Qualität und Qualitätsmanagement im HR-Bereich

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Das Image der Personalbereiche in Unternehmen ist schlecht, das zeigt eine aktuelle Kienbaum-Studie. Und das, obwohl die HR-Handlungsfelder als wichtig eingestuft werden. Aber wie kann das Ansehen des HR-Bereichs verbessert werden?

Die Management-Beratung Kienbaum hat in Kooperation mit dem Personalmagazin 180 Manager und Mitarbeiter aus 120 deutschen Unternehmen sowie 425 Studierende zu Attraktivität und Wertbeitrag von Personalbereichen befragt. Und deren Ruf ist verbesserungswürdig: Obwohl der Faktor Mensch für Unternehmen immer wichtiger wird, wurde der Wertbeitrag des HR-Bereichs als gering bis mäßig eingeschätzt.

Begründet liegt das schlechte Image vor allem in fehlenden Schlüsselkompetenzen. Demnach haben Personaler zwar viel Know How im Beziehungsaufbau, sind aber schwach in der business-orientierten Beratung. Deshalb sind Jobs im Personalbereich für viele business-affine Manager auch nicht interessant. Denn diese wünschen sich nach eigenen Angaben herausfordernde Tätigkeiten mit Führungsverantwortung und individuellem Gestaltungsspielraum – und diese Möglichkeiten sehen sie in HR-Funktionen nicht.

Fehlende Kompetenzen und Erfolge

Jedoch haben viele Unternehmen Nachholfbedarf, wenn es um die Entwicklungs der fehlenden Kompetenzen geht: Sie werden bei der Konzeption von HR-Entwicklungsprogrammen kaum bedacht, häufig fehlt die Definition der notwendigen Kompetenzen sogar vollständig.

Doch für den HR-Bereich ist es auch nicht so leicht, Erfolge nachzuweisen, denn Kennzahlen, die die Leistungsfähigkeit und den Wertbeitrag nachweisen, sind schwierig zu liefern. Zudem sind Personaler meist keine guten Verkäufer und es fällt ihnen schwer, ihre Erfolge auch zu kommunizieren.

Lern und Skill Management für den HR-Bereich

Die Kienbaum-Studie sieht vor allem die stärkere Einbringung von Personalern in die Entwicklung der Unternehmensstrategie, die Förderung der Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen und das frühzeitige Engagement in Veränderungsprozesse als wichtige Ansätze, um den Ruf des HR-Bereichs in einem Unternehmen zu verbessern.

Wir empfehlen: Lern Managment und Skill Management auch für die Mitarbeiter im HR-Bereiche einsetzen, um die Kompetenzlücken zu schließen! Mit individuellen Kompetenzprofilen lassen sich die Schwächen schnell identifizieren und die Personalplanung kann optimal an den Anforderungen im Unternehmen ausgerichtet werden. So kann die Qualität im Mitarbeiterstab und nachgelagert auch von Produkten, Dienstleistungen und Prozessenn optimiert werden.

Wertbeitrag durch Qualitätmanagement sichtbar machen

In weiteren Ausbaustufen des Qualitätsmanagements im HR-Bereich lässt sich dann evaluieren, welche Seminare und Weiterbildungen signifikant zur Qualitätssteigerung im Unternehmen beigetragen haben und welchen Beitrag das Personalmanagement im Allgemeinen zum Unternehmenserfolg beiträgt. So kann der Erfolg von HR-Maßnahmen für das Unternehmen sichtbar gemacht werden.

Weitere Ergebnisse der Studie „HR 4 HR. Professionalisierung von HR-Funktionen durch Kompetenzentwicklung und attraktivere Karrieren“ finden sich hier.

Bild: vision & values GmbH

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