetenzzentrum für die Hightech-Blisk-Fertigung vorstellen. Und Dr. Peter Burggräf, Oberingenieur und Abteilungsleister Fabrikplanung, Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen, diskutiert das Thema „Fabrikplanung neu gedacht: Komplexitätsgerecht im turbulenten Unternehmensumfeld“. Anschließend erleben die Teilnehmer ‚Fabrikplanung live‘ – interaktiv wird ein interdisziplinäres Planungsteam Entscheidungen und Planungsergebnisse erarbeiten. Mit dem WZL-Fabrikplanungstisch lassen sich in Echtzeit 3D-Planungsinformationen visualisieren, diskutieren, anpassen und intuitiv zugänglich machen.

Weitere Themen sind unter anderen „Vernetzte hybride Produktionsstätten der Zukunft – auf dem Weg zur Wissensfabrik“ oder auch „Low Carbon Manufacturing“, „Energiedesign 2020“ und „Performance Ökonomie“. Anhand von zahlreichen Praxisbeispielen werden die Vorgehensweise beim Um- oder Neubau von Produktionsstätten, die berücksichtigten Aspekte und die tatsächlich realisierten Mehrerträge aufgezeigt. Die Teilnehmer erhalten ausreichend Zeit zum Fragenstellen, Netzwerken und Erfahrungsaustausch auf Augenhöhe.

Weitere Informationen gibt es unter: www.management-forum.de/produktionsstaetten

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