Reaktivierungskampagnen: Dedizierte vs. Shared IPs

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Inaktive Adressaten – dies ist genauso gewöhnlich wie ärgerlich zugleich. Die so genannten Schläfer machen oft bis zu über 50% der E-Mail Kontakte aus. Früher oder später landen irgendwann viele hart erarbeitete Adressen im Schläferpool. Die Ursachen eines Winterschlafes des Kunden kann oft sehr vielseitig sein, doch tot gesagte Leben oft länger – und nehmen nicht selten doch wieder Waren und Dienstleistungen Ihrer Firma in Anspruch.

Dedizierte oder geteilte IP?

Wenn Sie kontinuierlich hohe E-Mail Volumen versenden, oder falls Sie von Haus aus eine relativ geringe Beschwerderate haben – so kann eine dedizierte IP-Adresse für eine überdurchschnittliche Zustellrate sorgen. Undzwar ohne, dass Sie sich Sorgen machen müssen, dass andere Versender Ihre Reputation durch schlechtes Versandverhalten negativ beeinflussen. Sendeffect ist übrigens auch eins der wenigen Unternehmen, das ihre Kunden über dedizierte IP Adressen agieren lässt.

Benutzen Sie eine Shared-IP, so kann es immer passieren, dass Ihre Nachricht im Spamordner landet. Dies geschieht vor Allem dann, wenn eine Person, welche sich mit ihnen eine Versand-Ip-Adresse teilt unerwünschte Mails verschickt. Mehr zu Spamfilter und ihre Regeln finden Sie übrigens hier.

Reaktivierungskampagnen – wann und wie?

Falls Sie eine kleine Anzahl an inaktiven Teilnehmern haben, die über sechs Monate lang keine Ihrer E-Mails geöffnet haben, so wäre es zu verschmerzen diese Kontakte in Zukunft nicht mehr anzuschreiben. Sie könnten beispielsweise eine letzte E-Mail aussenden mit dem Betreff “letzte E-Mail”, in der Sie dem Kunden erklären, dass dieser in Zukunft nicht mehr angeschrieben wird. Außer der Adressat wünscht dies ausdrücklich – dann soll dieser selbstverständlich wieder in den Verteilerpool mit auf genommen werden. Hierfür sollten Sie allerdings Anreize bieten. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Gutschein, oder einer Rabattaktion?

Anders stellt sich die Situation dar, wenn um die 200.000 Schläfer über ein ganzes Jahr lang nicht mehr aktiv waren. In diesem Fall kann eine zu beobachtende Schläfergruppe erstellt werden, der weiterhin wie gewohnt E-Mails zugesandt werden – am Besten erfolgt dies von einer eigens dezidierten IP aus. Denn denken Sie daran, dass Kadenzen für Provider von Bedeutung sind. Wählen Sie nun aus dieser Gruppe eine weitere Stichprobe und schicken Sie diesen Personen eine anregende E-Mail. Diese Mail stellt nun die eigentliche Reaktivierungskampagne der unterteilten Liste dar (vergessen Sie also nicht Ihre zu beobachtenden Schläfer zu unterteilen!). Nun ist es soweit und Sie können vergleichen, ob die angeregten Schläfer sich anders Verhalten wie die Kontrollgruppe. Zeigt die Anregung der Schläfer ihren erwünschten Effekt, so scheuen Sie sich nicht davor, alle restlichen Schläfer ebenso in die Reaktivierungskampagne aufzunehmen.

Falls die Testgruppe aber weiterhin keine Reaktion zeigt, so machen umfangreiche Reaktivierungskampagnen keinen Sinn.Das Risiko alter Adressen, welche sich als Spam-Fallen entwickeln und das Risiko von Syntaxfehlern sind einfach zu groß, um von einem gemeinsamen Pool aus zu senden. Eine einfache aber dennoch nicht zu empfehlende Lösung liegt darin, Reaktivierungskampagnen von einer Shared IP aus zu senden. Aber wie bereits angedeutet, sorgt diese Lösung meist eher für mehr Ärger wie Nutzen. Wenn Sie also eine Adresse bestätigen wollen, so können sie zuerst den eben abgeratenen Prozess implementieren und dann, sobald sich der Kontakt bewährt hat, kann dieser wie gewohnt von der eigenen dedizierten IP aus angeschrieben werden. Hierbei soll die Domain und alle weiteren gewünschten Parameter wieder segmentiert werden.

Welche Inhalte Sie übrigens zur Reaktivierung nutzen bleibt Ihnen frei überlassen. Achten Sie dabei einfach darauf, dass der Content möglichst gut zu Ihrer Zielgruppe passt.

http://www.sendeffect.de/reaktivierungskampagnen-versand-ip/

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